Wok - gesunde asiatische Küche

Kochen mit dem Wok wird immer beliebter. Wokgerichte lassen sich nämlich nicht nur blitzschnell zubereiten, sondern sind auch besonders gesund.

Beschreibung

Ein Wok ist die chinesische Form der Pfanne. Dabei handelt es sich um ein aus Aluminium, Edelstahl oder Stahlblech hergestelltes Küchengerät, das seine Herkunft in der chinesischen sowie der süd- und südostasiatischen Küche hat.

Anders als bei den bei uns üblichen Pfannen und Töpfen gibt es beim Wok keinen Unterschied zwischen Wand und Boden. Vielmehr ist das ganze Gefäß als Kugelkappe geformt. Allerdings wurde die Form des Woks an den europäischen Markt angeglichen, sodass er auf unseren Gas- und Elektroherden verwendet werden kann und nicht nur - wie es in China und Thailand ursprünglich üblich war- auf offenem Feuer.

Ein thailändischer Wok hat einen langen Griff, wodurch er einer großen Pfanne mit rundem Boden ähnelt. Deshalb bezeichnet man ihn auch als Wokpfanne.

Ein chinesischer Wok hingegen hat auf beiden Seiten Griffe und ist etwas flacher und breiter als der thailändische Wok.


Kochen mit dem Wok

Wer ein Freund der chinesischen Küche ist, dem empfiehlt sich der Kauf eines Woks. Die Zubereitung von Wokgerichten gelingt schnell und ist besonders vitaminschonend. Wichtig beim Kochen mit dem Wok ist die Verwendung hoher Temperaturen, weshalb sich vor allem qualitativ hochwertige Woks aus Edelstahl für die Zubereitung auf dem heimischen Herd eignen, da sie hoher Hitze standhalten und sich - im Gegensatz zu einfachen Woks aus Eisenblech - auch nicht verbiegen. Beschichtete Woks sind besonders empfehlenswert zum Kochen, da sie pflegeleicht und gut zu reinigen sind.

Der Einsatzbereich des Woks ist sehr vielseitig: Er eignet sich zum Braten, Kochen, Schmoren, Frittieren, Dünsten, Blanchieren und auch zum Dämpfen von Speisen. Die wichtigste Garmethode ist das Pfannenrühren.


Das Pfannenrühren

Bei dieser Methode werden die Zutaten klein geschnitten und sehr schnell im heißen Wok gegart und gerührt, sodass alles schön knackig bleibt. Dank der runden, gebogenen Wände ist die Gefahr, dass beim kräftigen Rühren etwas aus dem Wok fällt, gering gehalten.

Aufgrund der hohen Hitze schließen sich die Poren der Zutaten schnell, weshalb die Zubereitung eines Wok-Gerichts als besonders vitaminschonend und deshalb auch als sehr gesund gilt.

Begonnen wird mit den Zutaten mit der längsten Garzeit. Gemüse wird deshalb erst zum Schluss in den Wok gegeben, da es die geringste Garzeit hat. Bei der Zubereitung von Fleisch ist es jedoch oft empfehlenswert es separat zu braten. Dazu wird das Fleisch im Wok kurz angebraten, danach herausgenommen und beiseite gestellt. Anschließend sollte man den Wok mit einem Küchenpapier kurz auswischen und gegebenenfalls wieder etwas Öl hineingeben, bevor man das Gemüse brät. Zuletzt wird das Fleisch wieder zum Gemüse hinzugegeben.

In der Regel ist es jedoch nicht notwendig, das Fleisch extra zu braten, sodass man die Zutaten einfach nacheinander in den Wok geben kann.

Besitzt man keinen Wok und möchte trotzdem in den Genuss eines leckeren Wokgerichts kommen, bietet sich auch die Verwendung einer großen Pfanne an.

Leckere Wok-Gerichte finden Sie hier.