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Kürbissorten: Übersicht von Globus über das Herbstgemüse

Weil Kürbisse so unfassbar lecker sind, haben wir bis zu zehn Kürbissorten in unserem Globus-Sortiment. Die Sorten reichen vom Butternut, über den Baby-Bear-Kürbis, bis hin zum Crown-Prince und dem Hokkaido-Kürbis. Aber wie unterscheiden sich die Kürbisarten geschmacklich voneinander? Und welcher Kürbis eignet sich am besten für Suppen, welcher als Beilage und welche Kürbisse lassen sich auch roh essen?

Verschiedene Kürbissorten nebeneinander im Detail erklärt – das finden Sie hier, die prächtigen Kürbisse selbst erhalten Sie bereits ab August in Ihrem Globus-Markt. In unserer Kürbis-Sorten-Übersicht stellen wir Ihnen die Kürbissorten mit Bild vor und erklären Ihnen, wofür sich die Speise- und vereinzelt auch Zierkürbisse in der Küche eignen.

Butternut

Butternut Kürbis

Der Butternut gehört den kleineren Kürbisarten an. Geformt ist er ähnlich wie eine Birne. Eine weitere Besonderheit dieser Sorte besteht in den wenigen Kernen. Dadurch fällt sein Anteil an Fruchtfleisch größer aus, das sich als zart und cremig entpuppt und durch sein süßes buttriges Aroma verführt. Zwar ist der Butternut eine der Kürbissorten mit essbarer Schale. Weil diese aber so dick ausfällt, wird sie meist nicht verwendet.

Ansonsten gibt es kaum etwas, was sich nicht aus diesem Speisekürbis zubereiten lässt: ob als Gemüse-Beilage, für die Kürbissuppe, überbacken oder als Püree. Auch roh erweist sich diese Kürbissorte als echter Leckerbissen. Ein wahrer Alleskönner eben!

Baby Bear

 Baby Bear Kürbis

Der Baby Bear stellt die Miniaturausgabe vom Halloween-Kürbis dar. Er ist rund und mit gerade einmal zehn Zentimetern eine der wirklich kleinen Kürbissorten. Sie erkennen ihn außerdem an seiner dunkelorangen Farbe, die Schale ist gerillt. Wegen seines Aussehens wird die Sorte gern als Dekoelement eingesetzt.

In der Küche wird der Baby Bear zum zuverlässigen Partner bei Suppenterrinen, da er einen sehr flachen Boden mit sich bringt. Des Weiteren zeichnet er sich hier durch sein knackiges, festkochendes Fruchtfleisch aus und schmeckt außerdem im Kuchen sowie in Pürees. Probieren Sie die Kürbissorte auch einmal als Marmelade.

Bischofsmütze

Bischofsmütze Kürbis

Die Bischofsmütze ist eine der Kürbisarten, die wegen ihres ungewöhnlichen Aussehens sofort auffällt. Bei dieser Sorte bleibt der Blütenansatz erhalten. An diesem Ring bildet sich in der Folge andersfarbiges Fruchtfleisch. Diese besondere Form hat ihm seinen Namen eingebracht. Außerdem wird er deshalb auch gern als Turban bezeichnet. Aufgrund seiner farbigen Pracht kommt er auch oft als Zierkürbis zum Einsatz.

Das Fruchtfleisch der Bischofsmütze ist von fester, knackiger Natur, das leicht süßlich schmeckt. Durch seine Verwachsungen lässt sich die Kürbissorte nur schlecht schneiden oder zerteilen. Deshalb wird er gern ausgehöhlt und eignet sich ausgesprochen gut zum Füllen. So ist er als Suppenschale allseits beliebt, aber auch als Ofenkürbis. Den Kürbis mit Schale essen, sollten Sie allerdings nicht.

Hokkaido

Hokkaido Kürbis

Der Hokkaido zählt zweifelsfrei zu den beliebtesten Kürbissorten. Der Speisekürbis weist ein festes, hartes Fruchtfleisch auf, das in einem kräftigen Orangeton erstrahlt. Wegen seines nussigen Aromas und seiner kaum spürbaren Fasern gehört er zu den Kürbisarten, die in vielen Küchen regelmäßig zu Gast sind.

Obendrein ist er eine der Kürbissorten, deren Schale sich essen lässt. Das ermöglicht Ihnen eine unkomplizierte Verarbeitung. Des Weiteren enthält der Hokkaido sogar mehr Carotin als Karotten, sodass er sich nicht nur als Suppen-Hauptzutat großer Beliebtheit erfreut. Auch als Gemüsebeilage, Chutney oder im Ofen geröstet macht sich dieser Kürbis hervorragend.

Chamäleon

Chamäleon Kürbis

Der Chamäleon kommt als Chamäleon unter den Kürbisarten daher. Er ist auch unter dem Namen Gorgonzola-Kürbis bekannt. Die Sorte weist gelb-grüne Sprenkel auf und sieht ausgesprochen hübsch aus. Deshalb erinnert er ein wenig an einen Zierkürbis und wird im Herbst gern für die Dekoration eingesetzt. Dabei sind Chamäleons essbare Kürbisse, die sich durch eine faserige Konsistenz auszeichnen.

