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Simplify - entrümpeln Sie Ihr Leben

„Ich muss noch ...“ Diesen Satz können wir alle nach Belieben ergänzen: ... eine neue Jacke kaufen.“ Oder: .. den Urlaub buchen.“ Vielleicht auch: ... ein Geschenk für die Party besorgen.“

Die Liste der Dinge, die man sich täglich vornimmt, lässt sich endlos fortsetzen. Zunächst einmal ist da ja schön. Es ist toll, wenn man shoppen gehen, einen Urlaub buchen und Freunde treffen kann. Trotzdem haben immer mehr Menschen das Gefühl, dass die vielen verlockenden Möglichkeiten, die uns täglich einladen, auch jede Menge Stress produzieren. Sie entscheiden sich deswegen ganz bewusst dafür, ihr Leben einfacher, schlichter und damit übersichtlicher zu gestalten. Haben auch Sie das Gefühl, dass Sie einmal gründlich aussortieren sollten? Dann helfen Ihnen vielleicht unsere Tipps:

Simplify your life

Mit „Simplify your life“ haben die Autoren Werner Tiki Küstenmacher und Lothar J. Seiwert nicht nur einen Ratgeber geschrieben, sondern eine Lebensphilosophie begründet. Motto in etwa: Vereinfache dein Leben und du findest den Sinn darin. Dabei geht man schrittweise vor.

1. Dinge ordnen

Schreibtisch, Kleiderschrank, Auto – der Reihe nach werden die persönlichen Besitztümer gesichtet, geordnet und aussortiert.

2. Finanzen checken

Chaos mit den eigenen Finanzen verunsichert erheblich. Nach dem Simplify-Prinzip sollten diese deswegen im zweiten Schritt geprüft und strukturiert werden.

3. Die eigene Zeit managen

Jeder hat 24 Stunden am Tag. Warum reicht das für die einen und für die anderen nicht? Wer Prioritäten setzt und plant, kommt mit seiner Zeit besser zurecht.

4. Gesundheit stärken

Krankheiten und Beschwerden tragen natürlich erheblich dazu bei, dass das Leben nicht mehr so einfach ist. Daher geht es im vierten Schritt darum, wie man sich vorsorglich um Körper und Geist kümmern kann.

5. Beziehungen entkrampfen

Welche Kontakte sind die, die Kraft geben und bereichern? Wann sollte man besser einmal nein sagen und sich eine Auszeit für sich selbst nehmen? Ob Freunde, Familie oder Bekannte: Beziehungen neu zu überdenken hilft dabei, das Leben zu vereinfachen.

6. Partnerschaft gestalten

Gute Gespräche, Aufmerksamkeit und gemeinsame Zeit schaffen Nähe und helfen, Konflikte zu lösen. Nach dem Simplify-Prinzip sollte man sich mit der Partnerschaft erst an sechster Stelle beschäftigen. So werden nicht andere ungelöste Probleme in die Beziehung projiziert.

7. Bei sich ankommen

Was ist eigentlich das eigene Lebensziel? Wie stellt man sich das ganz persönliche Glück vor? Eine klare Antwort auf diese Frage ist natürlich nicht so leicht zu geben – hilft aber extrem dabei, sich nicht zu verzetteln.

Tipp:

„Simplify your life“ können Sie auch bequem im Globus-Büchershop bestellen.

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Konmari - Magic Cleaning

Klarheit durch Konmari

„Die Unordnung im Zimmer entspricht der Unordnung im Herzen.“ Von diesem Motto ausgehend, hat die japanische Autorin Marie Kondo ihr System „Konmari – Magic Cleaning“ entwickelt. Das Prinzip: Man nimmt jedes Teil, das man besitzt, in die Hand und entscheidet aktiv, ob man es braucht und behält. Falls nicht, wird es entsorgt. Falls ja, wird ihm ein fester Platz zugewiesen. So verhindert man Unordnung und das Mitschleppen von Altlasten. Sollte man im ersten Schritt manche Sachen noch nicht loslassen können, bietet es sich an, diese in einer Kiste zu verstauen. Ist man innerhalb von sechs Monaten nicht an die Kiste gegangen, kann man sich mit einem guten Gefühl endgültig von den Sachen verabschieden.

