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Globus zu Besuch in Spanien

Zeit für Zitrusfrüchte

In den Wintermonaten sind sie bei Globus nicht zu übersehen: Orangen, Mandarinen und Zitronen. Von November bis März ist Haupterntezeit in den Anbaugebieten in Südeuropa, die Früchte schmecken köstlich. Ein weiterer Grund, warum wir im Winter so gern Zitrusfrüchte essen: Sie enthalten viel Vitamin C, das gerade im Winter unsere Abwehrkräfte stärkt.

Ein Besuch in Spanien

Wir sind in Spanien und besuchen die wichtigsten Partner von Globus für Orangen, Mandarinen und Zitronen. Mit unserem Mietwagen fahren wir von Valencia nach Süden durch das Valldigna, ein von der Sonne verwöhntes fruchtbares Tal zwischen Bergen und Meer, das mit einem besonderen Mikroklima gesegnet ist und ideale Bedingungen zum Anbau von Orangen und Mandarinen bietet. Als ersten Betrieb besuchen wir das Familienunternehmen Frutas Bollo, das besagte Früchte für Globus Gold anbaut. Wenn es um Orangen geht, ist Bollo ein Begriff in Spanien, der für Tradition und konstant hohe Qualität steht: Der Familienbetrieb produziert seit über 70 Jahren Zitrusfrüchte in Spitzenqualität. Begonnen hat bei Bollo alles mit dem Fund von Wasser: Die Bollo-Gründer, die Familie Vercher, hatten den richtigen Riecher und bohrten an der richtigen Stelle – seitdem sprudelt die Quelle und versorgt die Plantage mit dem so unverzichtbaren Wasser.

Zitrusfrüchte brauchen viel Sonne

Auf der ausgedehnten Plantage von Bollo besichtigen wir den Terrassenanbau, der sich aufgrund des Aufwandes bei Pflanzung, Pflege und Ernte heute kaum noch irgendwo findet. „Die Früchte entwickeln einfach noch mehr Süße, da sie durch die Terrassen mehr Sonnenstunden ausgesetzt sind“, erklärt uns Pepe Vercher, der Bollo in dritter Generation leitet. Mit einem Refraktometer, welches den Zuckergehalt einer Frucht feststellen kann, wird die Süße der Früchte überprüft und der richtige Erntezeitpunkt bestimmt. Dabei lässt man den Saft einer frisch geernteten Zitrusfrucht in das Gerät laufen und liest den Zuckergehalt ab. Nicole Schunath, Sortimentsmanagerin Obst und Gemüse, Blumen und Pflanzen bei Globus, ist von Bollo begeistert: „Bei diesem Familienunternehmen wird nichts dem Zufall überlassen und die Früchte werden mit langjähriger Erfahrung, Herz und Leidenschaft angebaut!“ Nach dem Besuch der Plantage fahren wir ins Packhaus von Bollo. Hier werden die Orangen und Mandarinen mit modernsten Förder- und Selektierungsanlagen gewaschen und anschließend mit Wachs eingerieben, sodass sie den Transport zu ihrem Bestimmungsort besser überstehen und vor Fäulnis geschützt sind. Daher ist es so wichtig, Zitrusfrüchte vor dem Verzehr unter fließendem Wasser zu reinigen.

Auf dem Weg zu den Zitronen

Wir verlassen die eindrucksvolle Plantage von Bollo und fahren weiter in Richtung Süden nach Murcia: Die Landschaft entlang der Küste ist karg und wird immer trockener und steiniger. Doch dann, rund 200 Kilometer südlich von Valencia, gelangen wir in das weite Tal von Murcia und es wird auf einmal grün. In Murcia baut man bereits seit dem 15. Jahrhundert Zitronen an, denn die Region bietet ein ideales Klima für die empfindlichen Früchte. Dementsprechend befinden sich 95 Prozent der spanischen Anbauflächen für Zitronen in dieser Region. Das Klima ist trocken, die Sommer sind heiß, die Winter angenehm und die Temperaturen nur selten im Minusbereich. Nun lassen wir die Landstraße hinter uns, biegen in eine Schotterstraße ein und fahren auf die Plantage von Frutas Naturales. Ebenfalls ein Familienbetrieb, den Paco Marín und seine Frau Luisa Henriquez in zweiter Generation führen. Sie sind absolute Spezialisten auf dem Gebiet des Anbaus und der Pflege von Zitronen. Ihre Spezialität sind Zitronen, die nach der Ernte unbehandelt bleiben. Frutas Naturales baut vor allem die Sorte Primofiori an. Die großen, sehr saftigen Primofiori werden direkt nach der Ernte gewaschen und verlesen. Je nach saisonalen Bedingungen wird die Schale der Früchte entweder gar nicht behandelt oder nur mit Naturwachs geschützt. Wäscht man die Zitronen mit warmem Wasser ab, so ist die Schale ideal zum Verfeinern von Kuchen oder anderen Gerichten geeignet. Am frühen Morgen beobachten wir die Ernte. Die Zitronen sind taufrisch und es ist noch nicht so warm. Geschulte Erntehelfer pflücken die Zitronen und legen sie vorsichtig in Eimer. Vom künstlich angelegten Wasserreservoir aus haben wir eine gute Rundumsicht über die gepflegte Anlage. Was wir sehen, ist ein Traum von einer Plantage – eingerahmt von einem wilden, schroffen Bergmassiv. „Diese Berge schützen die Zitronenbäume vor dem Nordwind“, erläutert Paco und streckt uns lächelnd eine wohlgewachsene Primofiori in frischestem Gelb entgegen.

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