
Feigensenf
hausgemacht
wichtigsten
Zutaten:
Balsamico
In gehobenen Restaurants wird die marmeladenartige, süß-scharfe Masse zum Käse gereicht und in Rezepten für Salatdressings sowie Saucen zu Fleisch sorgt sie für eine besondere Note. Ob man Feigensenf auch selbst machen kann?
Nach einiger Recherche stellt sich heraus: Es gibt zahlreiche Rezepte für die Leckerei aus dem Delikatessenregal, sowohl im Internet als auch in Kochbüchern und Zeitschriften. Und scheinbar ist das Ganze gar nicht so kompliziert zuzubereiten.
Feigen, Zucker und scharfen Senf, viel mehr braucht es nicht. Wir vergleichen einige Rezepte und entscheiden uns für eine Variante mit besonders guten Ingredienzien: alter Balsamico-Essig und Dijon-Senf. Zwei Dinge, die ohnehin einen festen Platz im Vorratsregal haben sollten und in Kombination immer wieder für feine Geschmacksnuancen sorgen.
Der hausgemachte Feigensenf lässt sich gut verschenken. In hübsche kleine Gläser gefüllt und die Deckel mit je einem Stück Stoff verziert ist er ein schönes Mitbringsel. Zusammen mit einem Käsebrett und Käsemesser und dem Lieblingskäse wird er zum perfekten Geburtstagsgeschenk für Gourmets und Käsefans.
10 Feigen, 150 g Gelierzucker 2:1, 2 EL Aceto Balsamico, 2-3 EL Dijon-Senf, ½ TL Salz, weißer Pfeffer
Ein schneller Gang durch die Früchteabteilung und schon kann es losgehen. Die Feigen werden geschält und geviertelt. Was dabei besonders auffällt: die kleinen Früchtchen haben beinahe genauso viel Schale wie Fruchtfleisch. Letzteres schmeckt dafür sehr fein! Also lieber ein paar Feigen mehr kaufen, dann darf auch genascht werden...
Die Früchte werden mit Essig und Zucker weich gekocht, gepfeffert und gesalzen. Wir geben noch einen Schuss Portwein hinzu, der passt perfekt zum Feigengeschmack und der herben Säure des Balsamico. Je nach Reifegrad der Feigen dauert es etwa 5 bis 10 Minuten, bis sie die richtige Konsistenz haben. Den Topf vom Herd nehmen und kurz abkühlen lassen. Wenn nötig die Früchte pürieren bis eine homogene Masse entstanden ist. Senf unterrühren und sofort in abgekochte Einmachgläser füllen. Gut verschließen, auf den Kopf stellen und abkühlen lassen.
Und wie schmeckt´s? Wunderbar! Vor allem zu Ziegenkäse oder Tête de Moine, aber auch älterem Gouda oder Gruyère, Camembert oder Brie ist er eine tolle Ergänzung. Ebenfalls bestimmt lecker: eine deftige Gemüsequiche mit Feldsalat und Feigensenf als Dip dazu.

Reife, dunkelblaue Feigen eignen sich besser als die festeren grünen. Letzter sind weniger saftig und haben ein frischeres Aroma, das sich besser zum Rohverzehr auf dem Käseteller eignet als eingekocht. Und wer auf die marmeladenartige Konsistenz verzichten kann, nimmt braunen Zucker statt Gelierzucker.
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