„Macht es mir Freude?“

Aufbewahren oder entsorgen? Das ist nicht immer leicht zu entscheiden. Nach dem Konmari-Prinzip hilft dabei ein einfacher Test – nämlich die Frage: „Does it spark joy?“, zu Deutsch: „Macht es mir Freude?“ Wer sich daran hält, hebt konsequent nur die Dinge auf, die ihm guttun. Natürlich bleiben ein paar Ausnahmen – zum Beispiel sollte man Steuerunterlagen aufbewahren, auch wenn sie nicht für Begeisterung sorgen.

TIPP: Mit Freundinnen macht das Umsetzen des „Does it spark joy"-Prinzips im Rahmen eines Mädels-Abends besonders viel Spaß. Zudem wechseln auf diese Art manche Kleider den Besitzer und jeder trägt seinen Teil zum Thema Nachhaltigkeit bei.

Minimalismus im Leben und auf Reisen

Beispiele für einen minimalistischen Lebensstil, bei dem man versucht, mit möglichst wenig Besitztümern auszukommen, reichen bis in die Antike zurück. Der bekannteste Minimalist war wohl der Philosoph Diogenes, der in einer Tonne lebte.

Tiny Houses

In gewisser Weise erlebt der Diogenes-Gedanke ein Revival, und zwar in Form von „Tiny Houses“, also winzigen Häusern, die nur etwa 15 bis 45 Quadratmeter groß sind. Der Tiny House-Trend kommt aus den USA, wo er ursprünglich eine Folge der Finanzkrise ab 2007 war: Menschen setzten sich kleiner, weil sie sich ihren bisherigen Lebensstandard nicht mehr leisten konnten. Heute begeistern sich viele auch aus Gründen der Nachhaltigkeit für ein Leben im Tiny House und reduzieren ihr Hab und Gut ganz bewusst auf das Wesentliche. Mehr Informationen darüber und unter anderem eine Auflistung mehrerer Anbieter findet man unter www.tiny-houses.de.

(Pilger-)Wege zur Entschleunigung

Analog zum bewusst bescheideneren Leben gibt es auch einen Minimalismus-Trend beim Reisen. Dabei können spirituelle Überlegungen eine Rolle spielen, wie die steigende Zahl von Pilgern zeigt. Beispiel Jakobsweg: In den 1990er Jahren konnten sich – mit Ausnahme der heiligen Jahre – noch deutlich weniger als 50.000 Pilger jährlich für die Unternehmung begeistern. Dann stiegen die Zahlen kontinuierlich auf bis zu 300.000 Pilger im Jahr 2017. Andere entscheiden sich für Exerzitien, also mehrere Tage im Kloster, um dort Abstand zum hektischen Alltag unserer Zeit zu gewinnen.

Fahrrad statt Flieger

Auch das ist eine Möglichkeit, mehr Ruhe ins Leben zu bringen: den Urlaub nicht am anderen Ende der Welt planen, dafür einen Langstreckenflug zu buchen und sich schließlich über Wartezeiten am Flughafen zu ärgern, sondern einfach vor der Haustür aufs Rad zu steigen und loszufahren. Einige Vorbereitung verlangt natürlich auch das. Das Fahrrad sollte in sicherem Zustand und der Fahrer fit sein. Unterkünfte vorab zu buchen, nimmt die Sorge, erschöpft am Zielort anzukommen und doch noch weiter zu müssen. Wer dies und einige weitere Tipps für Fahrradreisen berücksichtigt, kann sich auf eine entspannte Auszeit freuen. Idealerweise setzt man diese Entscheidung für das eigene Tempo dann auch im Alltag fort und nimmt öfter mal das Fahrrad oder geht zu Fuß, statt sich den Stress einer Verkehrsplanung mit Auto, Bus und Bahn zuzumuten.

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