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Die Kokoskuss – gesund, super-lecker und vielseitig

Bereits seit Jahrtausenden erfreut sich die Kokosnuss in vielen Kulturen als Grundnahrungs- und Pflegemittel für Haut und Haare großer Beliebtheit. Auch in der modernen Welt sind die Früchte der tropischen Palmengewächse in aller Munde. Ob gesundes Kokosfett, leckere Kokosmilch oder kalorienarmes Kokoswasser – die Produkte schmecken nicht nur gut und sind leicht verdaulich, sie haben auch viele weitere nützliche Eigenschaften. So sollen sie unter anderem beim Abnehmen helfen und Entzündungen vorbeugen. Ob im Bad oder in der Küche, an der Kokosnuss führt kein Weg vorbei. Ob Kokosöl, Kokosmilch oder Kokoswasser – Kokosprodukte sind nicht nur lecker und leicht verdaulich, sie haben auch viele weitere nützliche Eigenschaften.

Der Ursprung der Kokosnuss

Wie der Name bereits verrät, wachsen Kokosnüsse an der Kokospalme. Die frischen Kokosnüsse, die hierzulande zum Verkauf angeboten werden, haben einen langen Weg hinter sich, denn Kokospalmen gedeihen am besten im feuchten Klima der Tropen. Bis zu 30 Meter hoch werden die stattlichen Bäume und tragen mehr als 100 Früchte. Die Ernte gestaltet sich nicht ganz ungefährlich. Mit langen Stöcken schlagen die Pflücker sie ab und klettern dafür in schwindelerregende Höhen.

Da die Kokosnuss heute in zahlreichen Ländern heimisch ist, gibt es über den genauen Ursprung nur Vermutungen, die nach Südostasien weisen. Mittlerweile wachsen sie in vielen tropischen Gebieten und werden für den Handel vor allem an der Westküste Afrikas, in der Dominikanischen Republik sowie in Thailand und Sri Lanka angebaut. Wir bei Globus beziehen unsere frischen Kokosnüsse zum größten Teil von der Elfenbeinküste.

Kokosnuss oder Kokosfrucht?

Die Bezeichnung legt nahe, dass die Kokosnuss zur Gattung der Nüsse gehört. Tatsächlich handelt es sich jedoch um eine Frucht – genauer gesagt eine Steinfrucht. Sie wächst innerhalb einer wasser- und lichtbeständigen Haut. Eine Schicht aus Zellulosefasern schützt die Frucht zusätzlich, sodass sie den Aufprall aus großer Höhe problemlos übersteht, ohne aufzuplatzen. Bei der Ernte wird die äußere Schicht jedoch entfernt und zum Vorschein kommt die bekannte braune Nuss.

Wie erkennt man eine reife Kokosnuss?

Nach einer Reifezeit von etwa einem Jahr haben Kokosnüsse ihre volle Größe erreicht und genügend Kokosfleisch in die Schale eingelagert, so dass sie geerntet werden können. An einem trockenen, kühlen Ort lassen sie sich anschließend gut lagern – jedoch nicht zu lange. Bleibt die Frucht längere Zeit liegen, braucht sich das Kokoswasser auf und das Fruchtfleisch wird trocken und faserig. Ob dieser Prozess schon im Gange ist, lässt sich rein optisch nicht feststellen. Sie können die Frucht jedoch schütteln und horchen, ob sich noch Flüssigkeit im Inneren befindet.

Idealerweise werden die Kokosnüsse in der Handelskette bei etwa 8 °C transportiert, aber zu Hause können Sie sie auch einfach bei Zimmertemperatur aufbewahren. Nach dem Öffnen der Kokosnuss sollten Sie Fruchtfleisch allerdings im Kühlschrank aufbewahren und zügig aufbrauchen.

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Wie öffnet man eine Kokosnuss?

Am einfachsten gelingt es so:

Erst löchern …

1. Legen Sie die Kokosnuss mit nach oben zeigenden Grübchen auf den Tisch. Mit einem Schraubendreher und einem Hammer oder einem spitzen Messer bohren Sie zwei Löcher.

… dann entleeren …

2. Durch die Löcher schütten Sie das Kokoswasser aus der Frucht und fangen es in einem Glas auf.

… und aufklopfen.

3. Zum Schluss bearbeiten Sie die Kokosnuss mit gezielten Schlägen entlang einer mittig gedachten Linie, bis die harte Schale aufplatzt und das Fruchtfleisch freigibt.

