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Unser Sortiment – die Information auf der Verpackung

Wer sich im Supermarkt befindet, kann schnell den Überblick über die verschiedenen Produktmerkmale verlieren. Einige davon sind für die Hersteller verpflichtend, andere freiwillig. Wir zeigen Ihnen, was die verschiedenen Informationen auf den Produkten bedeuten und wo Sie weitere Informationen finden.

Verpflichtende Angaben auf verpackten Lebensmitteln dienen dem Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher und sollen die Kaufentscheidung erleichtern. Der Käufer muss erkennen können, woraus die Lebensmittel bestehen und welche Eigenschaften sie haben. Diese Regelungen sind im europäischen Binnenmarkt weitgehend einheitlich formuliert. Dazu zählen zum Beispiel die Kennzeichnung der wichtigsten Allergene: Zutaten, wie Sellerie oder Erdnüsse müssen stets hervorgehoben werden. Wenn diese nicht kenntlich gemacht sind, können Sie sicher sein, dass das Produkt auch frei davon ist. Eine vollständige Liste der kennzeichnungspflichtigen Allergene finden Sie hier Seite Lebensmittelunverträglichkeiten

Darüber hinaus müssen Lebensmittel mit bestimmten Farbstoffen einen zusätzlichen Hinweis tragen. Weitere Informationen finden Sie hier

Nährwertkennzeichnung

Wahrscheinlich haben Sie schon häufiger die GDA-Kennzeichnung auf Produktverpackungen gesehen. GDA steht für „Guideline Daily Amount“ und bedeutet so viel wie der Richtwert für die Tageszufuhr. Diese Kennzeichnung ist zwar freiwillig, findet sich aber auf immer mehr Produkten wieder. Die GDA-Kennzeichnung, zumeist auf der Vorderseite, gibt den Gehalt an Zucker, Fett, gesättigten Fettsäuren und Salz sowie den Kaloriengehalt einer bestimmten Portion eines Produkts an. Die Angaben erfolgen in Gramm und Prozent. Als Bezugsgröße dient der durchschnittliche tägliche Bedarf einer erwachsenen Frau (etwa 2.000 Kalorien). Detaillierte Informationen bietet die Nährwerttabelle auf der Rückseite der Produktverpackung.

Was bedeutet der Code auf dem Ei?

1. Code für das Haltungssystem

0 = Ökologische Erzeugung

1 = Freilandhaltung

2 = Bodenhaltung

3 = Käfighaltung*

* Globus hat sich bereits seit 2009 dafür entschieden, auf die Vermarktung von Frischeiern aus Käfighaltung zu verzichten.

2. Ländercode (Herkunft)

Zwei Buchstaben stehen für den EU-Mitgliedstaat, in dem das Ei produziert wurde, zum Beispiel:

AT = Österreich

BE = Belgien

DE = Deutschland

NL = Niederlande

3. Identifizierung des Betriebs

Jeder EU-Mitgliedstaat hat ein System eingerichtet, mit dem Erzeugerbetrieben eine individuelle Nummer zugewiesen wird.

Beispiel eines deutschen Erzeugercodes: 1-DE-0214567

Mehr zu diesem Thema sowie die Kennung der einzelnen Bundesländer finden Sie hier oder hier

Mindesthaltbarkeitsdatum und Verbrauchsdatum

Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) ist kein Wegwerfdatum, sondern es gibt den Zeitpunkt an, bis zu dem ein Lebensmittel unter angemessenen Aufbewahrungsbedingungen seine typischen Eigenschaften (z. B. Geschmack, Farbe und Konsistenz) behält. Nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums ist ein Lebensmittel daher nicht automatisch verdorben! Bei richtiger Lagerung sind die Lebensmittel in der Regel weiterhin auch ohne Einschränkung zum Verzehr geeignet. Im Zweifel hilft Anschauen, Riechen und sogar Kosten – das kann viele Lebensmittel vor der Verschwendung retten und hilft obendrein Geld zu sparen.

