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Schweinefleisch: der Liebling der NationOb gegrillt, gebraten, geschmort oder in der Wurst – Schweinefleisch ist der Deutschen liebstes Fleisch. Laut Statistik essen die Deutschen pro Person im Jahr rund 55 Kilogramm Schweinefleisch. Das sind mehr als 60 Prozent des gesamten Fleischverbrauchs.
Vielfältiger, als man denkt Das Fleisch vom Schwein eignet sich bestens zum Braten, z. B. als Schnitzel oder Frikadelle in der Pfanne. Unser Tipp: Als saftiger Nacken- oder Krustenbraten im Ofen gegart schmeckt es fantastisch.
Damit solche Klassiker auch wirklich zum perfekten Genuss werden, müssen sie nicht nur richtig zubereitet sein, auch die Qualität muss stimmen. Wie Sie Qualität beim Fleisch erkennen, welches Stück sich am besten für welches Gericht eignet und woher die einzelnen Stücke stammen, erfahren Sie hier.
Tipps für den Einkauf:
» Die Zeit nach der Schlachtung ist wichtig: In den ersten drei bis fünf Tagen nach der Schlachtung schmeckt Schweinefleisch am besten.
» Gutes Schweinefleisch sollte eine hell- bis rosarote Farbe haben, sich weich anfühlen und eine feine Struktur besitzen, die leicht mit Fett durchwachsen ist.
Die besten Stücke vom Schwein: » Schinken
» Kotelett und Filet
» Schulter/Bug
Schinken (s. Nr. 7 im Schema)
Der Schinken besteht aus vier Teilstücken: Oberschale, Unterschale, Nussschinken und Schinkenspeck. Den besten Braten können Sie aus der Unterschale zubereiten. Die Oberschale des Schinkens wird vom Metzger zu leckeren Schweineschnitzeln aufgeschnitten. Auch als Schweinebraten oder Rollbraten eignet sich der Schinken hervorrage
Das gewisse Etwas beim Braten Schinkenbraten sollte immer mit einer dünnen Fettschicht gegart werden, damit er herzhaft schmeckt und saftig bleibt. So erhält er beim Braten sein typisches Aroma.
Kotelett und Filet (s. Nr. 5 und Nr. 6 im Schema)
Die Kotelett-Reihe, bestehend aus Stielkotelett und Filetkotelett, wird auch als Karree bezeichnet. Das zarte Fleisch des Schweinerückens können Sie für viele verschiedene Gerichte verwenden. Es eignet sich zum Grillen, Kochen, Kurzbraten oder Schmoren. Je nach Region kommt es als saftiger Braten, als Kotelett, aber auch gekocht als Rippchen mit Kraut auf den Tisch.
Warum Kassler Kassler heißt Das weltweit bekannte Kassler wurde nach dem Berliner Schlachtermeister Cassel benannt. Dieser bot seinen Kunden erstmals den Schweinerücken gepökelt und leicht geräuchert an.
Schulter/Bug (s. Nr. 3 im Schema)
Die Schulter wird je nach Region auch als Bug, Blatt, Schaufel oder Vorderschinken bezeichnet. Die Schweineschulter wird einerseits angeboten, wie sie gewachsen ist – mit Knochen, natürlichem Fettbesatz und Schwarte. Man bekommt sie aber auch knochenlos, ausgelöst, entschwartet und mit wenig Fett.
Aus der Schweineschulter können Sie saftige Braten zubereiten – je nach Geschmack mit oder ohne Kruste, als köstliche Rollbraten, aber auch als Schmorgerichte und herzhaftes Gulasch. Gulasch ist Ihr Lieblingsgericht?
Warum Schwarzwälder Schinken so gut schmeckt Hinter der Spezialität „Schwarzwälder Schinken“ steckt nichts anderes als ein leckeres gepökeltes und geräuchertes Schulterstück vom Schwein. Nur das Fleisch ausgesuchter Schweine wird verwendet. Bei der Zubereitung wird der Schinken zuerst trocken gepökelt und mit Pfeffer, Knoblauch, Koriander und Wacholder gewürzt. Danach wird er in speziellen Räucherkammern über frischem Tannen- und Fichtenholz geräuchert. So bekommt er sein kräftiges Aroma und die typische schwarzbraune Schwarte. Schmeckt einfach herrlich!
Was Sie aus Schweinefleisch noch zubereiten können: Kopf/Backe (s. Nr.1 im Schema)
Schweinebacke wird gepökelt, geräuchert oder gesalzen angeboten. Sie eignet sich bestens zum Kochen von Eintöpfen. Mit Senf bestrichen wird sie zu einem echten Genuss.
Nacken (s. Nr. 2 im Schema)
Vom Schweinenacken werden drei Spezialitäten angeboten: Fleisch ausgelöst oder wie gewachsen zum Braten oder geschnitten als Nackenkotelett. Ein echter Leckerbissen wird der Nacken, wenn Sie Kassler daraus machen.
Rückenspeck (s. Nr. 4 im Schema)
Rückenspeck können Sie sehr gut zur Verfeinerung von Fleischgerichten, Eintöpfen und Suppen verwenden, denn er ist ein guter Geschmacksträger.
Vorder- und Hintereisbein/Haxen (s. Nr. 8 im Schema)
Eine leckere Grillhaxe, auch Eisbein genannt, gilt als besonderer kulinarischer Genuss. Die Haxen eignen sich hervorragend zum Kochen und Braten. Das Fleisch ist sehr zart und aromatisch, muss aber länger gekocht oder geschmort werden.
Bauch (s. Nr. 9 im Schema)
Der Schweinebauch ist meist ein sehr preiswertes Teilstück. Bauch wird frisch, gesalzen oder geräuchert angeboten und eignet sich hervorragend zum Kochen‚ Braten und Schmoren.
Dicke Rippe/Brustspitze (s. Nr. 10 im Schema)
Kochen, braten, schmoren, grillen – mit der dicken Rippe kann man fast alles machen. Aber im würzigen Gulasch oder in einem herzhaften Eintopf macht sie sich besonders gut.
Tipp: Schweinefleisch richtig braten Sie sollten Schweinefleisch immer ordentlich durchbraten und es nie blutig oder „medium“ (rosafarben) essen. Nicht durchgebratenes Schweinefleisch kann Parasiten aufweisen, die unter Umständen zur Erkrankung des Menschen führen können, z.B. in Form von Salmonellen.
Schweinefleisch bei Globus Wir bei Globus legen Wert darauf, nur bestes Schweinefleisch für unsere Kunden einzukaufen. Unser Globus Qualitäts-Schweinefleisch beziehen wir nur von zuverlässigen Lieferanten, mit denen wir schon seit vielen Jahren zusammenarbeiten.
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