Guten Morgen!

Was gibt's zum Frühstück?

Darf es für Sie zum Frühstück vielleicht ein frischfruchtiges Müsli mit Joghurt oder lieber ein knuspriges Käsebrötchen sein? Ein erfrischender Milchshake oder doch besser Räucherfisch mit Meerrettich auf Brot bzw. drei Scheiben gekochter Schinken um Gurkensticks gerollt?

Egal – Bei "Bewusst Leben" wird morgens in jedem Fall gefrühstückt. Der ideale Start in den Tag kann dabei so vielfältig ausfallen. Schließlich hat jeder von uns seine persönlichen Vorlieben. Und je abwechslungsreicher wir bereits vormittags unsere Speisen genießen, umso leichter fällt es uns den Körper mit allen notwendigen Nähr- und Vitalstoffen optimal zu versorgen.

Wer morgens außer einer Tasse Kaffee nicht wirklich etwas runterbringt, sollte sich auch nicht dazu zwingen. Viel wichtiger für alle Frühstücksmuffel ist, mit Köpfchen zu essen und damit für sich und seinen favorisierten Imbiss rechtzeitig zu sorgen, bevor der Hunger zu groß ist. Denn es stimmt, wer regelmäßig frühstückt, bleibt nicht nur den ganzen Tag lang leistungsstärker, sondern beugt unerwünschten Heißhungerattacken vor und kann darüber sogar sein Gewicht besser halten.

Das Marmeladenbrot oder die Schüssel Cornflakes sind nicht unbedingt ein schlechter Start morgens, nur leider halten schnell verdaute Kohlenhydrate nicht lang vor. Die Kombination von eiweißreichen Lebensmitteln und ballaststoffhaltigen Kohlenhydraten eignet sich da umso besser als Sattmacher. Nach dem Verzehr steigt der Blutzuckerspiegel nicht so steil an, sondern viel langsamer und nachhaltiger und führt so zu einer längeren Sättigung. Gute Eiweißquellen fürs Frühstück sind z. B. Joghurt, eine Scheibe Käse, magerer Aufschnitt, ein Glas Milch oder ein gekochtes Hühnerei. Günstige Quellen für Ballaststoffe und Kohlenhydrate liefern Gemüse und Obst wie Tomate, Apfel oder Banane sowie Haferflocken mit Trockenfrüchten, Vollkornbrot oder z.B. eine Scheibe Bauernmischbrot.

Mit Blick aufs Wohlfühlgewicht sollte idealerweise ein Drittel der gesamten Tagesenergie bereits mit dem Frühstück aufgenommen werden. Ob Sie die restlichen zwei Drittel auf Mittags und Abends verteilen oder noch zusätzliche Zwischenmahlzeiten vormittags oder nachmittags einlegen ist wie immer eine Typfrage.