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Vorboten des Sommers: Süßkirschen und ErbsenNach und nach füllen sich die Supermarktregale wieder mit typischem Sommerobst, wie Beeren oder Kirschen: Ob Heidelbeeren, Himbeeren, Johannis- oder Stachelbeeren, sie alle haben Hochsaison. Man kann Sie vielseitig zuzubereiten. Die Palette reicht von Marmelade und Kompott über Kuchenbelag bis hin zu Fruchtquark. Auch pur sind sie bekanntlich ein Genuss. Auch die bei Groß und Klein beliebten Süßkirschen beginnen ihre Saison. Zu unterscheiden sind dabei die weichfleischigen roten oder schwarzen Herzkirschen und die hartfleischigen gelben oder roten Knorpelkirschen. Alle Sorten sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen, allen voran Eisen, Phosphor und den Vitaminen B1, B2, B6 und C. Kleinere und noch nicht ganz so reife Süßkirschen haben im Vergleich zu größeren, reifen Früchten einen relativ hohen Vitamin-C-Gehalt.
Ob frisch, in Süßspeisen oder zu deftigen Gerichten – mit Kirschen ist gut essen
Die volle Ladung an Vitaminen und Mineralstoffen steckt ausschließlich in frischen Kirschen, die noch dazu am besten schmecken. Da sie schnell fremde Aromen annehmen, nicht in der Nähe von geruchsintensivem Gemüse wie Porree oder Dill lagern.
Kirschen ergeben auch ein tolles Parfait: dazu Früchte entkernen, pürieren, mit Sahne, Zucker sowie Joghurt mischen und frosten. Gut eignen sich Süßkirschen auch für Obstsalate, Desserts, Kaltschalen und andere Süßspeisen oder zu deftigen Mahlzeiten wie Wild, Ente und pikanten Fleischgerichten. Wer die Kirschen frisch verzehrt, sollte nicht allzu viel Wasser dazu trinken, da die auf der Schale befindlichen Hefezellen sonst nicht von der Magensäure inaktiviert werden, sondern im Magen anfangen zu gären. Die Folge: unangenehme Bauchschmerzen!
Frühe Kartoffeln und frisches Kohlgemüse genießen
Frühe Kartoffeln sind jetzt erntefrisch zu haben. Sie lassen sich gut mit der Schale garen, da diese noch sehr zart ist. Verfärbte Stellen müssen herausgeschnitten werden. Generell gilt: Pellkartoffeln sind die gesündeste Form der Zubereitung.
Auch die Familie der Kohlsorten bietet ein reichhaltiges Angebot in diesem Monat. Frisch zu haben sind jetzt neben dem Blumenkohl auch Rotkohl, Weißkohl, Wirsing und Kohlrabi, der eine Kreuzung zwischen Rübe und Kohl ist. Kohl enthält nicht nur Vitamin C, sondern auch Folsäure und das für Kohl typische Vitamin K. Menschen die zu Thrombosen neigen, sollten vom Kohl eher Abstand nehmen, da das Vitamin K die Blutgerinnung fördert.
Erbsen – proteinreiche Vitaminspender
Ebenfalls Saison haben im Juni Bohnen und Erbsen. Die kleinen grünen Früchte sind echte Kraftpakete, sind sie doch eine der proteinreichsten Gemüsesorten überhaupt. Außerdem enthalten sie vergleichsweise viel Kalium, Eisen, Zink sowie Vitamin E, B2 und B6. Wer Erbsen frisch kauft, sollte darauf achten, dass die Hülsen glatt, grün und prall gefüllt sind. Auch Zuckererbsen, die beliebten Schoten, sollten fest und knackig sein. Je kleiner die Erbsen, desto zarter der Geschmack. Vorsicht ist bei der Lagerung geboten: Frische Erbsen sind nicht sehr lange haltbar und sollten nur in der Schote und nicht länger als drei Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Für die Zubereitung gart man die Erbsen zehn bis zwölf Minuten in etwas Salzwasser. Fügt man dem Garwasser etwas Zucker hinzu, bleibt die satte grüne Farbe der Erbsen besser erhalten. Sie schmecken gut als Gemüsebeilage, in Suppen oder Eintöpfen, als Brotaufstrich, Bratling oder Püree. Oder Sie Probieren sie bei sommerlichen Temperaturen auch mal als leichten Salat zubereitet. Für alle diese Gerichte eignen sich übrigens auch Tiefkühlerbsen, die ebenso vitaminreich wie frische Erbsen sind. Für eine richtige Erbsensuppe nimmt man allerdings besser Trockenerbsen, die es fertig geschält und abgepackt im Handel zu kaufen gibt.
Saisonprodukte – besonders vitaminreich
Saison haben im Juni neben Salatgurken und Tomaten auch die Blattsalate, darunter vor allem Rucola. Auch bei Salaten lohnt sich der Kauf während der Erntesaison, denn im Winter gezogenes Treibhausgemüse enthält manchmal viel Nitrat. Wer zudem darauf achtet, die Stängel und die großen Mittelrippen herauszuschneiden, entfernt einen großen Teil des Nitrats.
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