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Das Einmaleins der Zahngesundheit

Schöne weiße Zähne und ein strahlendes Lächeln möchte wohl jeder gerne haben. Aber Zahngesundheit ist viel mehr als nur eine Frage der Ästhetik. Wer Zahnschmerzen kennt, weiß, wovon die Rede ist. Sobald Karies den Zahnschmelz durchbrochen hat, muss gebohrt und der Zahn gefüllt werden. Falls das Zahnfleisch entzündet ist, haben Bakterien eine Parodontitis verursacht. Abgesehen davon, dass Zahnbehandlungen je nach Erkrankungsstadium äußerst unangenehm und langwierig werden können, sind sie mitunter auch sehr kostspielig.

Dabei ist es einfach, sich vor Karies und Parodontitis zu schützen: mit einer gründlichen und regelmäßigen Zahnpflege, die den gefährlichen Zahnbelag (auch „Plaque“ genannt) entfernt. Er bildet den Nährboden für Karies und besteht aus Essensresten, Speichelbestandteilen und Bakterienzellen. Wird er nicht entfernt, legt er sich wie ein Film über die Zähne, die enthaltenen Bakterien vermehren sich und greifen den Zahn an. Die Zahnsubstanz wird dabei regelrecht zersetzt.

Parodontitis wird ebenfalls durch Bakterien auf dem Zahnbelag verursacht, sie ist eine Entzündung des Zahnfleisches bis zum Zahnbett. Verkalkt der Zahnbelag, bildet sich durch Mineralien aus dem Speichel Zahnstein. Neben mangelnder Zahnpflege sind auch Rauchen, falsche Ernährung und Stoffwechselerkrankungen Risikofaktoren für Parodontitis.

Starke Zähne: So wichtig ist eine regelmäßige Vorsorge

Für viele Menschen ist der Gang zum Zahnarzt eine Unannehmlichkeit, die sie gerne vermeiden möchten. Dabei sind die Routineuntersuchungen meist nach wenigen Minuten erledigt – und können wirklich unangenehme Zahnarztbesuche verhindern.

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für zwei Kontrolluntersuchungen pro Jahr. Und das aus gutem Grund: Der Zahnarzt untersucht das Gebiss sowie den gesamten Mundraum und kann neben Zahnproblemen – zum Beispiel Karies – auch Erkrankungen des Zahnfleischs oder der Mundschleimhaut frühzeitig entdecken.

Diese professionelle Prophylaxe durch den Zahnarzt ist in der Regel nicht schmerzhaft und beugt sehr effektiv Karieserkrankungen vor, die eine unschöne Behandlung mit dem Bohrer notwendig machen würden. Besonders achtet der Zahnarzt auf das Zahnfleisch: Wenn es schnell blutet, kann das ein Hinweis auf eine Entzündung (Gingivitis) sein. Aber auch gutartige Zahnfleischwucherungen – die sogenannte Epulis – können so früh erkannt werden.

Das Bonusheft – Ihr Vorteil

Wenn Sie Ihre Zähne konsequent pflegen und regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung gehen, werden Sie von vielen Kassen belohnt – zum Beispiel mit höheren Zuschüssen zum Zahnersatz. Halten Sie daher am besten alle Kontrolluntersuchungen im Bonusheft fest. Falls Sie noch keins haben, fragen Sie einfach beim nächsten Zahnarztbesuch danach.

Unsere Prophylaxe-Tipps

Für ein dauerhaft strahlendes Lächeln und lebenslang gesunde Zähne sollten Sie folgende Grundlagen der Zahnpflege beachten:

Reinigen Sie vor dem abendlichen Zähneputzen Ihre Zahnzwischenräume, am besten mit Zahnseide oder Interdentalbürsten.

Putzen Sie Ihre Zähne täglich zweimal jeweils mindestens zwei Minuten mit fluoridhaltiger Zahnpasta (1400 ppm Fluoridgehalt), morgens nach dem Frühstück und abends vor dem Schlafen. Bitte nie direkt nach dem Genuss säurehaltiger Speisen oder Getränke mit/aus Zitrusfrüchten.

