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Hautpflege – der richtige Sonnenschutz für Ihre Haut

Sommer, Sonne, Sonnenschein: Es ist so schön, sich im Sommer am Strand oder im Garten zu bräunen. Aber bitte den Sonnenschutz nicht vergessen – denn nur so können Sie sich gesund bräunen und sich gleichzeitig vor Hautschäden schützen. Das gilt übrigens auch für den Winter.

UV-Strahlung

Sobald wir mit UV-Strahlung in Berührung kommen, wird die Produktion von braunen Hautpigmenten (Melanin) angeregt – so entsteht der schön gebräunte Urlaubsteint.

Aber auch wenn Sie besonders braun werden wollen, sollten Sie nicht zu lange in der Sonne bleiben und vor allem nicht ohne Sonnencreme mit passendem Lichtschutzfaktor.

Welcher das bei Ihnen ist, hängt auch von Ihrem Hauttyp und Ihrer individuellen Eigenschutzzeit ab und davon, ob Sie schon vorgebräunt sind. Menschen mit hellen Haaren und Sommersprossen haben zum Beispiel eine viel kürzere Eigenschutzzeit als dunkle Hauttypen und sollten die Sonnencreme auch dementsprechend stärker auswählen.

Was bedeutet der Lichtschutzfaktor?

Der Lichtschutzfaktor auf Sonnenschutzmitteln gibt an, um welchen Faktor sich die Eigenschutzzeit der Haut bei richtiger Anwendung des Produkts erhöht, ohne dass es zu einem Sonnenbrand kommt. Beim Hauttyp II, dem hellen Haut-Typ, beträgt die Eigenschutzzeit circa 15 Minuten. Greift man dann zu einem Sonnenschutz mit Lichtschutzfaktor 30, so liegt die geschützte Sonnenzeit bei circa 7,5 Stunden. Grundsätzlich gilt je heller Haut und Haare sind, desto höher sollte der LSF der Sonnencreme ein. Die LSF-Varianten reichen vom niedrigen Faktor 6 bis hin zum hohen Faktor 50+.

Die Sonnenstrahlen sind aber nicht nur schädlich, sondern auch wichtig – besonders für die Produktion von Vitamin D. Dieses wird nämlich zu rund 90 Prozent in der Haut gebildet, jedoch nur unter dem Einfluss der Sonne.

Diese Tipps sollten Sie beim Sonnenbad beachten:

• Meiden Sie am besten die Mittagszeit.

• Babys und Kleinkinder sollten nie direkt der Sonne ausgesetzt werden.

• Beim Schwimmen ist besondere Vorsicht geboten. Denn die Wasseroberfläche bricht die UV-Strahlen und verstärkt ihre Wirkung noch.

• Auch wenn Sonnenschutzprodukte als „wasserfest“ gekennzeichnet sind, sollten Sie regelmäßig nachcremen, denn durch das Abtrocknen und durch Schwitzen kann sich der Schutz der Produkte verringern.

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Mineralischer und chemischer Sonnenschutz

Der mineralische Sonnenschutz befindet sich im Prinzip in allen Sonnencremes, auch in Naturkosmetik-Produkten und bildet einen Schutzfilm auf der Haut, der die Strahlung reflektiert. Im Gegensatz zu den chemischen Filtern dringen die mineralischen nicht in die Haut ein. Das kann aber auch ein Nachteil sein: Die Creme lässt sich schwerer verteilen und die Haut bekommt oft einen leichten „Weißeffekt“. Für kleine Kinder oder Menschen mit empfindlicher Haut sind Produkte mit einem mineralischen Sonnenschutz jedoch besonders geeignet.

Die Stoffe in den Sonnenschutzmitteln mit chemischen Filtern wandeln die schädliche UV-Strahlung hingegen in ungefährliche Wärme um. Alle chemischen Filter, die heutzutage für Sonnenschutzprodukte verwendet werden, sind sonnenstabil, decken das gesamte Spektrum der UV-B- und UV-A-Strahlung ab und beugen Hautalterung vor.

Tipp: Ob Sie lieber Sonnencreme, -öl oder -spray verwenden, ist Geschmackssache, in der Wirksamkeit gibt es bei richtiger Anwendung keine Unterschiede.

Sonnenschutz im Schnee

Lassen Sie sich von der Kälte im Winter nicht in die Irre führen: Die Sonnenstrahlen, die Sie im Winter genießen, sind genauso intensiv wie die im Sommer – wenn nicht sogar noch stärker, da sie vom weißen Schnee reflektiert werden.

Je höher Sie in den Bergen sind, desto höher ist die Sonnenintensität. Guter Sonnenschutz ist beim Wintersport also ein Muss! Für den Winter gibt es sogar spezielle Sonnencremes, die Sie vor allem im Gesicht auftragen sollten, da dieses der Sonne am meisten ausgesetzt ist. Ideal ist eine wasserfeste Creme, die regelmäßig (ca. alle zwei Stunden) neu aufgetragen wird.

Nach dem Sonnenbad

Nach einem Tag in der Sonne freuen sich Haut und Haare über eine Extraportion Nährstoffe. Denn nicht nur die Haut wird durch die Sonne trocken, sondern auch die Haare. Après-Lotionen spenden Haut und Haar Feuchtigkeit, wirken leicht kühlend und beruhigend.

Hier finden Sie tolle Rezepte für selbst gemachte Masken nach einen ausgiebigen Sonnenbad.

