
Käse lebt – bei sorgfältiger
Lagerung länger

Beim Einkauf sollten Sie darauf achten, nur so viel einzukaufen, wie Sie im Laufe einer Woche benötigen. Insbesondere Frisch- und Weichkäse sollten schnell verzehrt werden. Am Stück hält sich Käse übrigens länger als in Scheiben.
Käse ist ein Naturprodukt, er muss atmen. Schließen Sie ihn daher nie luftdicht ein. Lassen Sie ihn stattdessen im Globus Käsepapier oder verwenden Sie eine Käseglocke. Am besten lagern Sie Ihren Käse im Gemüsefach Ihres Kühlschranks oder in einem kühlen Keller- oder Speiseraum.
Halten Sie Ihren Käse dunkel. Licht zerstört wichtige Vitamine und das im Käse enthaltene Milchfett. Der Käse verliert dann an Geschmack und verändert sein Aussehen. Genauso sollten Sie übermäßige Temperaturschwankungen vermeiden. Ideale Lagertemperaturen sind rund 6-10 Grad, zur Aufbewahrung ist das Gemüsefach des Kühlschrankes geeignet. Käse sollte man nach Möglichkeit nicht einfrieren.
Milden Käse und intensiv duftende Sorten sollte man getrennt voneinander aufbewahren. Dann behält jede Sorte ihr eigenes Aroma.

Für Hartkäse sollten Sie ein sogenanntes doppelgriffiges Messer verwenden. Bei Schnittkäse ist ein „einhändiges Käsemesser“ ideal. Käsescheiben gelingen am besten mit einem Käsehobel. Für Weichkäse gibt es spezielle Weichkäsemesser. Um Edelpilzkäse oder Frischkäserollen zu schneiden, ist ein Käsedraht (auch Käseharfe) optimal. Für Parmesankäse gibt es spezielle Parmesanstecher. Und einen Tète de Moine schabt man auf der sogenannten „Girolle“ zu „Käsenelken“.