Außerdem ist die Verwendung von Fluoridgel einmal wöchentlich empfehlenswert, das härtet und schützt die Zähne.

Alle drei Monate sollten Sie die Zahnbürste beziehungsweise den Bürstenkopf wechseln. Auch nach jeder professionellen Zahnreinigung beim Zahnarzt sollten Sie zu einer neuen Zahnbürste greifen.

Säubern Sie einmal am Tag die Zunge vorsichtig mit einer Zungenbürste oder einem Zungenschaber.

Lassen Sie jedes Jahr eine Vorsorgeuntersuchung und eine professionelle Zahnreinigung durchführen. Tipp: Fragen Sie bei Ihrer Krankenkasse nach, ob die Kosten für die Zahnreinigung übernommen werden.

Elektrisch oder manuell – die richtige Zahnbürste und Zahnputztechnik

Immer mehr Menschen vertrauen auf die Technik, wenn es um die Zahnreinigung geht. Ein Vorteil gegenüber der herkömmlichen Handzahnbürste ist, dass die elektrischen Zahnbürsten einen Großteil der Arbeit übernehmen.

Mittlerweile gibt es neben der „normalen“ elektrischen Zahn- auch Schall- und sogar Ultraschallzahnbürsten. Wir erklären Ihnen die Unterschiede und zeigen die jeweiligen Vorteile auf.

Handzahnbürste

Mit der richtigen Putztechnik erzielen Sie auch mit einer Handzahnbürste gute Reinigungsergebnisse. Die Zahnbürste sollte weiche bis mittelharte abgerundete Bürsten und einen kleinen Bürstenkopf haben.

Die Rotationszahnbürste

Die Rotationszahnbürste ist der Klassiker unter den elektrischen Zahnbürsten und wird daher häufig auch einfach als „elektrische Zahnbürste“ bezeichnet. Bei dieser Bürstenart bewegt sich der Bürstenkopf abwechselnd nach links und rechts und rotiert so über die Zähne, wodurch der Plaque optimal entfernt werden kann. Durch den kleinen Bürstenkopf erreichen Sie auch schwierige Stellen im Mund sehr gut. Da die elektrische Zahnbürste mit Schwingungszahlen von bis zu 45.000 Umdrehungen in der Minute arbeitet, können die Zwischenräume und Zahnflächen schneller und einfacher entfernt werden als mit einer herkömmlichen Zahnbürste.

Vorteile

• effektiver als Handzahnbürsten

• bewährte Technik, günstige Einstiegsmodelle

Die Schallzahnbürste

Schallzahnbürsten haben gegenüber Handzahnbürsten und elektrischen Zahnbürsten den Vorteil, besonders schonend zum Zahnfleisch zu sein. Die Schallzahnbürste ähnelt von der Anwendung der Rotationszahnbürste. Der wichtigste Unterschied ist, dass sich die Bürsten hier nicht rotierend, sondern eher wie ein sanfter Wischer bewegen. Deshalb ähnelt der ovale Bürstenkopf auch eher einer üblichen Handzahnbürste. Die Schallzahnbürste überzeugt dabei mit einer sehr geringen Zahnfleischbelastung und ist ideal für Menschen geeignet, die mit einer herkömmlichen oder Rotationszahnbürste zu viel Druck auf die Zähne ausüben.

Vorteile:

• effektiver als Handzahnbürsten

• wenig Druck beim Putzen, zahnfleischschonend

Die Ultraschall-Zahnbürste

Die Ultraschallzahnbürste ähnelt vom Aussehen der Schallzahnbürste. Allerdings ist sie wesentlich schneller und verfügt über eine extrem hohe Schallfrequenz: Bis zu mehreren Millionen Schwingungen sind möglich, wodurch ein wesentlich besseres Putzergebnis entstehen soll.

Beim Putzen ist die Ultraschallzahnbürste für viele Menschen etwas gewöhnungsbedürftig, da man hiermit nicht mehr klassisch putzt. Vielmehr wird der Bürstenkopf für etwa 10 Sekunden an jeden Zahn gehalten. Da die Ultraschallzahnbürste tatsächlich nur angehalten wird, wirkt hier praktisch überhaupt kein Druck auf die Zähne.

