Das richtige Gewürz:
Fingerspitzengefühl

In der Globus Gastronomie kochen gelernte Köche und Küchenmeister und machen aus jedem einfachen Gericht ein köstliches Mahl. Nicht ganz unwichtig sind dabei die richtigen Gewürze. Ein paar Dinge zum Thema „Würzen“ sollte man wissen.
Die richtige Würze
Gewürze runden den Geschmack ab.

Das passende Gewürz, vor allem die richtige Menge, gibt jedem Essen den richtigen Pfiff. Da kann man nach Belieben herumexperimentieren – wenn man ein paar Dinge berücksichtigt.

Zunächst einmal ist Würzen eine Frage des Geschmacks, aber auch des Gefühls. Eigentlich sollte man beim Würzen immer nur eine so kleine Menge benutzen, wie man sie gerade eben zwischen die Fingerspitzen nehmen kann. Denn nur mit so viel Gefühl gelingt die richtige „Dosierung“.

Weniger ist mehr

„Weniger ist mehr“ gilt grundsätzlich: Ein, vielleicht zwei abgestimmte Gewürze genügen in der Regel, um ein Gericht abzuschmecken. Suppe, Fleisch, Gemüse und Salate sollte man zudem nicht gegensätzlich würzen, da sich mehrere Gegensätze aufheben. Gemahlene Gewürze sollte man nicht lange mitkochen lassen.

Ausgewählte Gewürze statt wahlloses Hinzufügen.“

Was zu wem? Eine kleine Gewürzkunde.

Rind Curry, Thymian, Rosmarin, Lorbeerblätter, Knoblauch, schwarzer Pfeffer, edelsüßer Paprika und Knoblauch Kalb weißer Pfeffer, Curry, Knoblauch und Nelken Schwein weißer Pfeffer, Piment, Knoblauch, Nelken, Rosen Paprika, Ingwer, Curry und Koriander Wild schwarzer Pfeffer, Lorbeerblätter, Thymian, Nelken, Piment, Beifuß und Wacholderbeeren Lamm schwarzer Pfeffer, Kurkuma, Kümmel, Estragon, Cayennepfeffer, Bohnenkraut, Knoblauch, Ingwer, Thymian, Zimt, Piment, Rosmarin, Ingwer und Beifuß Hähnchen
und Pute
weißer Pfeffer, Rosen- und edelsüßer Paprika, Curry, Koriander, Kurkuma, Knoblauch, Safran und Ingwer
Ente weißer und schwarzer Pfeffer, Rosen- und edelsüßer Paprika, Ingwer, Curry, Kurkuma, Thymian und Knoblauch Gans weißer Pfeffer, Rosmarin, Kurkuma und Beifuß Fisch Curry, Knoblauch, Basilikum, weißer Pfeffer, Piment, Thymian, Lorbeer, Oregano, Rosmarin und Rosen Paprika, Anis, Muskatnuss und Gewürznelken Krusten- und Schalentiere Knoblauch und Kurkuma Desserts und Kuchen Anis, Vanille, Zimt, Nelken, Ingwer, Piment und Safran

Wussten Sie schon?
Den Geschmack von Kräutern
kann man prima testen, indem man etwas in der Hand zerreibt, warm werden lässt, dann intensiv daran riecht und mit der Zungenspitze probiert.