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Vogelhaltung – Freigeister für zu Hause

Für viele Menschen sind Vögel die idealen Haustiere: Mit ihrem bunten Gefieder sehen die fröhlichen Gesellen so schön aus und heitern mit ihrem lustigen Gesang und fröhlichen Gezwitscher auf. So verbreiten sie eigentlich immer gute Stimmung. Trotzdem gibt es bei der artgerechten Vogelhaltung einiges zu beachten. Wir geben Ihnen Tipps zum täglichen Freiflug, dem optimalen Vogelheim und zur Ernährung.

Niemals alleine!

Vögel fühlen sich nur in der Gruppe wohl und genießen das Beisammensein. Sie sind gesellige Schwarmtiere und sollten deswegen mindestens im Paar gehalten werden. Einzeln gehaltene Vögel schreien ausgiebig, rupfen sich teilwiese die Federn aus und entwickeln häufig Krankheiten. Besonders die Art der Zwergpapageien gelten als „unzertrennlich“ und sollten auf jeden Fall nur paarweise gehalten werden. Generell lieben vor allem Exotenvögel die Gesellschaft. Gemeinsam sind sie munterer, unternehmungslustiger und können auch guten Gewissens für einige Stunden alleine gelassen werden.

Auch wenn die Tiere untereinander eine sehr enge Bindung haben, können sie trotzdem auch ihren menschlichen Besitzern gegenüber zutraulich werden. Dies zeigen vor allem Wellensittiche, indem sie den vertrauten Menschen an Haaren oder Ohrläppchen knabbern, mit dem Köpfchen die Wange kraulen oder einen bestimmten Gesang entgegenbringen.

Das artgerechte Vogelheim

Wenn Sie einen Garten haben, können Sie im Sommer eine gesicherte und windgeschützte Außenvoliere einrichten – das wäre perfekt und besonders artgerecht. Aber auch in der Wohnung können Sie einen passenden Käfig beziehungsweise eine Zimmervoliere aufbauen. Der ideale Vogelkäfig muss in erster Linie groß genug sein – je größer, desto besser, damit die Tiere auch hier fliegen können. Darin sollten sich mehrere Sitzgelegenheiten aus verschiedenen Naturzweigen mit unterschiedlichen Stärken, eine Schale zum Baden, eventuell Schaukeln und Seile sowie Futter- und Trinknäpfe aus leicht zu reinigendem Edelstahl befinden. Übrigens: Auf Spiegel oder Plastikvögel sollten Sie lieber verzichten, da Ihre Vögel sie wie Artgenossen behandeln – die ausbleibende, artgerechte Reaktion bleibt jedoch zwangsläufig aus, was zu Stress und Aggressionen führen kann.

Wichtig ist auch die Platzierung des Vogelheims.
Es sollte:

• vor Zugluft geschützt sein

• nicht im freien Raum, sondern mit einer Seite an der Wand stehen

• an einem ruhigen Ort stehen

• In der Umgebung sollten keine Neonröhren und idealerweise sollte auch kein Fernseher stehen – beides nehmen Vögel als unangenehmes Flackern wahr.

• Da Vögel mitunter recht laut sind, ist auch das Kinderzimmer kein geeigneter Ort.

Freiflug

Da Fliegen die natürliche Fortbewegungsart von Vögeln ist, benötigen sie täglich einen ausgiebigen und vor allem sicheren Freiflug. Neben dem Vogelheim sollte auch ein Vogelbaum im Zimmer vorhanden sein. Dieser dient als Lande- und Spielplatz und lässt sich prima aus Naturzweigen selber basteln. Sie sollten unbedingt darauf achten, dass sich im Wohnraum keine Gefahren für den gefiederten Freund befinden und deswegen:

• die Fensterscheiben durch Gardinen sichern

• Türen und Fenster schließen

• Spalten zwischen Wand und Möbeln abdecken

• alle giftigen Pflanzen aus dem Zimmer entfernen

• alle Vasen und andere Gefäße, in die die Vögel fallen können, entfernen

• helle Deckenlichter ausschalten

Artgerechte Fütterung

Eine ausgewogene Fütterung spielt auch bei Vögeln eine wichtige Rolle. Neben der täglichen Versorgung mit frischem Trinkwasser benötigen die Tiere eine Mischung aus Körnerfutter, welche im Handel erhältlich ist. Frisches Obst, rohes Gemüse sowie Grünpflanzen sollten zusätzlich angeboten werden, um den Vitaminbedarf der Tiere zu decken. Löwenzahn ist darüber hinaus bei den Freigeistern sehr beliebt. Auch gibt es entsprechende Mineralstoff-Steine, die im Vogelkäfig angebracht werden, um die Abnutzung des Schnabels zu gewährleisten und so eine Überlänge zu vermeiden.

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