Die kulinarische Vielfalt des Grillens
Wer die Abwechslung liebt, sollte auf diese Köstlichkeiten nicht verzichten. Das Grillen von ganzen Fischen erweist sich manchmal als etwas knifflig, ist aber mit den richtigen Tipps kinderleicht.
Fische sind wertvolle Proteinträger. Die kräftige Struktur von fetthaltigen Fischen, wie beispielsweise Makrele, Thunfisch, Lachs, Schwertfisch, Hering und Heilbutt, eignen sich bestens zum Grillen. Bedingt durch die hohen Temperaturen, gerinnt das in der äußeren Schicht enthalte Eiweiß relativ schnell und bildet eine feste und schmackhafte Röstschicht. Dadurch bleibt das Fleisch im Inneren schön saftig.
Die genannten Fische enthalten viele wertvolle Omega-3-Fettsäuren, von denen unser Herz-Kreislauf-System erheblich profitiert. Da diese essentiellen Fettsäuren die Blutfette und den Cholesterinspiegel im Gleichgewicht halten, sinkt das Risiko einer Arterienverkalkung. Mögliche Folgen wie einen Schlaganfall oder Herzinfarkt lässt sich so gezielt vorbeugen.
Wer auf mageren Fisch nicht verzichten möchte, sollte die fettärmere Variante, wie Barsch und Forelle, vorher in Marinade einlegen oder mit etwas Öl bepinseln. Übrigens: In allen Fällen sollte man die Haut unbedingt dran lassen. Sie schützt das Fleisch vor Austrocknung und sorgt für ein intensiveres Geschmackserlebnis.
Fisch hat im Vergleich zu Fleisch eine kürzere Garzeit, benötigt weniger Hitze und braucht nicht länger als drei bis fünf Minuten zum köstlichen Endresultat. Bleiben die schmackhaften Grillspezialitäten zu lange auf dem Grill, werden sie innen trocken und außen ledrig. Der Rost sollte sich daher stets in angemessenem Abstand zur heißen Glut befinden, damit der Fisch nicht innen roh bleibt und außen nur noch „Grillkohle“ ist.