Durch die Anwendung von Cookies können wir Ihnen marktspezifische Informationen übermitteln. Wenn Sie diese Seite nutzen, akzeptieren Sie unsere Cookie-Richtlinien. Hier erfahren Sie mehr.
Durch die Anwendung von Cookies können wir Ihnen marktspezifische Informationen übermitteln. Wenn Sie diese Seite nutzen, akzeptieren Sie unsere Cookie-Richtlinien. Hier erfahren Sie mehr.

  • Weinwelt
  • Weinvielfalt
  • Beratung
  • Wein und Genuss
  • Weinwissen
  • Clubinhalte

Wohlige Wärme im Becher

Nicht nur im Dezember kann es kalt sein. Die wohlige Wärme eines dampfenden Glühweinbechers ist an jedem kalten Tag
des Jahres willkommen, nicht nur vor der Aprés-Ski-Hütte. Ob klassisch rot oder weiß, wir zeigen Ihnen, welche Weine sich
gut für die Zubereitung eignen und was außerdem in die heiße Tasse gehört.

Süße und Würzigkeit – die perfekte Balance

Was genau ist eigentlich im Glühwein drin? Die klassischen Zutaten sind Gewürznelken, Zimt, Sternanis, Piment, Kardamom und Zucker. Für Frische und Säure sorgen außerdem Zitrusfrüchte. Daneben sind Vanilleschoten, Ingwer oder Lorbeerblätter als Gewürze beliebt. „Das eine richtige Rezept“ gibt es nicht. Optimal ist jedoch eine Balance zwischen Süße und Würzigkeit sowie Frucht und Säure. Der ideale Rotwein dafür sollte wenig Gerbstoffe (Tannine) enthalten und nicht im Eichenfass (Barrique) gelagert sein. Gerade deutscher Rotwein eignet sich für Glühwein hervorragend: beispielsweise ein solider Spätburgunder, Dornfelder oder Trollinger.

Auch internationale Rebsorten eignen sich sehr gut zur Glühweinzubereitung, wie der spanische, fruchtbetonte und elegante Tempranillo, sowie der seidige Merlot aus dem Süden Frankreichs oder der kräftig-fruchtige Montepulciano aus den Abruzzen in Italien.

Weißer Glühwein im Trend

Neben dem klassischen roten Glühwein findet man seit einigen Jahren auch immer häufiger „weißen Glühwein“. Nach anfänglicher Skepsis hat sich die helle Alternative besonders in Süddeutschland als Abwechslung zum Klassiker in Rot etabliert. Sehr gut eignet sich Müller-Thurgau (wegen seiner Muskatnote) und für einen besonders milden Glühwein empfiehlt sich Gutedel. Gewürzt wird mit Akazienhonig, Zimtstangen und Orangenscheiben oder was Ihnen weiter einfällt – werden Sie kreativ!

Tipp bei der Zubereitung: Da Alkohol bei 78 Grad anfängt zu verdampfen, sollten Sie den Glühwein nur erwärmen und nicht aufkochen. So schonen Sie außerdem die Aromen der Gewürze.

Grundrezept roter Glühwein (für 8 Personen)

Zutaten: 1 Liter trockener Rotwein, 500 ml Wasser, 8 Kardamomkapseln, Nelken, Pimentkörner, 4 Kapseln Sternanis, 1 Stange Zimt und 4 Orangen


Zubereitung: Kardamomkapseln zerdrücken. Alle Gewürze in einen Teebeutel geben und zubinden. Anschließend Rotwein und Wasser mit dem Teebeutel und der Zimtstange erwärmen. Die Orange waschen und in dicke Scheiben schneiden, zum Wein geben und alles bei geringer Hitze ca. 15 Min. ziehen lassen. Den Teebeutel entfernen und mit Zucker abschmecken.

Das könnte Sie auch interessieren:

Deutsche Burgunder
 

Immer mehr deutsche Winzer bauen die aus Frankreich stammenden weißen Burgunder an. Das Ergebnis kann sich sehen lassen!

Unsere Fachberater
 

Lernen Sie unsere Weinfachberater kennen. Lassen Sie sich von Ihnen beraten, zur Verkostung einladen oder tauschen Sie sich einfach aus.

6 wissenswerte Dinge über Wein
 

Wein hat so viele Facetten wie unterschiedliche Sorten. Wir beantworten die wichtigsten Fragen und räumen mit einigen Irrtümern auf.

Bleiben Sie immer informiert