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Alles Wichtige zur Hundehaltung

Hunde sind viel mehr als Haustiere – sie sind Begleiter, Weggefährten, Freunde und stumme Zuhörer. Wenn die Entscheidung gefallen ist, sich einen Hund zuzulegen, oder besser gesagt, ein vierbeiniges neues Familienmitglied aufzunehmen, sollte man sich aber auch der Verantwortung bewusst sein, die damit verbunden ist.

Erfahren Sie hier alles Wichtige rund um das Thema Hundehaltung.

Wie finde ich den passenden Hund für mich?

Es gibt insgesamt über 350 verschiedene Hunderassen, wobei die unzähligen Mischlingsvariationen da noch nicht einmal berücksichtigt sind. Deshalb ist es gar nicht so einfach, den richtigen Gefährten zu finden. Es sollte nicht allein die Optik des Tieres oder Ihre persönliche Vorliebe entscheiden, viel wichtiger sind das Wesen und die evolutionären Voraussetzungen des Tieres und ob diese auch zu Ihren Lebensumständen passen. Eine Übersicht bietet eine erste Orientierung über die wichtigsten Hunderassen und welcher Hund am besten zu Ihren Lebensumständen passen könnte. Mehr erfahren.

Eine umfangreichere Übersicht aller Hunderassen finden Sie übrigens auch unter https://www.vdh.de/welpen/rasse .

Darüber hinaus hat jedes Bundesland einen eigenen Hundeverband, der bei der Wahl der Rasse zur Seite steht und Hundeschulen empfehlen kann.

Unser Tipp:

Vertrauen Sie nur seriösen Züchtern und kaufen Sie Hunde besser nicht über das Internet. Einige Hunderassen sind mittlerweile überzüchtet, sodass sie bei nicht fachkundiger Zucht unter gesundheitlichen Beschwerden leiden können.

Alternativ können Sie sich auch in einem Tierheim oder einer Hundestation umsehen. In deutschen Tierheimen warten viele liebe Tiere, immer wieder auch Welpen, auf ein neues Zuhause. Der Vorteil eines Tierschutz-Hundes: Oft kennen die Betreuer ihre Schützlinge sehr genau und können Sie gut beraten, ob der Hund zu Ihnen und Ihrem Alltag passt.

Die Signale der Vierbeiner verstehen

Wenn Sie sich nun für einen Begleiter entschieden haben, ist die Kommunikation und das Erkennen seiner Signale besonders wichtig. Nicht nur, um die Bedürfnisse des Tieres zu erkennen, sondern auch, um die Reaktion des Tieres in verschiedenen Situationen vorauszusehen und gegebenenfalls handeln zu können. Bei Welpen ist es zusätzlich sinnvoll, eine Hundeschule oder sogar Welpengruppe zu besuchen. Dies stärkt nicht nur die Bindung zwischen Hund und Herrchen, sondern bringt Ihren Vierbeiner schon früh mit anderen Hunden in Kontakt, sodass die Sozialisierung leichter fällt. Neben dem wichtigsten Aspekt, nämlich der Erziehung des Tieres, sind auch die gemeinsamen Erfolgserlebnisse für Mensch und Welpe sehr wertvoll. Zudem lernt der Besitzer das Verhalten seines Hundes zu deuten und dementsprechend zu reagieren. Die Signale der Tiere sind meistens gleich, unabhängig davon, ob es sich um einen Welpen oder einen ausgewachsenen Hund handelt.

Schwanzwedeln

Das Wedeln mit dem Schwanz (Rute) kann ganz unterschiedliche Gründe haben. Nicht immer drückt ein Wedeln Freude aus. Einzig wird hierbei ein Erregungszustand gezeigt – positiver oder negativer Art. Schwanzwedeln mit erhobener Rute drückt beispielsweise meist Freude aus, Schwanzwedeln mit heruntergezogener Rute hingegen Unsicherheit oder Angst. Deswegen sollte man beim Schwanzwedeln immer die gesamte Körperhaltung des Hundes betrachten!

Aufgestellte Ohren

Dies ist meistens ein Zeichen der Wachsamkeit oder ein Signal, dass etwas die Aufmerksamkeit des Tieres erregt hat. Hunde haben ein sehr gutes Ortungsvermögen, da sie in der Lage sind, beide Ohrmuscheln unabhängig voneinander zu bewegen und so Geräusche besser lokalisieren zu können.

Ablecken

In der Hundesprache bedeutet das Ablecken Zuneigung. Schon als Welpe erfahren die Hunde die Zuneigung der Mutter durch ausgiebiges Ablecken. Leckt der Hund zum Beispiel das Kleinkind der Familie ständig ab, so bedeutet das in der Hundesprache, dass er sich um das Kleine genauso sorgt wie die menschlichen Eltern. Oft bedeutet das Ablecken der Hände in der Hundesprache auch:
„Ich habe Hunger.“

Rückenlage

Wenn das Tier seinen Bauch entblößt und sich auf den Rücken legt, ist das ein sicheres Zeichen, dass sich der Hund wohlfühlt. Durch die Rückenlage ist er sehr angreifbar und somit ungeschützt. Wenn er dies in Ihrer Gegenwart tut, signalisiert es, dass er sich sicher fühlt und Ihnen großes Vertrauen entgegenbringt. Darüber hinaus zeigen Hunde dieses Verhalten ebenfalls im Beisein von Artgenossen, als Zeichen der Unterwerfung. Wenn sich Ihr Hund vor Ihnen in diese Position begibt, können Sie annehmen, dass er Sie als „Rudelführer“ akzeptiert hat.

