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Und täglich grüßt das Meerestier

Es ist einer dieser Mythen. Miesmuscheln, so heißt es, sollen nur in den Monaten gegessen werden, die auf „r“ enden. Also von September bis Februar. Auch unser Globus Fischfachmann Jürgen Pauly hält dies für einen Mythos und „eine Eigenart der Deutschen“.

„Überall sonst werden Muscheln das ganze Jahr über gegessen.“ Das war früher einmal so, als das Meeresgetier in den Sommermonaten nicht richtig gekühlt werden konnte. Deshalb weist die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) nun darauf hin, dass einem Muschelessen in allen Monaten tatsächlich nichts im Weg steht. Dennoch haben viele Kunden Respekt vor der Zubereitung. Muscheln zu kochen ist jedoch leichter, als man denkt. Jürgen Pauly empfiehlt Miesmuscheln: „Da kann man wenig falsch machen.“ Ebenso toll sind Grünschalenmuscheln, die es an den Globus Theken gibt. „Die kann man leicht in der Pfanne zubereiten, da sie schon in der halben Schale angeboten werden“, so Pauly.

Ein Selbstversuch mit Miesmuscheln

Es ist wirklich einfach. Die Ehrfurcht ist groß, vielleicht zu groß. Das Einzige, worauf man wirklich achten sollte: Muscheln müssen frisch sein, was sie bei Globus immer sind.

Wir haben es ausprobiert.

Zutaten für vier Portionen

  • 2 Kilogramm Miesmuscheln
  • 1 große Zwiebel
  • 5 Knoblauchzehen
  • 2 Karotten
  • 1 Stange Staudensellerie
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 1 Chilischote
  • 1 Flasche trockener Weißwein (0,7 Liter)

Und so geht's

Am meisten Respekt haben wir natürlich vor dem Säubern der Muscheln. Die Assoziationen, die der Geruch hervorruft, sind vielfältig: „Mmmh, das riecht nach Meer!“, sagt einer. Die andere ergänzt: „Ein bisschen wie die benutzte Wäsche einer Sportmannschaft!“

Wir waschen die Muscheln, zupfen mit einem kleinen Messer den Bart heraus. Bürsten sie ab. Wenn die Muscheln leicht geöffnet sind, drücken wir sie zu. Die Braven schließen sich wieder, die anderen wandern in den Müll. Überhaupt: So ein Muschelessen verursacht sehr viel Abfall. Aber es ist doch so lecker. Und einfach. Denn wenn die Muscheln erst einmal gesäubert sind, ist der Rest ein Kinderspiel.

Wir schälen die Zwiebeln und den Knoblauch. Wer größere Mengen benötigt, für den empfiehlt es sich, Einweghandschuhe zu tragen. So müffeln die Knollen doch fast noch mehr als das Meeresgetier. Wir schneiden die Zwiebeln, den Knoblauch, die Karotten und den Sellerie in kleine Würfel.

Jetzt erhitzen wir etwas Olivenöl in einem wirklich großen Topf. Denn Muscheln brauchen Platz. Hinein kommt erst einmal das Gemüse, dann die kleine Chilischote und das zerbröselte Lorbeerblatt.

Jetzt kommt die Flasche Weißwein dazu und die Petersilie, die wir klein gehackt haben. Anschließend die Muscheln. Gleich den Deckel drauf und rütteln. So verteilt sich die Hitze schneller, und die Muscheln bekommen mehr Platz, um sich zu öffnen. In den nächsten 15 Minuten ist es spannend. Denn jetzt geht es darum, dass sich die Muscheln öffnen. Jene, die geschlossen bleiben, wandern ebenfalls in den Müll. Wir freuen uns aber heute über reichlich geöffnete. Der Duft allein ist schon großartig.

Wir verteilen die Muscheln auf tiefe Teller. Zu dem wirklich tollen Sud braucht es kein extra Salz, da die Muscheln so viel Geschmack abgegeben haben. Wer mag, kann noch mit Pfeffer nachwürzen. Dazu reichen wir frisches Baguette.

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