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Rezept - Oktober 2015

Semmelknödel mit Pilzragout

Zutaten

Für zwei Portionen:

Für die Knödel:
2 Brötchen (ca. 180 g) vom Vortag
1/2 Schalotte
etwas Butter zum Braten
120 ml Milch
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
1/2 Bund Petersilie
1 Ei (Größe M)

Für das Pilzragout:
300 g Pilze nach Wahl und Saison (Pfifferlinge, Steinpilze, Champignons)
1/2 Schalotte
1 Knoblauchzehe
etwas Butter zum Braten
100 ml Schlagsahne
50 g saure Sahne
Salz, Pfeffer
1 EL gehackte Petersilie

Zubereitung

1) Für die Knödel die Brötchen grob würfeln. Die Schalotte schälen und fein würfeln. Butter in einer großen Pfanne erhitzen, die Schalotte darin glasig braten. Milch hinzufügen, mit Salz, Pfeffer und frischer Muskatnuss würzen. Etwas abkühlen lassen, dann die Zwiebel-Milch-Mischung über die Brötchen gießen.

2) Petersilie fein hacken. Das Ei verquirlen und beides unter die Brötchen-Milch-Mischung geben, erneut würzen und mit den Händen zu einem glatten Teig kneten. Den Teig rund 15 Minuten ruhen lassen.

3) Einen Topf mit Salzwasser erhitzen, aus dem Teig sechs kleine (oder vier mittelgroße) Knödel formen, in das kochende Wasser geben, kurz aufkochen lassen und bei milder Hitze ca. 20 Minuten köcheln lassen.

4) In der Zwischenzeit die Pilze mit einem Pinsel oder Tuch säubern (nicht waschen, sie saugen sonst das Wasser auf) und grob in Scheiben schneiden.

5) Schalotte und Knoblauch schälen, fein hacken. Die Butter in einer großen Pfanne erhitzen, Schalotte und Knoblauch darin kurz anbraten. Die Pilze hinzugeben und von allen Seiten anbraten, ca. fünf Minuten garen lassen. Schlagsahne und saure Sahne hinzugeben, das Ragout weitere fünf Minuten köcheln lassen, mit Petersilie, Salz und Pfeffer abschmecken und mit den Knödeln auf zwei Tellern anrichten.

Tipp: Wer möchte, verfeinert das Ragout mit etwas Weißwein. Dazu die Pilze zunächst ohne Zwiebeln und Knoblauch anbraten, auf einem Teller beiseitestellen, Zwiebeln und Knoblauch anbraten, ca. 75 ml Weißwein hinzugeben, etwas einköcheln lassen, Sahne und saure Sahne hinzugeben und die Pilze wieder hinzufügen. Wie beschrieben fortfahren.

Tipp des Monats

Für viele nicht verständlich, ist der Herbst seit vielen Jahren meine Lieblingsjahreszeit! Nicht zu heiß und nicht zu kalt, gemütlich genug, um stundenlang mit Tee im Warmen zu sitzen, und so bunt und faszinierend, um Wälder, Felder oder den Stadtpark zu durchforsten und vor lauter Schönheit wie benebelt zu sein: Das bedeutet für mich Herbst! Apropos Nebel: Ist der allein nicht schon ein Grund, sich in die Jahreszeit zu verlieben?

Neben der ganzen Bandbreite an Naturschauspielen mag ich den Herbst auch aufgrund seiner saisonalen Köstlichkeiten: Äpfel, Birnen und Feigen zum Frühstück, aufs Brot einen Klecks hausgemachtes Quittengelee; Pilzrisotto und Chicorée-Schiffchen zum Mittagessen, und am Abend: eine herzerwärmende Schale Kürbissuppe! Wusstet ihr, dass das süßliche Fruchtfleisch vom Kürbis auch hervorragend in Desserts und Kuchen schmeckt? Im Ofen gebacken, kann Kürbis sogar die allmorgendliche Schale „Porridge“ (Haferbrei) oder ein simples Müsli verfeinern. Karamellisiert ihn zum Süßen in ein wenig Ahornsirup – das Ergebnis ist: Herbstaroma pur!

... bis bald, eure Lea