Wie süß!

Es heißt übrigens nicht umsonst „Hundeblick“ – wie Sie den süßen Augen Ihres Vierbeiners widerstehen können, kann Ihnen auch kein Hundetrainer beantworten.
Unser Fazit: Versuchen Sie es erst gar nicht!

Fünf Tipps für die optimale Hundeernährung

1. Ernährung auf das Alter ausrichten

Welpen brauchen wie auch menschliche Babys deutlich öfter Nahrung. Während Welpen, die jünger als zwei Monate sind, bis zu sechs Portionen täglich benötigen, erhalten ausgewachsene Hunde nur einmal pro Tag Futter.

2. Die richtige Temperatur

Speziell rohes Fleisch und Nassfutter dürfen nicht zu kalt oder warm sein, bei Zimmertemperatur verträgt der Hund es am besten. Bei fleischbasiertem Trockenfutter hingegen ist die Temperatur zweitrangig, da es meistens richtig temperiert ist und so keine Bakterien entstehen können.

3. Dosierung individuell festlegen

Die Menge des benötigten Futters ist bei jedem Hund anders. Dabei sind die Faktoren: Alter, Größe, Gewicht, Rasse und Aktivität des Tieres zu berücksichtigen. Auf jeden Fall sollte der Hund nicht übermäßig gefüttert werden, da man dem Tier langfristig wirklich keinen Gefallen tut, wenn man es überfüttert.

4. Wasser nicht vergessen

Hunde sollten ausschließlich frisches, stilles Wasser trinken. Trockenfutter enthält nur zu 10 % Feuchtigkeit, dementsprechend sollte mehr getrunken werden und Wasser immer frei zur Verfügung stehen.

5. Ruhe bei der Verdauung

Spaziergänge und andere Aktivitäten sollten nach dem Fressen vermieden werden! Wenn der Hund genügend Zeit zur Verdauung hat, werden die einzelnen Vitamine, Nähr- und Mineralstoffe besser von dem Organismus aufgenommen.

Fünf Tipps für die optimale Hundeernährung

Ernährung nach der Kastration?

Die Kastration kann einige Stoffwechselveränderungen bei Hunden hervorrufen. Nach dem Eingriff sind die Tiere oft sehr eingeschränkt in ihren Bewegungen und haben generell weniger Interesse und Möglichkeiten, aktiv zu sein. Der Energiebedarf mancher Hunde sinkt deswegen. Wichtig ist dann eine Senkung der Energiezufuhr, um Übergewicht vorzubeugen. Diese Hunde benötigen jedoch nicht nur eine geringere Futtermenge als zuvor, sondern die komplette Futterzusammensetzung sollte angepasst werden. Der Bedarf an einzelnen Nährstoffen, wie beispielsweise Kalzium oder Magnesium, bleibt nämlich unverändert. Aus diesem Grund sollte zwar weniger Menge verfüttert werden, aber dafür Nahrung mit mehr Mineralstoffen.

Das richtige Futter – auch bei Unverträglichkeiten

Von Allergien und Unverträglichkeiten sind leider auch immer öfter die Vierbeiner betroffen. Häufig zeigt sich dies durch Symptome, die in direktem Bezug zur Verdauung stehen, wie Durchfall oder Erbrechen. In Absprache mit Ihrem Tierarzt kann eine Ausschlussdiät in Betracht gezogen werden, um die Unverträglichkeit näher einzugrenzen. Wenn tatsächlich eine Futtermittelallergie vorliegt, sollten Sie den Hund langsam und schrittweise an ein neues Futter gewöhnen. Dieses Vorgehen gilt übrigens generell für Futterumstellungen und nicht nur bei Unverträglichkeiten: Bei der stufenweisen Futterumstellung wird neues und altes Futter vermischt. Man startet hier beispielsweise mit ein Viertel neuem Futter und drei Viertel altem Futter. In einem Abstand von zwei Tagen wird dann die Menge des neuen Futters immer um ein Viertel erhöht und gleichzeitig die Menge des gewohnten Futters um ein Viertel reduziert. Im Rahmen der stufenweisen Futterumstellung ist die Umgewöhnung auf neues Futter innerhalb von sechs Tagen abgeschlossen.

Wichtig!

Gewisse Lebensmittel können für Hunde sehr gefährlich werden. Absolute No go’s bei der Fütterung sind Avocados, Trauben, Schokolade, Zwiebeln, Knoblauch und rohes Schweinefleisch. Außerdem sollten Sie Ihren liebsten Vierbeiner nicht mit stark gewürzten Lebensmitteln, zum Beispiel vom Grill, füttern.

Wenn Sie Ihren Hund verwöhnen oder für etwas belohnen wollen, greifen Sie lieber zu Hundesnacks oder speziellen Hundekeksen.

Die richtige Katzenpflege

Vom Menschen wird sie oft als Seelentrösterin, gute Zuhörerin, Weggefährtin oder beste Freundin bezeichnet – die Katze ist für viele ein geliebtes Familienmitglied und aus dem Leben der Besitzer nicht mehr wegzudenken.

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