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Jedes Kind ein Zahn?

Mit unseren Tipps bleiben Ihre Zähne gesund!

„Jede Schwangerschaft kostet einen Zahn“ – auch wenn dieses alte Sprichwort zum Glück nicht mehr stimmt, sollten Schwangere ihre Zähne besonders gut pflegen. Mit unseren Tipps für die richtige Mundhygiene ist das kein Problem.

Die alte Volksweisheit zum Zahnverlust stammt noch aus Zeiten, in denen es mit der Mundhygiene noch nicht so weit her war. Heutzutage können werdende Mütter zum Glück einiges tun, damit ihre Zähne auch in der Schwangerschaft gesund bleiben. Und längst nicht jede Schwangere muss befürchten, überhaupt Zahnprobleme zu bekommen. Trotzdem liegt im Volksmund ein Körnchen Wahrheit: Schwangere haben tatsächlich ein erhöhtes Risiko für Karies und Parodontitis.

Sensibles Zahnfleisch

Manche Frauen klagen in der Schwangerschaft über empfindliches Zahnfleisch oder Zahnfleischbluten. Grund dafür ist die Hormonumstellung – das Zahnfleisch wird besser durchblutet und das Gewebe lockerer. Magnesium- und Folsäurepräparate helfen, das Gewebe zu festigen. Zusätzlich sollte der Kalziumbedarf von 1200 Milligramm pro Tag gedeckt werden.

Und es gibt noch eine Umstellung: Der pH-Wert des Speichels von Schwangeren ändert sich, er wird saurer. Auch deshalb brauchen die Zähne zusätzlichen Schutz.

Besser zart statt hart

Aber keine Sorge – mehr als zweimal am Tag müssen Sie auch in der Schwangerschaft Ihre Zähne nicht putzen. Um das Zahnfleisch zu schonen, kann es aber sinnvoll sein, auf eine weiche Bürste umzusteigen. Und auch wenn es schwer fällt: Drei Minuten lang sollten Sie Ihre Zähne mindestens putzen. Am besten den Timer auf dem Smartphone stellen, dabei verschätzt man sich gerne. Interdentalbürsten und Zahnseide reinigen zusätzlich die besonders schwer zugänglichen Zahnzwischenräume. Einmal am Tag ist außerdem eine Mundspülung sinnvoll. Ein fluoridhaltiges Gel, das einmal pro Woche auf Zähne und Zahnfleisch einmassiert wird, härtet den Schmelz und macht ihn widerstandsfähiger gegen Säureangriffe.

Üble Säure

Diese Säure führt leider häufig zu Übelkeit und Erbrechen, besonders zu Beginn der Schwangerschaft. Wichtig: nicht sofort nach dem Erbrechen die Zähne putzen, da diese von der Magensäure angegriffen und empfindlich sind. Besser den Mund zunächst mit einer fluoridhaltigen Mundspülung ausspülen, mindestens eine halbe Stunde vergehen lassen, dann erst putzen. Manche Frauen überkommt die Übelkeit leider überhaupt erst beim Zähneputzen. Um dem vorzubeugen, kann es helfen, auf eine Zahnbürste mit kleinem Kopf umzusteigen – nicht mehr zu putzen, ist leider keine Lösung.

Gesund snacken

Auch eine gesunde Ernährung trägt wesentlich dazu bei, dass die Zähne gesund bleiben – und ist obendrein gut für die Entwicklung des Babys. Meiden Sie süße Zwischenmahlzeiten, denn der Zucker führt zu einer explosionsartigen Vermehrung der Kariesbakterien, die den Zahn angreifen. Sollte die Lust auf Süßes zu unwiderstehlich werden, ist es sinnvoll, das Naschwerk zu den Mahlzeiten zu verzehren und eine halbe Stunde später die Zähne zu putzen. Noch gesünder wäre es natürlich, bei frischem Obst statt Schokolade zuzugreifen – über die zusätzlichen Vitamine freut sich auch Ihr Baby im Bauch.

Zu guter Letzt: Der regelmäßige Gang zum Zahnarzt ist Pflicht. Dieser kontrolliert unter anderem, ob chronische Zahnfleischentzündungen vorliegen. Gegebenenfalls wird der Zahnarzt Ihnen eine professionelle Zahnreinigung empfehlen. Größere Eingriffe wie das operative Entfernen von Weisheitszähnen sollten jedoch – wenn möglich – bis nach der Schwangerschaft verschoben werden, um unnötigen Stress zu vermeiden. Schwangere müssen übrigens keine Angst haben, ohne Betäubung behandelt zu werden. Es gibt Präparate, die auch in der Schwangerschaft für eine Lokalanästhesie genutzt werden können.

Das Wichtigste zum Schluss: Genießen Sie Ihre Schwangerschaft! Und immer dran denken – Zähneputzen nicht vergessen!

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