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Rezept - August 2015

Gegrillte Aubergine mit Joghurtsoße und Granatapfelkernen

Man muss nicht weit reisen, um in den Genuss exotischer Spezialitäten zu kommen. Oft hilft schon ein Kochbuch, das einem die Küche einer fremden Nationalität vermitteln kann. Eines meiner Favoriten, wenn es um Inspiration aus dem Nahen Osten mit seiner großartigen Küche geht, ist Yotam Ottolenghi. Sein Gericht „Aubergine mit Joghurtsoße und Granatapfelkernen“ habe ich in ähnlicher Form vor ein paar Jahren in einem von Ottolenghi’s Restaurants in London probiert – seitdem koche ich es regelmäßig nach. Durch das Rösten im Ofen wird die Aubergine wunderbar aromatisch und harmoniert perfekt mit den süß-sauren Granatapfelkernen.

Zutaten

Für 2 Portionen:

1 große Aubergine
30 ml Olivenöl + mehr zum Servieren
Salz und grober Pfeffer

Für die Soße:
100 g griechischer Joghurt
50 ml Milch
1 kleine Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer
2 TL Zitronensaft

1/2 Granatapfel
Sesamsamen, getrockneter Thymian

Zum Garnieren: frische Thymianblätter

Zubereitung

1) Den Ofen auf 200° C vorheizen. Die Auberginen der Länge nach in Hälften teilen. Die Auberginenhälften mit einem scharfen Messer diagonal vier bis fünf Mal tief einschneiden, jedoch nicht bis zur Haut durchschneiden. Im rechten Winkel zu den Schnitten erneut vier bis fünf Mal einschneiden, sodass ein Rautenmuster entsteht.

2) Die Schnittstellen kräftig mit Olivenöl einpinseln, mit Salz und Pfeffer würzen. Aubergine im vorgeheizten Backofen ca. 30 min lang garen, bis das Fruchtfleisch weich und gebräunt ist.

3) In der Zwischenzeit Joghurt mit Milch verrühren. Knoblauch fein hacken, unter den Joghurt mischen, mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft glatt rühren.

4) Die Kerne des Granatapfels aus dem Gehäuse lösen, dafür mit einem Holzlöffel fest von oben auf den halben Granatapfel klopfen, bis sich das Innere löst.

5) Eine kleine Pfanne erhitzen und die Sesamsamen darin (ohne Fett) von allen Seiten kurz rösten.

6) Die Auberginenhälften kurz abkühlen lassen, mit der Soße bestreichen, mit Granatapfelkernen bestreuen und erneut pfeffern. Mit Sesam und Thymianblättern garnieren, mit Olivenöl beträufeln und servieren.

Tipp des Monats

Der August ist mein Eismonat. Denn während ich es vorher meist irgendwie „verplane“, mich an cremigen Stracciatella-, Schokoladen-, Rhabarber- oder Kokos-Kugeln glücklich zu naschen, überkommt mich im August ein unangenehmes Angstgefühl, das der Torschusspanik wohl ziemlich gerecht wird. Wie bitte? Schon August?! Der Sommer hat doch gerade erst angefangen!

Höchste Zeit also, schnell noch massenweise Eiscreme zu schlecken, bevor es wieder Lebkuchen zu kaufen gibt. Auch wenn ihr skeptisch seid – wie so oft im Leben, gilt auch für Eiscreme: Am besten schmeckt sie selbstgemacht! Eine Eismaschine ist dafür nicht zwingend nötig, meist reichen ein paar Zutaten, um eigenes Eis herzustellen.

Wer beispielsweise Magerquark und Frischkäse mit steif geschlagener Sahne, Vanillemark und Zucker vermischt, die Masse auf einen tiefen Teller gibt und mit frischen Himbeeren (oder anderen Beeren, je nach Belieben) bestreut und diese mit einer Gabel spiralförmig unter die Masse zieht, der erhält ein super cremiges Himbeereis, wenn er die Crème nach rund zehn Stunden aus dem Gefrierschrank holt. Knusperkrokant, Eiswaffeln und Himbeersoße dazu – und ihr beamt euch kurz mal nach Bella Italia!

... bis bald, eure Lea