Anders sieht es bei dem Verbrauchsdatum aus: Dieses gilt für mikrobiologisch sehr leicht verderbliche Lebensmittel, wie zum Beispiel Hackfleisch, die nach Ablauf des Verbrauchsdatums mit ernsthaften Risiken für die menschliche Gesundheit verbunden sein können. Die Verpackungen müssen daher die Aufschrift „verbrauchen bis …“ tragen sowie entsprechende Lagerungsbedingungen angeben (z. B. die Kühltemperatur).

Unser Siegel-Wegweiser

Daneben finden sich auf vielen Produkten die verschiedensten freiwilligen Nachhaltigkeits-Siegel. Ob Bio, Fair Trade oder vegan, sie informieren darüber, unter welchen Bedingungen Obst und Gemüse angebaut, wie Tiere gehalten und Lebensmittel und Textilien verarbeitet und gehandelt werden. Bei all den verschiedenen Siegeln ist es gar nicht so einfach, den Überblick zu behalten. Unser Wegweiser führt Sie sicher durch den Siegel-Dschungel: Erfahren Sie hier auf einen Blick, was die unterschiedlichen Zertifizierungen im Detail bedeuten.

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Welche Chemikalien sind in den Produkten?

Chemikalien gehören zu unserem Alltag: Ob im Haushaltsreiniger oder als Weichmacher in Plastik – täglich haben wir Kontakt mit Chemikalien. Die Zahl der eingesetzten Stoffe wird auf über 100.000 geschätzt. In der Regel sind die Stoffe gesundheitlich unbedenklich, es gibt jedoch auch Ausnahmen. Die neue europäische Chemikalien-Verordnung REACH, die am 1. Juni 2007 in Kraft getreten ist, soll Verbraucher und Umwelt deshalb besser vor gefährlichen Stoffen schützen. Die Abkürzung REACH steht für die Registrierung, Bewertung und Zulassung von Chemikalien (Registration, Evaluation and Authorisation of Chemicals).

Informationsrecht der Verbraucher

REACH stärkt die Informationsrechte der Verbraucher. Verbraucher haben das Recht, nach besorgniserregenden Inhaltsstoffen in Non-Food-Produkten (z. B. Elektrogeräte, Spielwaren, Möbel, Textilien, Schuhe, Heimwerkerbedarf) zu fragen und zu erfahren, ob sie in einer Konzentration von über 0,1 Prozent in einem Produkt enthalten sind. Jeder Einzelhändler ist verpflichtet, eine entsprechende Kundenanfrage an seinen Lieferanten weiterzuleiten und die Antwort seinem Kunden innerhalb von 45 Tagen mitzuteilen.

Wichtig: Bei flüssigen Produkten wie Farben, Lacke, Kosmetikartikel, Wasch- und Reinigungsmittel müssen die Informationen über gefährliche Inhaltsstoffe auf der Verpackung beziehungsweise in den Sicherheitsdatenblättern vermerkt sein.

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Liste mit besorgniserregenden Stoffen

Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) mit Sitz in Helsinki hat eine sogenannte Kandidatenliste mit besorgniserregenden Stoffen erstellt, die fortlaufend ergänzt wird. Bei diesen Stoffen ist nach wissenschaftlichen Erkenntnissen davon auszugehen, dass sie sich wahrscheinlich schwerwiegend auf die menschliche Gesundheit oder auf die Umwelt auswirken. Einige stehen im Verdacht, Krebs zu erregen, die Gene oder die Fruchtbarkeit zu schädigen oder das Hormonsystem zu stören. Besonders bekannt als besorgniserregende Stoffe sind Kunststoff-Weichmacher, die vor allem in PVC-Produkten enthalten sind, etwa in Elektrogeräten, Regenmänteln, Kosmetika, Tapeten, Bodenbelägen, Druckfarben oder Klebstoffen. In Spielzeugen sind Weichmacher verboten. Die vollständige Liste der Europäischen Chemikalienagentur finden Sie

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