Durch die Anwendung von Cookies können wir Ihnen marktspezifische Informationen übermitteln. Wenn Sie diese Seite nutzen, akzeptieren Sie unsere Cookie-Richtlinien. Hier erfahren Sie mehr.
Durch die Anwendung von Cookies können wir Ihnen marktspezifische Informationen übermitteln. Wenn Sie diese Seite nutzen, akzeptieren Sie unsere Cookie-Richtlinien. Hier erfahren Sie mehr.

Rezept - November 2015

Tipp des Monats

Im November kann einem schon mal die Puste ausgehen. Wenn sich Regenschauer, graue Wolkendecken, eisige Temperaturen und Windböen abwechseln und die lang ersehnten Weihnachtsferien noch weit weg scheinen, schnellt mein Schokoladen-Konsum ganz plötzlich in die Höhe. Allen voran steht – natürlich – heiße Schokolade!

Ich bereite meine mit „richtigem“ Kakaopulver zu – ich verwende meist rohes –, das ich im Verhältnis 2:1 mit Zucker mische (wer es süßer mag, orientiert sich eher am Verhältnis 1:1) und in etwas heißem Wasser auflöse, bevor ich es in die kochende Milch rühre. Beim Aufkochen der Milch solltet ihr stets rühren, damit sie nicht anbrennt oder überkocht. Wem Milch zu fett ist, kann genauso Wasser oder eine Mischung aus Milch und Wasser für die Zubereitung von heißer Schokolade verwenden.

Für einen besonderen Aroma-Kick mische ich außerdem stets verschiedene Gewürze in meine heiße Schoki: ein paar Prisen Zimt für die Vorfreude auf Weihnachten, das Mark einer halben Vanilleschote, um die Nerven zu beruhigen (die Schote kann mitgekocht werden und vor dem Servieren aus der Milch entfernt werden) oder, für ein paar warme Gedanken, einige Chiliflocken. Und wenn der Tag ganz besonders grau ist, geht auch mal alles zusammen!

Bunter Hirse-Salat mit Schafskäse

Zutaten

Für zwei Portionen:

6 getrocknete Datteln
1 TL Olivenöl
1 Knoblauchzehe
1/2 TL Kurkuma
100 g Hirse
1 kleiner Granatapfel
1 kleine Salatgurke
1 Bund Minze
eine Handvoll Mandeln
zum Servieren: Schafskäse

Für das Dressing:

1 EL Olivenöl
1 EL Zitronensaft
1 TL Tahini (Sesampaste)

1/2 TL Zatar (arabische Gewürzmischung aus Sumach, gerösteten Sesamsamen, Zatar-Kraut und Salz)
Wer keine Zatar-Mischung bekommt, kann aus Salz, gerösteten und zerstoßenen Sesamsamen und Thymian sowie ggf. Sumach eine eigene, ähnliche Mischung herstellen.
Salz und Pfeffer

Zubereitung

1) Die Datteln ca. eine halbe Stunde in Wasser einweichen.

2) Knoblauch schälen und hacken. Das Olivenöl in einem kleinen Topf erwärmen, Knoblauch und Kurkuma unter Rühren darin anbraten. Hirse hinzufügen und ca. zwei Minuten unter ständigem Wenden anschwitzen, dann mit 300 ml Wasser ablöschen und rund 30 Minuten köcheln lassen, dabei zwischendurch gelegentlich umrühren und gegebenenfalls etwas Wasser nachgießen. Nach Ende der Garzeit sollte die Flüssigkeit verdampft sein und die Hirse bissfest sowie ein wenig breiartig sein.

3) In der Zwischenzeit den Granatapfel entkernen, Kerne in einer Schüssel auffangen. Salatgurke waschen, der Länge nach vierteln und in kleine Stücke schneiden.

4) Die Blätter der Minze abzupfen, waschen und grob hacken (falls das Auge mitessen soll, ein paar ganze Minzblätter zur Dekoration zur Seite legen).

5) Die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett rundherum rösten.

6) Für das Dressing Olivenöl mit Zitronensaft, Tahini und Zatar mischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

7) Hirse, Gurke, Granatapfellikören und Minze mischen, das Dressing dazu geben und alles gut vermengen. Den Hirse-Salat auf zwei Schälchen verteilen, etwas Schafskäse darüber bröseln und gegebenenfalls vor dem Servieren erneut mit ein wenig Zitronensaft und/oder grob gemahlenem Pfeffer abschmecken.

Hausgemachte Falafel

Zutaten

Für zwei Portionen (6-8 kleine Falafel):

300 g Kichererbsen (aus der Dose)
1 Knoblauchzehe
1/2 Bund Koriander (oder glatte Petersilie)
1 – 2 EL Mehl (ich verwende Dinkelvollkornmehl; alternativ Semmelbrösel)
abgeriebene Schale von 1/2 Zitrone
1 EL Zitronensaft
Meersalz, grob gemahlener Pfeffer und eine Prise zerstoßene Koriandersamen
zum Braten: Pflanzenöl

Zubereitung

1) Die Kichererbsen abgießen und entweder in einem Mixer oder mit dem Pürierstab zu Brei zerkleinern (wer weder Mixer noch Pürierstab besitzt, kann die Kichererbsen auch mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken).

2) Knoblauch schälen, Koriander waschen, beides fein hacken.

3) In einer Schüssel Kichererbsen-Püree, Knoblauch, Koriander, Mehl, Zitronenabrieb und -saft mischen, mit Salz, Pfeffer und Korianderpulver abschmecken. Je nach Konsistenz etwas Zitronensaft bzw. ein wenig Mehl hinzufügen.

4) Aus der Masse 6 – 8 kleine Falafeln formen. Eine große Pfanne erhitzen, einen Schuss Pflanzenöl (ich verwende Kokosöl) hinzufügen und die Falafeln darin von allen Seiten rund fünf Minuten braten, dabei regelmäßig wenden.

5) Die Falafeln zum Hirse-Salat servieren. Dazu passt ein Spinatsalat und/oder gegrillte Aubergine besonders gut.

... bis bald, eure Lea

Bleiben Sie immer informiert