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Auf der Flasche. In der Flasche.
Was das Etikett über den Wein erzählt. Das Etikett ist ein amtliches Dokument, das Ihnen Aufschluss über den Inhalt der Flasche geben soll. Es gibt Pflichtangaben wie z. B. die Qualitätsstufe, den Alkoholgehalt oder die amtliche Prüfnummer und freiwillige Angaben wie den Jahrgang der Ernte, die Rebsorte oder die Geschmacksrichtung.
Für den perfekten Weingenuss muss es nicht immer der Beste und Teuerste sein. Aber was die Qualität eines Weines angeht, gibt es erhebliche Unterschiede. Ob ein Wein wirklich hält, was er verspricht, erfahren Sie aber erst, wenn Sie ihn mit dem eigenen Gaumen prüfen. Wer Sie sich etwas intensiver mit dem Thema auseinandersetzen, werden Sie schnell merken: Wein ist nicht gleich Wein.
Qualität hat viele Stufen. Seit 1971 sind die Deutschen Weine per Gesetz in Klassen und Qualitätsstufen gegliedert. Je nach Voraussetzung und Beschaffenheit der Weine, werden diese eingeteilt in verschiedene Stufen: Tafelwein, Landwein, Qualitätswein b.A. (Q.b.A) und Qualitätsweine mit Prädikat.
Übersicht über die verschiedenen Qualitätsstufen:
» Tafelwein
Nach EU-Gesetz die unterste Qualitätsstufe. Ein eher schlichter Wein, der keiner besonderen Qualitätsprüfung unterliegt.
» Landwein
Die zweitniedrigste Qualitätsstufe. Man versteht darunter einen gebietstypischen trockenen oder halbtrockenen Tafelwein höherer Qualität.
» Qualitätswein b. A. (Q.b.A.)
ist eine internationale Bezeichnung für Weine einer höheren Güteklasse, die bestimmte gesetzliche Mindestanforderungen erfüllen.
Qualitätsweine mit Prädikat:
» Kabinett
Leichte Weine mit geringem Alkoholgehalt.
» Spätlese
Reife Weine, die frühestens 7 Tage nach Beginn der allgemeinen Weinlese geerntet werden dürfen.
» Auslese
Edle Weine aus vollreifen Trauben, die mit Hand geerntet werden müssen. Unreife Beeren werden ausgesondert.
» Beerenauslese
Vollfruchtige Weine aus überreifen, edelfaulen Beeren (Botrytispilz). Beerenauslesen sind über Jahrzehnte lagerfähig.
» Trockenbeerenauslese
Aus rosinenartig eingeschrumpften, edelfaulen Beeren, süß und honigartig.
» Eiswein
Hergestellt aus Trauben, die bei mindestens -7°C gelesen und gekeltert sein müssen.
Sich bei über 16.000 Rebsorten auszukennen gilt als echte Kunst. Aber um Wein bewusst genießen zu können, muss man nicht unbedingt ein Weinkenner par exellence sein. Jeder Weinliebhaber sollte für sich selbst herausfinden, welche Weine am besten schmecken und welche für ihn am bekömmlichsten sind.
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