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Gesunde Ernährung für Sie – und für Ihr Kind

Ernährung während der Schwangerschaft

Alkohol und Zigaretten sind während der Schwangerschaft tabu, klar! Aber auch auf einige Lebensmittel sollten Sie während dieser aufregenden Zeit lieber verzichten. Doch keine Sorge, auch wenn Sie sich etwas einschränken müssen: So schlimm wird es nicht!

Während der Schwangerschaft ist eine gesunde Ernährung besonders wichtig. Auf dem Speiseplan stehen am besten viel frisches Obst und Gemüse, Vollkorngetreide, Milchprodukte, Eier, Fisch und Fleisch – also eine ausgewogene Kost, die auch sonst empfohlen wird. Ihr Kind ist mit Ihnen direkt durch die Nabelschnur verbunden und isst daher alles, was Sie essen. Aus diesem Grund sollten Sie von einigen Speisen so wenig wie möglich zu sich nehmen und auf andere sogar komplett verzichten.

Ein Morgen ohne Kaffee?

Koffein ist nicht direkt schädlich für Ihr Kind. Daher müssen Sie nicht unbedingt auf Ihren Cappuccino am Morgen verzichten. Aber den Genuss weiterer Tassen am Vormittag sollten Sie sich gut überlegen – Koffein ist schließlich ein Wachmacher und regt den Stoffwechsel an. Diese Wirkung überträgt sich auch auf Ihr Kind: Es kann unruhig werden. Koffein ist übrigens auch in Cola und Energydrinks enthalten, gerade letztere sollten Sie während der Schwangerschaft wegen der hohen Dosis an Aufputschmitteln am besten überhaupt nicht trinken.

Tabu: Rohes Fleisch, roher Fisch und Rohmilchprodukte

Medium gebratenes Rinderfilet, Sushi oder Ihre Lieblings-Ziegenkäserolle aus Rohmilchkäse – auf einige sehr leckere Speisen und Gerichte sollten Sie während der Schwangerschaft komplett verzichten. Denn darin können Toxoplasmose-Erreger oder Listerien enthalten sein. Infiziert sich die Mutter, kann die Erkrankung auf das Ungeborene im Mutterleib übergehen – und das kann lebensgefährlich sein. Daher sind auch mild geräucherte oder gepökelte Speisen tabu. Dazu zählen Räucherlachs, geräucherter Schinken, Salami und Mettwurst. Bei Käse sind traditionelle und Bio-Produkte oft aus Rohmilch hergestellt; sie sind entsprechend gekennzeichnet und sollten gemieden werden. Käse aus pasteurisierter Milch wie Gouda, Butterkäse und Edamer ist eine sichere Alternative. Im Zweifel fragen Sie am besten einen Fachverkäufer an der Käsetheke.

Auch wenn es Ihnen manchmal schwerfällt, leckeres Rinderfilet durchzubraten – für Ihr Kind ist es das Beste und außerdem werden Sie sehen, dass die neun Monate im Nu verfliegen ‒ und während der Stillzeit gelten schon wieder ganz andere Regeln.

Genießen trotz Verzicht!

Natürlich können Sie sich trotzdem weiterhin leckere Gerichte gönnen, zum Glück müssen Sie nicht auf alles verzichten. Um einem Schwangerschaftsdiabetes vorzubeugen, sollten Sie aber trotzdem wegen des hohen Zuckergehalts auf ein Zuviel an Schokolade und anderen Süßigkeiten verzichten. Heißhungerattacken auf Süßes kennt allerdings jede Schwangere – wie wäre es dann statt Schokolade mit Trockenfrüchten, Nüssen oder einem Joghurt mit frischem Obst? Hier stecken zugleich noch wichtige Nährstoffe drin, von denen auch Ihr Kind etwas hat.Auch herzhafte Gaumenfreuden wie Kalbsgeschnetzeltes oder Rindergulasch können und sollten Sie sich ruhig erlauben. Und wenn Sie auf etwas partout nicht verzichten können, zum Beispiel Ziegenkäse aus Rohmilch, können Sie Ihre Lieblingsspeise vielleicht überbacken. Möglicherweise entdecken Sie während Ihrer Schwangerschaft sogar ein neues Lieblingsgericht?

Du isst ja auch für zwei …

Diesen Spruch werden Sie jetzt wahrscheinlich öfter hören – tatsächlich brauchen Schwangere aber nicht viel mehr zu essen als sonst auch. Während der ersten zwei Trimester, also bis zum siebten Monat, erhöht sich Ihr Kalorienbedarf überhaupt nicht. Erst in den letzten drei Monaten werden Sie etwa 200 Kalorien pro Tag mehr benötigen – das entspricht etwa einem Joghurt mit Haferflocken oder einem Käsebrot. Trotz aller Empfehlungen: Hören Sie in erster Linie auf Ihren Körper und essen Sie, was Ihnen guttut.

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