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Schaumweine – prickelnde Versuchung

Zum Fest knallen die Korken! Wenn es etwas zu feiern gibt, führt kein Weg am Schaumwein vorbei. Aber welcher? Erfahren Sie die
Unterschiede zwischen Champagner, Sekt und Prosecco, und tauchen Sie ein in die Welt der perlenden Versuchung.

Es ist Weihnachten, die Familie kommt zusammen, das Festessen wird in der Küche zubereitet und besinnliche Feiertage stehen bevor. Außerdem ist es nicht mehr lange bis Silvester … Es gibt also genug Gründe, um gemeinsam mit einem feinen Schaumwein anzustoßen. Aber welcher ist der Richtige für Sie?

Champagner gilt als edelster Vertreter unter den Schaumweinen. Damit ein Wein diesen Titel tragen darf, muss er aus der Region Champagne in Frankreich kommen. Zur Herstellung werden in der Regel drei Rebsorten verwendet: Die Edeltraube Pinot Noir verleiht dem Wein Fülle, Chardonnay bereichert mit Finesse und Pinot Meunier fügt die Fruchtigkeit hinzu. Und die Traubenlese bei Champagner darf nur per Hand erfolgen.

In der Flasche spielt die Musik

Ein echter Champagner muss außerdem nach dem Verfahren der Flaschengärung hergestellt werden, welche als „méthode champenoise“ bezeichnet wird: Nach dem Abfüllen wird in der Flasche eine zweite Gärung durch die Zugabe der Dossage und etwas Hefe initiiert. Dabei entstehen die feine Kohlensäure und das moussierende Prickeln der edlen Tropfen. Hier liegt der wichtigste Unterschied zum herkömmlichen Sekt. Dieser wird nämlich meist im kostengünstigeren Tankgärverfahren hergestellt. Das Ergebnis ist weniger sanft und facettenreich als bei Champagner.

Tipp: Hochwertige, flaschenvergorene Weine aus Frankreich, die nicht aus der Champagne kommen und meist günstiger sind, werden unter dem Namen Crémant verkauft.

Deutsche Spitzentropfen

Allerdings gibt es durchaus Sekte, die es mit den Vorbildern aus der Champagne aufnehmen können. „Winzersekte“ werden in Deutschland ebenfalls mit dem Verfahren der Flaschengärung hergestellt. Auch, wenn das Etikett aus dem weltbekannten Anbaugebiet östlich von Paris fehlt, müssen sich die Kreationen aus Pfalz, Rheinhessen und weiteren deutschen Anbaugebieten nicht verstecken.

Prosecco aus Bella Italia

In Italien wird Schaumwein grundsätzlich Spumante genannt. Bekannter ist jedoch der Begriff Prosecco. Ähnlich wie bei Champagner ist Prosecco aber ein geschützter Begriff für eine bestimmte Herkunft. Nur Weine aus der Region Treviso bei Venedig dürfen die Bezeichnung D.O.C. Prosecco tragen Prosecco wird in der Regel im Tankgärverfahren hergestellt. Das weniger oft verwendete Flaschengärverfahren wird in Italien als „metodo classico“ bezeichnet und auch auf dem Etikett vermerkt.

Lassen Sie die Korken knallen!

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