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Die richtige Ernährung für mich

Foodtrends, wie Paleo oder die Atkins-Diät, Heil- und Intervall-Fasten: Bei der ständig zuwachsenden zahl an Ernährungskonzepten kann man schnell die Übersicht verlieren.
Wir geben Ihnen einen Überblick über die aktuellen Trenddiäten und sagen, worauf es bei der Ernährung ankommt.

Was sind die aktuellen Foodtrends?

Die vergangenen Jahre haben eine ganze Reihe von Ernährungstrends hervorgebracht und praktisch jedes Jahr kommt etwas Neues dazu. Dabei verhält es sich mit Ernährungstrends übrigens so ähnlich wie bei der Mode. Vieles ist schon mal da gewesen und erlebt jetzt ein Revival.

Die Atkins-Diät

Zum Beispiel die Atkins-Diät: ein Renner aus den 1970er Jahren, den jetzt Kim Kardashian wiederentdeckt hat. Kurzgefasst wird hier auf kohlenhydratreiche Lebensmittel wie Brot, Nudeln, Kartoffeln und Reis verzichtet, während fettreiche Produkte wie Eier, Käse und Sahne erlaubt sind.

Die Paleo-Diät

Noch weiter zurück in die Geschichte greift die Paleo-Diät, die davon ausgeht, dass der menschliche Körper sich eigentlich auch Anfang des dritten Jahrtausends noch gerne so ursprünglich ernähren würde wie in der Steinzeit. Paleo-Anhänger vermeiden nicht nur industriell verarbeitete Lebensmittel, sondern auch solche, die erst durch Ackerbau und Viehzucht verfügbar wurden, wie Milchprodukte und Brot.

Das Clean Eating

Nicht allzu weit davon entfernt ist das Clean Eating. Hier geht es ebenfalls um natürliche, möglichst unverarbeitete und vollwertige Speisen. Auf den Teller kommen keine Fertiggerichte und künstliche Zusatz- oder Konservierungsstoffe. Stattdessen wird täglich frisch gekocht und zubereitet.

Die Rohkosternährung

Noch weiter geht die Rohkosternährung. Wer sich „roh" ernährt, meidet Speisen, die über 42 Grad erhitzt wurden. Grund für diese Ernährung ist, dass durch hohe Temperaturen die Nährstoffe und Vitamine der Nahrungsmittel zerstört würden.

Die Ernährungspyramide

Einige Trenddiäten und Ernährungsweisen sind mit dem Risiko einer falschen oder mangelnden Nährstoffversorgung verbunden. Als Orientierung für alle, die nicht auf ganze Nahrungsmittelgruppen verzichten möchten, aber Wert auf eine bewusste, gesunde Ernährung legen, hat sich die Ernährungspyramide vom Bundeszentrum für Ernährung bewährt.

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Getränke bilden hier die Basis, denn Wasser und ungesüßten Früchte- oder Kräutertee sollte man den Tag über reichlich trinken. Der nächste große Baustein sind viele Portionen Obst und Gemüse, darauf folgen etwas weniger Kohlenhydrate, tierische Lebensmittel und schließlich kleine Mengen an Fett und Zucker.

Wann sollten wir am besten essen?

Auch die zeitlichen Abstände zwischen den Mahlzeiten bieten Stoff für viele Theorien und werden heute häufig diskutiert.

Der Ernährungstrend Shred ist eine neue Abnehmmethode, die exakt vier kleine Mahlzeiten und drei Snacks am Tag vorschreibt. Übersetzt heißt 'Shred' „zerschreddern" oder „zerkleinern" – und genau das soll mit unserem Gewicht passieren. So funktioniert es: Die Abstände zwischen den verschiedenen Mahlzeiten sind genau gleichmäßig über den Tag verteilt. Die Idee ist, dass durch die regelmäßigen kleinen Mahlzeiten der Blutzuckerspiegel konstant gehalten wird, was zu einem durchgehenden Sättigungsgefühl führt.

Überschaubarer ist das Intervallfasten nach dem 16:8-Prinzip: Über acht Stunden hinweg darf man essen, beispielsweise zwischen 10 und 18 Uhr, danach folgt eine Pause von 16 Stunden, während der das Verdauungssystem ungestört seinen Aufgaben nachkommen kann. Grundsätzlich einig sind sich die meisten Forscher nämlich darin, dass der Mensch durchaus auch mal einen längeren Zeitraum nichts essen sollte und regelmäßige Hungerphasen wichtig für die Gesundheit sind.

Klassisches Heilfasten

Die meisten Ernährungskonzepte sind darauf ausgerichtet, dauerhaft nach ihnen zu leben. Anders ist das beim Heilfasten: Hier geht es darum, vorübergehend auf feste Nahrung zu verzichten. Indem man für eine gewisse Zeit nur Wasser, Säfte und Brühe zu sich nimmt, unterstützt man den Körper beim Abbau von Giftstoffen. Neben einem Gewichtsverlust kann das Fasten viele andere positive Effekte haben: von der Stärkung des Immunsystems über eine Besserung des Hautbildes bis hin zur Linderung von Rückenbeschwerden. Ein weiterer Bonus ist das „Fastenhoch“, das sich in der Regel ab dem dritten Tag zeigt: Indem der Körper entlastet wird, reagiert auch die Psyche mit einem Gefühl von Befreiung und Entspanntheit. Das Stresshormon Cortisol sinkt, während das Glückshormon Serotonin durchs Fasten angekurbelt wird. So gelingt es vielen, durchs Fasten den Alltagsstress zu reduzieren und ihre innere Mitte wiederzufinden.

Aber Vorsicht: Trotz dieser positiven Effekte ist Fasten nicht für jeden geeignet. Schwangere, Stillende, Kinder und Jugendliche, erst recht aber Menschen mit Untergewicht riskieren durchs Fasten einen ernsthaften Nährstoffmangel. Grundsätzlich empfiehlt sich vor einer angedachten Fastenzeit immer die Rücksprache mit dem Arzt – auch, um eine Empfehlung zur Anzahl der Fastentage zu bekommen. Für den Anfang sollten wenige Tage nicht überschritten werden.

Viel trinken

Nur wenn der Körper gründlich durchgespült wird, kann er Giftstoffe loswerden. Während des Fastens braucht er etwa drei Liter Wasser oder ungesüßten Früchte- oder Kräutertee, zusätzlich zu Säften, Smoothies oder Gemüsebrühe. Die sind beim Fasten ebenfalls erlaubt.

Bei einer normalen Ernährung genügt es, über den Tag hinweg anderthalb bis zwei Liter Wasser oder Tee zu trinken. Öfter mal einen heißen Tee zu genießen, ist übrigens immer eine gute Idee: Das schmeckt, wärmt auf und füllt den Magen. So fällt es auch ohne eine konkrete Diät leichter, einfach mal etwas weniger zu essen.

Gutes altes Bauchgefühl

Egal, was gerade die Mode sagt: Es passt nicht immer jeder Trend zu jedem Menschen. Zu viele Experimente führen außerdem schnell dazu, dass das natürliche Empfinden von Hunger, Appetit, Durst und Sättigung auf der Strecke bleibt.

Daher ist unser Tipp: Öfter mal in sich hineinhören. Der Körper weiß in der Regel ganz gut, was er braucht – oder eben auch nicht braucht. Häufig müssen wir nur lernen, das wieder besser wahrzunehmen.

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