
Ein gutes Paar:
Essig und Öl

Essig schmeckt sauer. Das weiß jeder. Aber dass Essig zu den gesündesten Nahrungsmitteln überhaupt zählt, ist weniger bekannt (siehe Infokasten). Er dient oft als Würze für Salate, zur Verfeinerung von Gerichten oder als Konservierungsmittel. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Essig, Essig aus Essigsäure und Essig aus Essigessenz. Während Ersterer biologisch gewonnen wird, sind die beiden Letzteren künstlich hergestellt. Achtung: Essigessenz mit einem Säuregehalt über 11 % sollte man niemals unverdünnt genießen.

Essig ist ein bewährtes Hausmittel: bei Prellungen, bei Erkältungen, gegen Blähungen, zur Reinigung des Mund-Rachen-Raumes, gegen Mücken (in einer Schale aufgestellt) und für mehr Glanz im Haar (Apfelessig) wird er gern verwendet.

Jedes Öl hat besondere Eigenschaften. So sind Pflanzenöle ein wichtiger Ernährungsbestandteil, weil sie die ganze Kraft von Saat- und Nusskeimen enthalten: Kohlenhydrate, Eiweiße, Enzyme, Vitamine und Mineralien, sowie sekundäre Pflanzenstoffe und Fettsäuren. Speiseöle sind „fette Öle“: Die darin enthaltenen Fette sind wichtig für die Energiezufuhr des Körpers und notwendig, um fettlösliche Vitamine aufnehmen zu können.

Wird ein Pflanzenöl als „rein“ bezeichnet, besteht es zu 100 % aus Speiseölen pflanzlicher Herkunft. Steht „sortenrein“ auf dem Etikett, heißt das, dass es nur aus der bezeichneten Pflanze gewonnen wurde – zum Beispiel sortenreines Sonnenblumenöl nur aus Sonnenblumenkernen.






