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6 Tipps, damit weniger Essen im Müll landet

Etwa ein Drittel der Lebensmittel, die für uns Menschen hergestellt werden, verdirbt oder wird frühzeitig weggeworfen. Das sind über eine Milliarde Tonnen Essen pro Jahr! Dabei kann jeder auch im Kleinen etwas dagegen tun. Wir verraten Ihnen wie.

Wahrscheinlich kennen Sie es. Das Obst ist matschig, das Brot viel zu hart oder die Kartoffeln sind schon grün und haben längst Keime gebildet. Alleine in Deutschland werden jährlich pro Kopf mehr als 80 Kilogramm Lebensmittel weggeworfen. Die Kosten dieser Verluste sind erheblich, nicht nur für den eigenen Geldbeutel. Vom Wasserverbrauch und dem Einsatz von Pflanzendünger über die Produktionskosten und dem Treibstoff für den Transport bis hin zu dem dabei entstehenden Kohlenstoffdioxid gibt es viele negative Faktoren.

Jeder kann etwas gegen die Lebensmittelverschwendung tun. Hier zeigen wir Ihnen wie:

Behalten Sie den Überblick über Ihre Vorräte

Überprüfen Sie regelmäßig den Inhalt Ihres Kühlschranks. Meistens finden sich in den Tiefen der Fächer Produkte, die Sie schon längst vergessen haben. Ein aufgeräumter Kühlschrank hilft Ihnen dabei, Lebensmittel zu erkennen, die bald verbraucht werden sollten.

Der richtige Platz im Kühlschrank

In einem modernen Kühlschrank gibt es unterschiedliche Kältezonen, die jeweils perfekt für bestimmte Lebensmittel geeignet sind und so die Haltbarkeit verlängern. Am besten beachten Sie folgende Anordnung:

  • Gemüsefach (Schubladen): Salat, Gemüse
  • Unteres Fach: Fisch, Fleisch, Wurst, Wintergemüse, Obst
  • Mittleres Fach: Käse, Milch, Sahne, Kochfett, Joghurt, bereits Gekochtes
  • Oberes Fach: Süßigkeiten, Getränke, Eingemachtes (z. B. Gewürzgurken), Marmeladen, Butter
  • Kühlschranktür: Eier, Soßen, Suppenwürfel, Ketchup, Fruchtsäfte und weitere Getränke

Planen Sie Ihren Einkauf

Klingt ganz einfach und ist es im Grunde auch. Mit etwas Vorbereitung können Sie den Anteil an Lebensmitteln, der in Ihrem Müll landet, deutlich reduzieren. Planen Sie Ihre Mahlzeiten für die nächsten Tage oder eine Woche im Voraus und notieren Sie sich die Zutaten. Halten Sie sich an diese Einkaufsliste und vermeiden Sie Impulskäufe, zumindest bei Frischeprodukten.

Nutzen Sie das Tiefkühlfach

Ob frische Lebensmittel, zu viel Brot oder bereits Gekochtes – im Gefrierfach hält sich alles länger. Überschüssiges Obst oder saisonales Gemüse lässt sich ebenso gut einfrieren wie der Geburtstagskuchen.

Tipp: Kochen Sie verderbliche Lebensmittel für die Sie gerade keine Verwendung haben und heben Sie sie im Gefrierfach für später auf.

Mehrere kleine Portionen

Versuchen Sie die Portionen auf dem Teller klein zu halten. Denn nicht immer ist der Magen auch so groß wie die Augen glauben. Durch kleinere Portionen sparen Sie nicht nur Kalorien, sondern es landet auch weniger Essen im Müll. Und bei Bedarf nehmen Sie sich natürlich einen Nachschlag.

Mindesthaltbarkeitsdatum

Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) ist kein Wegwerfdatum, sondern gibt den Zeitpunkt an, bis zu dem ein Lebensmittel unter angemessenen Aufbewahrungs-bedingungen seine typischen Eigenschaften (z. B. Geschmack, Farbe und Konsistenz) behält. Nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums ist ein Lebensmittel daher nicht automatisch verdorben! Bei richtiger Lagerung sind die Lebensmittel in der Regel weiterhin auch ohne Einschränkung zum Verzehr geeignet. Im Zweifel hilft Anschauen, Riechen und sogar Kosten – das kann viele Lebensmittel vor der Verschwendung retten und hilft obendrein Geld zu sparen.

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Spenden für die Tafeln – Lebensmittel für Bedürftige

Täglich werden viele Tonnen Lebensmittel in Deutschland vernichtet, obwohl sie noch verzehrfähig sind. Die Gründe dafür sind Lagerbestände mit nahendem Mindesthaltbarkeitsdatum, falsch verpackte Ware, Ware mit kleinen Schönheitsfehlern oder Backwaren vom Vortag. Diese qualitativ einwandfreien Lebensmittel geben wir bei Globus gerne an soziale Einrichtungen weiter, damit diese benachteiligten Menschen helfen können. Arbeitslose, Alleinerziehende oder kinderreiche Familien, aber auch Rentner – immer mehr Menschen sind auf das Angebot der Tafeln angewiesen.

Darüber hinaus unterstützen wir die Kampagne „Zu gut für die Tonne“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Neben den Tafeln freuen sich so auch Zoos und Tierheime über übrig gebliebenes Grünzeug und Backwaren. Und gemeinsam mit unseren Partnern reduzieren wir durch ein ausgeklügeltes Logistik- und Warenwirtschaftssystem übrig gebliebene Lebensmittel auf ein Minimum. Außerdem sensibilisieren wir unsere Kunden in den Märkten für dieses Thema – zum Beispiel in der Aktionswoche „Kampf gegen Lebensmittelverschwendung“.

Wenn Sie in Erfahrung bringen möchten, wo sich die nächste Tafel in Ihrer Umgebung befindet und wie Sie die Tafel unterstützen können, erhalten Sie hier mehr Informationen.

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Müllvermeidung – kleine Lösungen für weniger Alltagsmüll

Alleine in Deutschland produzieren wir jährlich mehr als 220,5 Kilogramm Müll pro Kopf – übrigens weit mehr als der EU-Durchschnitt. Besonders der große Anteil an Plastik ist problematisch, da es bis zu 500 Jahre dauert, bis es komplett zersetzt ist. Deswegen versuchen wir Ihnen bei Globus viele Möglichkeiten zu bieten, beim Einkauf weniger Plastik und Müll allgemein zu produzieren.

Entdecken Sie diese und weitere Tipps zur Müllvermeidung.

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