Was macht die Kokosnuss so gut?

Die tropische Steinfrucht schmeckt mild süßlich, nussig und lässt sich sehr vielseitig einsetzen, denn sie vereint eine ganze Handvoll nützlicher Eigenschaften: Die mittelkettigen Fettsäuren der frischen Kokosnuss können helfen, Heißhungerattacken zu unterdrücken und auf diese Weise beim Abnehmen unterstützen. Außerdem soll die exotische Frucht einen antimikrobiellen und antiviralen Effekt haben und so entzündungshemmend wirken. Dazu enthält sie wichtige Ballast- und Mineralstoffe und kann dazu beitragen, den Cholesterinspiegel zu senken. Wir geben Ihnen hier einen Überblick über die verschiedenen Kokosprodukte und deren Verwendungsmöglichkeiten.

Worin unterscheiden sich Kokoswasser, Kokosmilch, „Kokossahne“ oder Kokosöl?

Bei den vielen verschiedenen Kokosprodukten verliert man schnell den Überblick. Hier erfahren Sie die Unterschiede:

Kokoswasser

Kokoswasser ist die Flüssigkeit, die sich in der Kokosnuss befindet. Es ist fast klar und schmeckt leicht süß. Wenn man ein Loch in die Nuss bohrt und einen Strohhalm hineinsteckt, kann man es sogar direkt aus der Frucht genießen. Kokoswasser enthält viele wertvolle Inhaltsstoffe und weist dennoch einen vergleichsweise geringen Energiegehalt auf – perfekt für eine gesunde Ernährung.

Kokosmilch

Bei Kokosmilch handelt es sich um eine cremige Flüssigkeit, in der sowohl das Kokoswasser als auch das weiße Fruchtfleisch enthalten sind. Zu Hause können Sie die leckere Milch ganz einfach selbst herstellen – am besten aus einer gesunden Bio-Kokosnuss. Schaben Sie einfach das Fleisch aus der Frucht und geben es mit warmem Wasser in den Mixer.

Kokoscreme

Bleibt die frische Kokosmilch einen Tag lang stehen, setzt sich der Fettanteil der Milch oben ab und kann sich mit einem Löffel abgetragen werden. Das ist dann die Kokoscreme oder Kokossahne, die sich prima als vegane Alternative zu klassischer Sahne aus Kuhmilch zum Kochen verwenden lässt. Auch für Süßspeisen eignet sich die exotisch schmeckende Kokoscreme ganz hervorragend.

Kokosöl

Kokosöl – auch bekannt als Kokosfett oder Coconut Oil – wird aus dem Fruchtfleisch gewonnen und enthält eine ganze Reihe wichtiger Nährstoffe, die vorteilhaft für die Gesundheit sein können. Sogar Haut und Haare profitieren von den besonderen Wirkstoffen von gesundem Kokosfett. Mit dem tropischen Allroundtalent lassen sich zudem ganz ohne chemische Mittel die Zähne aufhellen. .

Kochen und backen: Kokosprodukte als wahre Multitalente

Kokosöl

Kokosöl ist vielseitig einsetzbar und eignet sich wunderbar als Ersatz für herkömmliche Öle oder Butter. Beim Braten und Frittieren verträgt es Temperaturen bis zu 170 Grad Celsius, ohne dabei zu oxidieren, und lässt sich auch ungekühlt lange aufbewahren. Auch beim Kuchenbacken können Sie die Butter oder anderes Backfett ganz einfach durch gesundes Kokosfett ersetzen.

Kokoscreme

Kokoscreme als vegane Sahnealternative auf Basis von Kokos ist wegen ihres tollen Geschmacks nicht nur bei Veganern beliebt. Desserts, Smoothies, Suppen oder Soßen erhalten so eine aufregende Kokosnote und einen Hauch Exotik. Nicht zuletzt ist die Cream of Coconut auch für als Zutat für Cocktails wie Piña Colada oder Swimming Pool sowie für karibische Mixgetränke ohne Alkohol bekannt.

Probieren Sie zum Beispiel unseren Ananas-Kokosnuss-Smoothie.

Kokosmilch

Und last but not least: Kokosmilch. Sie ist dickflüssiger als Kuhmilch und hat eine wunderbar sämige Konsistenz. In der asiatischen Küche gilt sie als unverzichtbare Ingredienz und erfreut sich auch hierzulande großer Beliebtheit. Mit ihrem leicht süßlichen Geschmack mildert sie die Schärfe von Chili oder Currypaste und harmoniert hervorragend mit Gemüse, Fisch oder Geflügel – ganz nach Ihrem Geschmack.

