
Alt bekannt und neu entdeckt.

Wer kennt sie nicht, die gute alte Kartoffel, auch Erdapfel oder Krumbiere genannt. Als viertwichtigstes Nahrungsmittel überhaupt ist sie auf der ganzen Welt bekannt. Und nicht nur das, ihr Ursprung liegt Jahrtausende zurück. Spuren der wilden Kartoffel, gefunden in Chile, weisen darauf hin, dass sie etwa 13000 Jahre alt ist.
Die Kartoffel (lateinischer Name: Solanum tuberosum) gehört wie die Tomate und die Paprika zu den Nachtschattengewächsen und es gibt mehr als 5000 unterschiedliche Sorten. In den vergangenen Jahren haben sich neben den üblichen faustgroßen Knollen besondere Arten wie die länglichen La Ratte-Kartoffel aus Frankreich, die Barmberger Hörnchen oder Sorten mit violettem Fruchtfleisch etabliert. Die Süßkartoffel, die sich derzeit ebenfalls als Trend etabliert, gehört nicht zur selben Familie.
Nachdem sie lange Zeit hauptsächlich als preisgünstige Sättigungsbeilage galt, weiß man heute die Vielseitigkeit der Kartoffel wieder zu schätzen: in Aufläufen und Eintöpfen, als Gratin oder auch in vielen asiatischen Gerichten. In der modernen Küche wiederentdeckt: selbst gemachte, hauchdünne Kartoffelchips (besonders hübsch: die violetten Sorten) werden auch in gehobenen Restaurants gerne als Dekoration oder knackige Beilage verwendet.

in unterschiedlichen Teilen Deutschlands?
Sachsen, Preußen Tartuffel, Kartoffel Rheinhessen, Pfalz Krumbeer, Grumbeer, Grumbier, Krumbiere Schwaben Grombiera, Grumbiera, Krombiara, Äbbiera, Ebbiera Franken Podaggn, Potacken, Bodaggen, Ebbien, Äbbjen, Erpfel Westfalen Kartuffel Mecklenburg Tüfften Uckermark Nudel Oberallgäu Bodabira

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