Vorteile:

• besonders schonende Anwendung bei Zahnfleischproblemen

• ideal für Menschen mit Zahnspangen oder Brücken

Putztechnik mit der Handbürste:

• beginnen und beenden Sie die Reinigung stets an der gleichen Stelle

• putzen Sie zuerst die Kauflächen, dann die Außenflächen und zuletzt die Innenflächen

• richten Sie das Borstenfeld der Zahnbürste schräg im Winkel von ca. 45 ° zum Zahnfleisch. Die Zahnbürste ruht dabei jeweils zum Teil auf dem Zahnfleisch und der Zahnoberfläche. Mit kleinen, rüttelnden Vor- und Rückbewegungen putzen Sie den Plaque vom Zahnfleisch über den Zahn ab

• die Innenseiten der Schneidezähne reinigen Sie mit senkrecht aufrechter Bürste und kleinen Auf- und ab-Bewegungen

• die Kauflächen werden mit senkrecht aufliegenden Borsten geputzt

Putztechnik mit der elektrischen Zahnbürste:

• beginnen und beenden Sie die Reinigung stets an der gleichen Stelle

• putzen Sie zuerst die Kauflächen, dann die Außenflächen und zuletzt die Innenflächen

• mit wenig Druck „von Rot nach Weiß“ putzen, also vom Zahnfleisch über den Zahn

• schrubben Sie nicht, sondern führen Sie die Zahnbürste einfach von Zahn zu Zahn

Zahnpflege bei den Kleinen

Kinderzähne unterscheiden sich von den Zähnen Erwachsener. Ihr Zahnschmelz kann leichter von Karies angegriffen und zerstört werden. Erst nach drei Jahren ist der Zahnschmelz der bleibenden Zähne ausgereift und widerstandsfähig. Kinderzähne brauchen deshalb eine besonders sorgfältige Pflege. Die Basis für gesunde Zähne bildet bereits die Pflege der Milchzähne. Sonst können sich eventuelle Kariesbakterien rasch vermehren und die später durchbrechenden bleibenden Zähne gefährden.

Sobald die ersten Zähne durchbrechen, sollten Sie diese mindestens einmal täglich mit einer weichen, angefeuchteten Bürste und einem erbsengroßen Stückchen Kinderzahnpasta reinigen. Ab einem Alter von spätestens zwei Jahren sollte zweimal täglich geputzt werden. Ab drei Jahren kann Ihr Kind das Zähneputzen unter Ihrer Anleitung lernen. Anfangs steht nicht die Gründlichkeit im Vordergrund, sondern dass das Kind das Zähneputzen und dessen Notwendigkeit lernt. Bis Ihr Kind im Schulalter ist, müssen Sie täglich nachputzen. Mehr zu diesem Thema erfahren Sie hier.

Tipp: Zahnärztlicher Kinderpass

Fragen Sie Ihren Zahnarzt nach dem Zahnärztlichen Kinderpass. Darin wird die Entwicklung des Kiefers und der Milchzähne bis zum sechsten Lebensjahr festgehalten. Zum Beispiel Lutschgewohnheiten, Mundhygiene, Kariesrisiko oder die Verabreichung von Fluoriden – der Kinderpass legt den Grundstein für die spätere Zahngesundheit.

Was tun bei schmerzempfindlichen Zähnen oder sensiblem Zahnfleisch?

In der zweiten Lebenshälfte verändern sich die Ansprüche an die Zahnpflege noch einmal. Viele Menschen klagen dann über eine gesteigerte Zahnempfindlichkeit, zum Beispiel bei äußeren Reizen wie Heißem oder Kaltem. Die Ursachen können vielfältig sein und sollten unbedingt von Ihrem Zahnarzt abgeklärt werden. Vermeiden sollten Sie in jedem Fall aufhellende Zahncreme, gut geeignet hingegen sind kaliumchlorid- und kaliumnitrathaltige Zahncremes. Bei der Wahl der Zahnbürste sind besonders weiche Borsten empfehlenswert, die das Zahnfleisch schonen. Da dieses sich im Alter häufig zurückbildet, tritt vermehrt Wurzelkaries auf. Deshalb sollten Sie ab dem 40. Lebensjahr besonders die Zahnzwischenräume täglich reinigen.