Tipp: Zu Kokosmilch passen Curry, Kreuzkümmel, Koriander, Zitronengras, Kurkuma und Currypaste.

Unser thailändisches Drei-Gänge-Kokos-Menü

„Aroy dee“ sagen Thailänder, wenn es ihnen besonders gut schmeckt, was eigentlich immer der Fall ist: Orientalische Gewürze, Chilis, Ingwer, Thai-Basilikum, Koriander und natürlich Kokosöl und Kokosmilch – es ist kein Wunder, dass die thailändische Küche mittlerweile weltweit zu den beliebtesten überhaupt zählt. Mit diesem Drei-Gänge-Kokos-Menü holen Sie sich die Frische, Schärfe und Leichtigkeit der Küche Thailands nach Hause:

Tom Kha Gai

Gestartet wird mit einer Hühnersuppe mit Kokosmilch.

Kaeng Phet

Als Hauptspeise gibt es ein rotes Thai-Curry mit Shrimps.

Chia-Kokos-Mango-Pudding

Der fruchtige Pudding rundet das Menü ab.

Gesundes Kokosöl für eine glatte Haut

Kokosöl bzw. Kokosfett ist reich an wertvollen Mineralien, Antioxidantien und Vitaminen. Die Inhaltsstoffe beugen Falten vor und dank seiner antibakteriellen Wirkung hilft gesundes Kokosfett auch bei Pickeln und gereizter Haut. Darüber hinaus spendet die Anwendung gerade im Winter Feuchtigkeit und macht die Haut wunderbar weich.

Tipp für die Anwendung:

Massieren Sie eine etwa haselnussgroße Menge in Ihr gewaschenes Gesicht ein und lassen Sie das Öl über Nacht einziehen. Kokosöl eignet sich übrigens auch perfekt zum Abschminken von Augen-Make-up. Dafür einfach einen halben Teelöffel Kokosöl zwischen den Fingerspitzen schmelzen und damit über die Wimpern streichen. Zum Schluss wischen Sie es mit einem Abschmink-Pad wieder ab.

Kokosöl für ein strahlendes Lächeln – so geht’s:

1. … Nehmen Sie einen kleinen Esslöffel Kokosöl in den Mund und spülen Sie ihn gründlich aus. Dabei lassen Sie das Öl immer wieder die Zähne und das Zahnfleisch überziehen. Wichtig: Das Öl nicht schlucken!

2. … Nach etwa 15 Minuten hat das Kokosöl Ihren Mundraum schön gereinigt und Sie können es in ein Glas oder auf ein Papiertuch spucken und im Mülleimer entsorgen. Aber Vorsicht: nicht ins Waschbecken spucken! Das sich verhärtende Öl kann zu Verstopfungen im Abfluss führen.

3. … Spülen Sie Ihren Mund mit Wasser aus oder putzen Sie sich normal die Zähne. Wiederholen Sie die Spülung täglich. Regelmäßig angewendet, soll das sogenannte „Ölziehen“ Mundgeruch bekämpfen, Karies vorbeugen und die Zähne weißer machen.

Schönes und gesundes Haar mit Kokosöl

Kokosöl enthält auch wichtige Inhaltsstoffe für die Haarpflege wie Vitamin E, das als natürliches Antioxidans wirkt und die Haare vor schädlichen Umwelteinflüssen schützen kann. Die im Kokosöl enthaltene Laurinsäure besitzt zudem antivirale und antibakterielle Eigenschaften, sie bekämpft also Viren, Pilze und Bakterien und gleicht somit das Milieu auf der Kopfhaut aus.

Kokosöl zählt zu den sogenannten nicht trocknenden Ölen, die einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren aufweisen. Sie sorgen dafür, dass das Öl nicht in die Haare einzieht, sondern sich wie ein schützender Film über sie legt. Daher fühlen sich die Haare nach einer Anwendung auch so wunderbar weich und geschmeidig an. Am besten Sie verwenden Öl, das aus Bio-Kokosnüssen gewonnen wird.

Aufgepasst! Besonders feines und schnell fettendes Haar wirkt durch zu viel Kokosöl unnötig beschwert und auch bei sehr trockenen Haaren

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