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Globus wertet die Handelslandschaft auf

Das Globus-SB-Warenhaus

Das neue Globus-SB-Warenhaus wird, wie alle unsere Märkte, als „Einzelanfertigung“ ganz auf Dresden und seine Bevölkerung zugeschnitten sein. In der eigenen Meisterbäckerei backen die Bäckermeister täglich frisch Brote, Brötchen, Kuchen, Sahnetorten und jede Menge regionale Spezialitäten. Handwerk von der traditionell hergestellten Wurst bis zur vielfältigen Salatbar bietet Globus auch in seiner Fachmetzgerei sowie an den Käse- und Frischetheken. Der Zusammenarbeit mit regionalen Lieferanten kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Die Märkte nehmen heimische Produkte in ihr Sortiment auf und achten auf den regionalen Geschmack. Die örtlichen Geschäftsleiter entscheiden mit ihren Mitarbeitern größtenteils selbst über die Produktpalette.

Der neue Globus-Markt wird seine Waren auf 8.800 Quadratmetern Verkaufsfläche anbieten. Platz benötigen insbesondere die Produktionsflächen für Meisterbäckerei und Metzgerei.
Für jedermann einsehbar werden die Meister und Gesellen in der Backstube und der Metzgerei mehrmals täglich ihre Produkte frisch herstellen.

Da in diesen Berufen viel Fachwissen und praktische Erfahrung verlangt wird, bilden wir unsere Mitarbeiter selbst aus und freuen uns, junge Menschen für eine Ausbildung in einem dieser traditionellen Handwerksberufe begeistern zu können. Globus wird in Dresden insgesamt mehr als 300 feste Arbeitsplätze schaffen, hinzu kommen 20 Auszubildende in fünf Berufen. Als Handelsunternehmen beschäftigen wir in unseren Märkten immer deutlich mehr Mitarbeiter als andere Unternehmen in der Branche.

Globus für Dresden
Globus für Dresden

Benachbarter Einzelhandel

Ein von Globus in Auftrag gegebenes Gutachten untersuchte umfassend die Auswirkungen des Gesamtvorhabens auf den Einzelhandel. Dieses kommt zu dem Schluss, dass zwar mit Umsatzverlagerungen zu rechnen ist, kleine Anbieter davon aber nur wenig betroffen sind. Die Verlagerungen liegen für die Ortsteilzentren und wohnnahen Zentren im Einzugsgebiet im Bereich Lebensmittel zwischen
1 und 5 %. Verteilt über alle Anbieter ergibt sich eine Umsatzverlagerung von 6 bis 7 %. Diese Werte liegen deutlich unterhalb der verträglichen Schwelle von 10 %. Mit Umsatzeinbußen, die zur Schließung von anderen Lebensmittelanbietern in Dresden führen werden, ist auch deshalb nicht zu rechnen, weil …

  • die Einwohnerzahl und damit die Kaufkraft in beiden Ortsteilen kontinuierlich steigt
  • Globus-Kunden aus einem Radius von 50 Kilometern zu ihrem Globus-Markt kommen und heute bereits mehr als 60.000 Autos an dem Standort vorbeifahren
  • die Händler in Pieschen überwiegend ein Sortiment anbieten, das nicht in Konkurrenz mit dem Globus-Angebot steht. Vielmehr ergänzen sich die Sortimente.
  • ein erheblicher Teil der potentiellen Kunden, die bisher den Stadtteil nur durchqueren, das Globus-Gelände zum Parken nutzen und von hier aus ihre Besorgungen im Umfeld erledigen. Davon wird der Handel in den angrenzenden Gebieten sogar profitieren.

Globus und das Zentrenkonzept

Das Zentrenkonzept der Landeshauptstadt Dresden wurde zuletzt 2006 aktualisiert und stellt die planerische Grundlage für die Sicherung und nachhaltige Stärkung der Zentrenstruktur in Dresden dar. Es baut auf den Einzelhandel auf, der je nach Größe und Struktur wichtiger Impulsgeber für Zentren aus Handels-, Dienstleistungs-, Kultur- und Sozialeinrichtungen ist.

Das Zentrenkonzept ist nicht starr. Es kann bei Bedarf den veränderten Rahmenbedingungen und Entwicklungstendenzen im Einzelhandel angepasst werden. Jeder Ansiedlungsfall wird dabei für sich betrachtet. Geprüft wird immer, ob ein neues Vorhaben „schädliche Auswirkungen“ auf zentrale Versorgungsbereiche hat. Dies ist nach dem Gutachten der BBE-Handelsberatung Erfurt bei dem Globus-Vorhaben nicht der Fall.

Das vom Stadtrat gebilligte Zentrenkonzept der Stadt Dresden von 2006 beklagt in einem Konzept über den Lebensmitteleinzelhandel die wachsende Zahl von Discountern: „Die Betreiber- und Handelslandschaft ist einseitig (‚Marktführer` Kaufland, Aldi, Lidl), dadurch auch Standardisierung des Angebots.“ Ein neues Globus-SB-Warenhaus wird eine Bereicherung und ein Schritt gegen Discounterisierung und Standardisierung sein - ganz im Sinne des Stadtrates, der Sorge um die Vielfalt des Angebotes für die Dresdner Bürger hat.

Gleichzeitig verändert die Ansiedlung von Globus in Dresden auch den direkten Wettbewerb. Wer schon im Markt ist, dem sind weitere Marktteilnehmer nicht gerade willkommen. Der Markt in Dresden wird dominiert von zwei Schwergewichten: der EDEKA-Gruppe (EDEKA, Netto, Diska, Marktkauf etc.) und der Schwarz-Gruppe (Lidl, Kaufland). Globus ist in Dresden im Lebensmittelbereich noch nicht vertreten. Das Familienunternehmen hat im bundesweiten Markt zahlreiche Besonderheiten, die von den Verbrauchern sehr geschätzt werden. Es ist daher nicht verwunderlich, wenn der Wettbewerb schon in der Ansiedlungsphase reagiert. Umso wichtiger war es, dass die Stadtverwaltung eine neutrale Stellung eingenommen hat.

Globus für Dresden