Top

• Eiweißreiche, fettarme Lebensmittel wie mageres Fleisch, Fisch, Milch und Milchprodukte

• Rohkost (am besten etwa die Hälfte der täglichen Nahrung)

• viel Wasser trinken, um den Speichelfluss im Mund zu verstärken

• echte Kariesblocker: grüner und schwarzer Tee (die Gerbstoffe im Tee wirken antibakteriell), Käse und Käsefett wirken wie ein Schutzfilm für die Zähne, sogar gegen Zucker!

Flop

• Zucker und Stärke (Achtung: Zucker ist auch in Ketchup, Fruchtjoghurt, Wurst und vielen anderen Nahrungsmitteln versteckt)

• Honig

Tipp:

Direkt nach Hauptmahlzeiten greift Zucker die Zähne weniger an. Auch deshalb ist es sinnvoll, Süßigkeiten, Kuchen und Desserts zu den Hauptmahlzeiten als Nachtisch zu essen.

Whitening – für ein strahlendes Lächeln

Sie möchten lächeln wie die Stars in Hollywood? Durch eine Zahnaufhellung kann der Wunsch nach strahlend weißen Zähnen in Erfüllung gehen. Alles Wichtige zum Whitening finden Sie hier – mit praktischen Tipps für zu Hause.

Kaffee, Tee oder Nikotin sind die Hauptverursacher für Zahnverfärbungen. Durch Whitening oder Bleaching lassen sich die Zähne teilweise um bis zu sieben Farbstufen aufhellen. Zahnärzte arbeiten dabei meist mit Wasserstoffperoxid oder Carbamidperoxid, die in den Zahnschmelz eindringen und dort die gelblichen oder bräunlichen Spuren entfernen. Je nach Lebensweise und Ernährung kann das Ergebnis mehrere Jahre überzeugen.

Zahnaufhellungsprodukte aus der Drogerieabteilung

Ob Streifen, Schienen oder Zahncremes, in unserer Drogerieabteilung gibt es eine breite Produktpalette für die Zahnaufhellung im eigenen Badezimmer. Aufhellungsstreifen oder -schienen können Sie bequem über Nacht wirken lassen und mit Whitening-Zahncreme lässt sich ganz einfach beim täglichen Zähneputzen etwas für strahlende Zähne tun.

Tipp: Gerade bei Aufhellungsstreifen und -schienen sollten Sie vor der Anwendung eine umfassende Untersuchung und professionelle Zahnreinigung von Ihrem Zahnarzt vornehmen lassen.

Home-Bleaching

Wer lieber auf den Zahnarzt vertraut, aber die Anwendung trotzdem bequem zu Hause durchführen möchte, sollte das Home-Bleaching probieren: Ausgehend vom Zahnabdruck fertigt der Zahnarzt eine individuelle Zahnschiene an, auf die Sie selbst das mitgegebene Bleichmittel gegebenenfalls mehrmals auftragen können. Je nach Verfärbungsgrad können nämlich mehrere Anwendungen notwendig sein.

Der Vorteil: Die Schiene muss nur einmal angefertigt werden und kann danach immer wieder verwendet werden.

Power-Bleaching

Das professionelle Power-Bleaching muss in der Zahnarztpraxis durchgeführt werden und ist die effektivste Aufhellungsmethode. Die Zähne werden hier für 30–45 Minuten mittels Bleichmittel aufgehellt. Durch die parallele Bestrahlung mit speziellem Licht wird die Wirkung verstärkt. Um das Zahnfleisch nicht zu schädigen, wird es dabei komplett abgedeckt.

Tipp: Um eine optimale Aufhellung zu gewährleisten, sollten Sie vor jedem Bleaching eine professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt durchführen lassen. So werden Ablagerungen von den Zahnoberflächen entfernt und Sie erhalten beim Aufhellen ein gleichmäßiges Ergebnis.

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