Vom Geschmack her erinnert die Kürbissorte eher an eine Süßkartoffel, fruchtig-mild. Die Schale eignet sich nicht zum Verzehr. Gerade gefüllt im Ofen stellt er einen wahren Genuss dar. Aber auch die klassische Kürbissuppe können Sie daraus gut zubereiten.

Muskat

Muskat Kürbis

Der Muskat stellt eine besonders eindrucksvolle Kürbissorte dar. Bis zu 40 Kilogramm kann er auf die Waage bringen. Sein Name leitet sich wohl von seinem angenehm würzigen Duft ab. Des Weiteren zeichnet sich der Muskat-Kürbis durch seine weiche Schale und seine relativ wenigen Kerne aus. Er gehört den Kürbisarten an, die über ausgesprochen viel Fruchtfleisch verfügen. In seinem Fall ist es gelb bis orange gefärbt.

Der Speisekürbis hat einen sehr hohen Anteil an Beta-Carotin. Sein intensiver Geschmack ist fruchtig, bis leicht säuerlich mit einer feinen Note von Muskat. Die Kürbissorte schmeckt roh, z.B. im Salat, eignet sich aber auch wunderbar für Kürbis-Chutney und -suppen. Auch zum Backen und für die Zubereitung von Süßspeisen kommt der Kürbis infrage.

Spagetti

Spagetti Kürbis

Der Spagetti-Kürbis kommt unter den Kürbisarten als etwas ganz Besonderes daher: Von außen oval, länglich geformt, erinnert sein hellgelbes Fruchtfleisch im Inneren an eine Honigmelone. Wird er gebacken oder gekocht – und das muss im Gegensatz zu anderen Kürbissorten im Ganzen erfolgen – zerfasert sich sein Fruchtfleisch in Spaghetti. Daher auch sein Name.

Geschmacklich überzeugt der Speisekürbis durch sein nussiges Aroma. Besonders hervorragend macht sich der Kürbis gedämpft oder gekocht – mit einer Sauce als kalorienarmes Nudelgericht. Längs halbiert ist er außerdem ein perfekter Kürbis zum Überbacken.

Patisson-Mix

Patisson-Mix Kürbis

Patisson-Mix ist eine der kleineren Kürbissorten. Je kleiner, desto aromatischer im Geschmack. Eigentlich schmeckt er sehr neutral. Vom Aussehen her erinnert er an ein Ufo, was ihm dem Spitznamen Ufo-Kürbis eingebracht hat. Farblich zeigt er sich grün, weiß oder gelb. Der Patisson hat sehr wenig Kerne, weswegen er einen hohen Fruchtfleisch-Anteil aufweist.

Oftmals dient die Sorte wegen ihrer speziellen Form als Dekoration, doch auch in der Küche zeigt der Speisekürbis sein Können. Wie andere Kürbisarten schmeckt er vorzüglich als Suppe. Aber auch zum Füllen eignet sich der Patisson-Mix gut sowie roh für Salate. Probieren Sie den Kürbis auch mit Schale und Kernen.

Halloween-Kürbis

Halloween-Kürbis

Der Halloween-Kürbis ist – wie sein Name bereits andeutet – eine der Kürbissorten, die sich besonders gut zum Schnitzen für Halloween eignen. Das liegt an seinem knackigen, festkochenden Fruchtfleisch. Eigentlich heißt er jedoch Ghost Rider. Er ist von ausgesprochen schöner Form und von orange bis grüner Farbe. Ausgehöhlt und mit Fratzen versehen, wird er zum Dekorieren an Halloween genutzt.

Zum Entsorgen ist das Fruchtfleisch des ausgehöhlten Kürbisses jedoch viel zu schade, es eignet sich perfekt zur Verarbeitung in der Küche. Geschmacklich kommt der Halloween-Kürbis süßlich-mild daher. Das prädestiniert ihn neben der klassischen Kürbissuppe auch als Zutat für Kuchen und Süßspeisen sowie als Püree.

Crown-Prince

Crown-Prince Kürbis

Der Crown-Prince zeigt sich seinem Name zufolge als königliche Kürbissorte. Er lässt sich wunderbar lagern und begeistert durch sein gelb-orangefarbenes Fruchtfleisch, das beim Kochen nicht wie bei anderen Kürbisarten zerfällt. Im Reifeprozess verfärbt der Crown-Prince sich von dunkelgrau in grau.

Als wahrlich königlich erweist sich auch die Zubereitung der Kürbissorte. Er ist sehr wohlschmeckend und stellt eine super Alternative zum Muskat-Kürbis dar. Im Prinzip eignet sich der Crown-Prince für alle möglichen Zubereitungsarten – als Auflauf oder Gratin. Auch in Süßspeisen kommt sein schmackhaftes Aroma gut zur Geltung.

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