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Mediterranes Flair mit Auberginen, Paprika und MelonenVor nicht allzu langer Zeit war die Aubergine hierzulande noch eine relativ seltene Frucht. Heute erfreut sie sich zunehmender Beliebtheit. Nicht ohne Grund: Die Aubergine, auch Eierfrucht, Eierpflaume oder Melanzane genannt, ist vor allen Dingen äußerst vielseitig. Ob in französischem Ratatouille, griechischer Moussaka, zu Fisch, Fleisch oder Käse – Auberginen passen zu fast allem. Gut schmeckt sie auch paniert als vegetarisches Schnitzel oder mit Hackfleisch und Reis gefüllt.
Auberginen – heilende Wirkung bei bitterem Geschmack
Ihre vielfältige Einsetzbarkeit verdankt die Aubergine dem Umstand, dass sie nur wenig Eigengeschmack besitzt. Manchmal können Auberginen jedoch auch recht bitter schmecken. Abhilfe schaffen hier Salz und Zitrone: Die Aubergine einfach vor der Zubereitung in dicke Scheiben schneiden, leicht salzen und mit etwas Zitronensaft beträufeln. Nach einer halben Stunde abwaschen und mit Küchenkrepp abtrocknen. Das löst die Bitterstoffe heraus. Auberginen sind nicht nur vielfältig, sondern auch sehr gesund. Sie enthalten Kalium, Natrium und Magnesium sowie Vitamine der B-Gruppe. Manch einer sagt ihnen sogar Heilwirkungen nach: Danach sollen Auberginen nicht nur bei Rheuma sowie Ischias und Nierenleiden helfen, sondern auch zur Senkung des Cholesterinspiegels beitragen.
Farbenfrohe Paprika
Besonders abwechslungsreich in Form und Farbe sind Paprika. In Deutschland am häufigsten angeboten werden runde Schoten in leuchtendem Rot und Gelb oder knackigem Grün. Seltener, aber ebenso schmackhaft sind Paprikaschoten in orange. Das Gemüse ist sehr gesund und äußerst reich an Vitamin C, es enthält etwa zwei- bis viermal soviel wie eine Zitrone. Paprika schmecken sowohl als Fingerfood oder im Salat, aber auch gekocht, beispielsweise in Ratatouille, buntem Paprikareis oder in Pastasaucen.
Melonen, der geschmackvolle Durstlöscher
Bei Kindern erfreuen sie sich großer Beliebtheit als erfrischende Leckerei im Sommer – Melonen, vor allem Wasser- und Honigmelonen. Entgegen der üblichen Annahme handelt es sich bei Melonen jedoch nicht um Obst, sondern um Gemüse, genauer um eine Kürbisart. Verzehrt werden sollten Melonen, gleich welche Sorte, am besten frisch, reif und direkt aus dem Kühlschrank. Dann schmecken sie am besten. Ob eine Melone reif ist, erkennt man am Klang: Reife Melonen klingen, wenn man auf sie klopft, hohl und dumpf, während unreife Exemplare kaum ein Geräusch von sich geben. Melonen bestehen zwar zu etwa 90 Prozent aus Wasser, haben jedoch trotzdem einen vergleichsweise hohen Anteil an Phosphor, Kalium, Calcium sowie an Provitamin A und Vitamin C. Dabei schmecken die Durstlöscher nicht nur als Snack zwischendurch, sondern auch im Obstsalat, in Süßspeisen, zu Schinken oder auch mal exotisch im Krabbensalat.
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