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Unser Tipp bei leichten Sonnenbränden:

Joghurt- und Quarkwickel. Sie gelten als altbewährtes Hausmittel und die in der Milch enthaltenen Mineralstoffe, Spurenelemente sowie Eiweiße wirken feuchtigkeitsspendend, regenerierend und vor allem kühlend. Reichlich trinken unterstützt die Haut zusätzlich von innen und hilft ihr dabei, sich zu regenerieren. Weitere DIY-Ideen finden Sie hier.

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Wie ist unsere Haut aufgebaut?

Die Haut ist mit etwa 1,8 Quadratmetern Fläche das größte Organ des Menschen und mit einem circa 16-prozentigen Anteil am Körpergewicht sogar das schwerste.

Sie schützt den Körper vor Infektionen, Hitze, Licht und Verletzungen, reguliert die Körpertemperatur durch Schwitzen und kann Wasser und Fett speichern. Zusätzlich bildet sich in der Haut das für uns so wichtige Vitamin D.

Das größte menschliche Organ gliedert sich in drei Schichten: die Oberhaut (Epidermis), die Lederhaut (Dermis) und das Unterhautfettgewebe (Subcutis).

Die Oberhaut (Epidermis)

Die Oberhaut ist mit stellenweise nur 0,1 Millimetern sehr dünn. Ihre oberste Schicht besteht aus abgestorbenen, verhornten Zellen, die eine erste Barriere für Schadstoffe bilden. Die darunterliegende Keimschicht liefert Nachschub für die Hornschicht und erneuert sie soetwa alle vier Wochen. Unter der Keimschicht befinden sich die Basalzellen, die Nährstoffe aufnehmen und Unbrauchbares entsorgen. Unseren Hautton erhalten wir übrigens dank der Melanozyten (pigmentbildende Zellen der Oberhaut). Sie produzieren den Farbstoff Melanin.

Die Lederhaut (Dermis)

Die Lederhaut ist das Bindegewebe unter der Oberhaut. Diese Schicht besteht aus verschiedenen Bindegewebsfasern, die dafür sorgen, dass die Haut stabil, aber gleichzeitig ausreichend elastisch bleibt. Ab dem dreißigsten Lebensjahr wird die Haut zunehmend schlaffer. In der Lederhaut befinden sich außerdem noch Blut- und Lymphgefäßnetze, Haarfollikel, Talg- und Schweißdrüsen sowie Nervenfasern zur Tast- und Vibrationswahrnehmung.

Das Unterhautfettgewebe (Subcutis)

Das Unterhautfettgewebe besteht aus Bindegewebe und Fettzellen und dient als Kälteschutz und Energiespeicher.

Das Hautbild verrät viel über die Verfassung eines Menschen, ändert sich im Laufe des Lebens und wird von Umwelteinflüssen geprägt. Man unterscheidet extrem trockene Haut, trockene Haut, normale Haut, Mischhaut und fettige Haut.

Welcher Hauttyp sind Sie?

Creme, Lotion oder Fluid? Rückfettend oder feuchtigkeitsspendend? Die Auswahl an Pflegeprodukten wird immer größer und die Suche nach der richtigen Tagespflege ist gar nicht so leicht. Wir helfen Ihnen gern bei der Suche.

Wenn Sie unsicher sind, welchen Hauttyp Sie sind, kann die Suche nach einer passenden Tagespflege schnell undurchsichtig werden. Darüber hinaus ändern sich die Bedürfnisse unserer Haut mit dem Alter und hängen außerdem von der Jahreszeit sowie unserer Arbeitsumgebung ab.

Das Wichtigste ist es, den eigenen Hauttyp einzuschätzen. Das geht am besten, wenn Sie beobachten, wie sich Ihre Haut nach der Reinigung anfühlt:

Spannt stark und schuppt.

Spannt, bis sie eingecremt wurde.

Weder zu trocken noch zu ölig.

Wangen eher trocken, T-Zone (Stirn, Nasenrücken, Kinn) beginnt mehrere Stunden nach der Reinigung zu glänzen.

Glänzt im gesamten Gesicht.

Andres als oft vermutet, mangelt es trockener Haut nicht an Fett, sondern an Feuchtigkeit. Dies bedingt das Spannungsgefühl auf der Haut.

Pflege-Tipps:

Bei extrem trockener und trockener Haut eignen sich reichhaltige Texturen, die den natürlichen Fettfilm der Haut intakt halten. So kann die Feuchtigkeit, die unsere Haut straff und gesund aussehen lässt, nicht verdunsten.

Bei normaler bis Mischhaut sind leichtere Texturen zu empfehlen und bei von Natur aus fettiger Haut sollten Sie zu ölfreien Emulsionen oder Fluids greifen.

Darüber hinaus spielen auch die klimatischen Bedingungen und Ihr Lebensstil eine wichtige Rolle. Bei kalten Temperaturen im Winter sollten Sie tendenziell eine fetthaltigere und schützende Pflege auftragen und im Sommer zu Tagespflegeprodukten mit integriertem UV-Schutz greifen.

Tipp: Wer sich hauptsächlich in klimatisierten oder beheizten Räumen aufhält, sollte nicht nur eine feuchtigkeitsspendende Creme benutzen, sondern auch viel Flüssigkeit von innen zuführen. Trinken Sie täglich mindestens 1,5 bis 2,5 Liter Wasser oder ungesüßten Kräutertee.

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