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Ananas: Königin der Früchte

"Pablos Pride"

Eine fruchtig-süße Ananas ist zu jeder Jahreszeit eine köstliche Erfrischung. Und wenn sie den Namen „Pablos Pride“ trägt und aus Costa Rica stammt, dann erst recht! Wir haben Pablo Juarez und seine Pineapple Company besucht und uns angeschaut, wo und wie die Früchte wachsen.

Nicht viel Zeit?

Informieren Sie sich über Pablos Pride in einem kurzen Video !

Mit einer Anbaufläche von 54000 Hektar ist Costa Rica das größte Ananas-Produktionsland der Welt. Und das nicht ohne Grund: Die königlichen Früchte lieben es subtropisch und schätzen die hohe Luftfeuchtigkeit. Nördlich der Hauptstadt San José in Pital herrscht das perfekte Klima: Hier baut der Globus-Partner Pineapple Company seine süßen Ananas an. Das Unternehmen gehört sicher nicht zu den größten Ananas-Produzenten im Lande und erinnert uns an eine familiäre Farm, auf der sich jeder Mitarbeiter mit seinen Aufgaben identifiziert. Alle geben ihr Bestes, damit die Früchte optimal reifen und gedeihen. Das kommt nicht von ungefähr: Pablo, der das Unternehmen 2003 gemeinsam mit seiner Frau gründete und seither erfolgreich führt, ist ein absoluter Familienmensch,dem das Wohl seiner Arbeiter sehr am Herzen liegt. So dürfen seine Angestellten auf dem Grundstück der Farm Obst und Gemüse für den Eigenbedarf anbauen.

Dass Pablo sich für die Renovierung der Schule einsetzt und dabei unter anderem im vergangenen Jahr nicht nur das Dach, sondern auch die Unterrichtsräume erneuern ließ, ist für ihn selbstverständlich. Nicht zu vergessen ist das Hobby vieler seiner Mitarbeiter – Karneval. Im Laufe eines Jahres bauten sie gemeinsam einen Karnevalswagen. Zum Abschluss organisierte Pablo ein großes Barbecue. Beim Umzug selbst wurden dann übrigens nicht etwa Bonbons vom bunten Wagen geworfen, sondern Fußbälle für die fußballverrückten Kinder in der Gegend. Pablo, der selbst einen Sohn und zwei Töchter hat, fühlt sich seinen 90Mitarbeitern gegenüber stark verbunden.

Nach Europa kam die Ananas erstmals, als Christoph Kolumbus sie 1493 aus der Karibik mitbrachte. Heute wird die Ananas vornehmlich in Costa Rica angebaut.

Lange Reifezeit für einen süßen Geschmack.

Gemeinsam mit Pablo machen wir uns auf den Weg in die Ananasfelder, in denen sich Pflanze an Pflanze aneinanderreiht. Das Team um Pablo prüft laufend den Brixwert (Zuckergehalt) und den Säurewert der Früchte. Nur das harmonische Zusammenspiel beider Werte sorgt für den unvergleichlichen Ananasgenuss. Die besten Felder werden anschließend für die spätere Selektion „Pablos Pride“ vorgemerkt. Überhaupt ist der Anbau der königlichen Früchte eine diffizile Angelegenheit, wie uns Pablo erklärt. Bis aus einer Blüte eine schmackhafte Ananas heranreift, braucht es ein gutes Jahr. Zudem lassen die rund ein Meter langen, schmalen und scharf gezähnten Blätter die Ernte nur unter erschwerten Bedingungen zu. Um Verletzungen zu vermeiden, sind die Arbeiter hier auf dem Feld bei subtropischem Klima deshalb mit Schutzkleidung und festen Handschuhen ausgerüstet.

Vom Feld ins Regal: Die Königin der Früchte geht auf Reisen

Nach der Ernte legen die Mitarbeiter jede Ananas einzeln nebeneinander in flache Kisten, um Beschädigungen an Frucht und Krone zu vermeiden. Mit dem Traktor erreicht die wertvolle Fracht schließlich das Packhaus, wo die Arbeiter die Früchte waschen und den Strunk mit einem biologischen Wachs versiegeln. Dieses schützt die Ananas auf ihrer Schiffsreise vor Schimmel.
Auf einem Band werden die gewaschenen Früchte schonend getrocknet und im Anschluss sortiert. Exemplare mit schiefer oder verletzter Krone werden aussortiert und später zur Weiterverarbeitung an die Industrie geliefert. Mit ihrem geschulten Auge sortieren die Mitarbeiter das Obst nach Größe und Beschaffenheit. Für „Pablos Pride“ wählen sie die beste Selektion – diese Ware ist ausschließlich für Globus bestimmt. Mit einem entsprechenden Anhänger versehen packen die Angestellten die Ananas vorsichtig in Kartons und bringen sie auf Paletten verpackt ins Kühlhaus. Von dort aus werden sie in Übersee-Kühlcontainer verladen und treten ihre Reise nach Europa an.

In Rotterdam oder Antwerpen angekommen, wird die Ware kontrolliert und erneut verladen. Die Ananas werden an die Logistikzentren Bingen und Löbichau geliefert, wo eine weitere Qualitätskontrolle stattfindet, bevor die Früchte ihren Weg in die Globus-Regale finden. Zurück in der Heimat erkennen wir „Pablos Pride“ dort wieder – da müssen wir natürlich gleich eine Frucht kaufen und probieren. Ihr süßer Geschmack überzeugt uns auch hier, im kalten Deutschland. Und bei jedem Biss denken wir mit einem Lächeln an unsere Reise zurück.

Es versteht sich fast von selbst, dass die Pineapple Company „Rainforest Alliance“-zertifiziert ist.

Diese Zertifizierung erhalten nur Farmen, die nach strengen Richtlinien nachhaltigen Anbau betreiben.

Dazu gehören zum Beispiel die Erhaltung der Artenvielfalt und der Schutz der Umwelt.

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