Sushi selber machen: Tipps und Tricks

Maki-Sushi mit Lachs, Nigiri-Sushi mit Omelett, Inside-Out-Sushi mit Meeresfrüchten oder doch vegetarisches Sushi mit Avocado? Wer kann sich da schon entscheiden? Köstlich sehen alle Sushi-Arten aus – vor allem selbst zubereitet. Mit frischen Zutaten aus Ihrem Globus-Markt und den richtigen Handgriffen gelingt Ihnen die kulinarische Spezialität aus Japan auch in der heimischen Küche.

Hier haben wir für Sie Tipps und Tricks zusammengestellt, die Ihnen dabei helfen, Sushi selber zu machen. Dabei gehen wir ausführlich auf die verschiedenen Sushi-Sorten ein und erklären Ihnen, wie Sie Sushi-Reis richtig kochen sowie die Happen korrekt rollen. Im Anschluss können Sie es sich dann schmecken lassen. Globus wünscht gutes Gelingen und guten Appetit!

Vielfältig: Sushi mit oder ohne Fisch zubereiten

Sushi wird mit Bambusmatte gerollt

Die japanische Spezialität gibt es in unzähligen Variationen. Und wenn Sie Sushi selber machen, entscheiden natürlich Sie, was in die Happen kommt und was nicht. Roher Fisch gehört zu den wichtigsten Zutaten der Röllchen. Lachs ist eine gute Fischsorte für den Anfang, aber auch Thunfisch eignet sich gut.

Ganz wichtig, wenn Sie Sushi selbst anrichten: Um sich keinem Gesundheitsrisiko auszusetzen, sollten Sie den rohen Fisch vor der Zubereitung bei -20 °C einfrieren – und das mindestens 24 Stunden lang! Dieser Tipp gilt unabhängig davon, für welche der Sushi-Arten Sie sich entscheiden!

Wer mit rohem Fisch hadert, kann diesen zuvor kochen oder geräucherten verwenden. Als Alternative bietet sich außerdem vegetarisches Sushi an. Als Füllung dafür eignen sich zum Beispiel Avocado, Paprika oder Gurke ganz ausgezeichnet. Für Einsteiger ist Wasabi oft zu scharf. Verrühren Sie etwas davon mit Sojasoße und tunken Sie das vegetarische Sushi hinein: So erhalten Sie eine angenehm milde Schärfe und Würze.

Foodbloggerin Sally hilft bei der Zubereitung von Sushi

Normalerweise ist sie als berühmteste Backfee Deutschlands sowie als fester Bestandteil unserer „Backen mit Globus und Sally“-Reihe bekannt. Nun hat sich unsere liebe Sally an die Zubereitung von unterschiedlichen Sushi-Sorten gewagt.

Im Video zeigt sie Ihnen im Detail, wie Sie Maki-Sushi, Nigiri-Sushi und Inside-out-Sushi zuhause selbst zubereiten können.

Maki-Sushi rollen

Eine Platte mit Maki-Sushi

Bei Maki-Sushi handelt es sich um eine der bekanntesten Sushi-Sorten. Um Maki-Sushi zuhause selbst zu machen, benötigen Sie die obligatorische Bambusmatte, ein Schneidebrett und ein scharfes Messer.

Die wichtigsten Zutaten für die Maki-Röllchen sind der Reis und die Füllung. Damit der Reis nicht mit der Bambusmatte verklebt, empfiehlt es sich, die Matte mit Klarsichtfolie zu schützen. Die Zutaten für die Füllung werden in Streifen geschnitten.

Tipps für die Füllung von Maki-Sushi:

  • Gurken
  • Paprika
  • Avocado
  • Rettich
  • Lachs
  • Thunfisch

Nun kann es losgehen!

1. Schritt

Zutaten für selbstgemachtes Sushi auf einem Tisch

Um Maki-Sushi selber zu machen, legen Sie die Bambusmatte vor sich auf das Schneidebrett. Platzieren Sie darauf ein halbes Nori-Blatt mit der glänzenden Seite nach unten. Der Rand des Blattes sollte mit der Matte an der Seite abschließen, die Ihnen zugewandt ist.

2. Schritt

Sushireis wird auf einem Noriblatt verteilt

Benetzen Sie Ihre Hände ausreichend mit Essigwasser. Nehmen Sie etwas Reis und verteilen Sie ihn gleichmäßig etwa einen Zentimeter hoch auf dem Nori-Blatt. Lassen Sie dabei einen ein Zentimeter breiten Rand frei.

3. Schritt

Lachs wird auf einem Noriblatt mit Reis drappiert

Legen Sie anschließend die Füllung für das Maki-Sushi auf den Reis. Bevor Sie das Sushi rollen, heben Sie die Bambusmatte an der Seite, die Ihnen zugewandt ist, mit beiden Händen an. Mit Daumen und Zeigefinger halten Sie beim Formen jeweils die rechte beziehungsweise linke Ecke des Nori-Blattes fest.

4. Schritt

Sushi wird mit Hilfe einer Bambusmatte gerollt

Das Sushi rollen Sie, indem Sie Matte von sich weg bewegen und dabei gleichmäßig Druck ausüben. Im Anschluss pressen Sie die Rolle mit beiden Händen kräftig zusammen und drücken die Enden gut an. Dabei befindet sich das Sushi noch innerhalb der Matte.

5. Schritt

Eine Sushi-Rolle wird mit einem Messer geschnitten

Schneiden Sie das Sushi mit dem scharfen Messer nach dem Rollen in sechs gleiche Teile. Am besten halbieren Sie die Maki-Rolle dazu zunächst, legen die beiden Hälften nebeneinander und schneiden sie nochmals zweimal durch.

Unser Tipp

Verschiedene Sorten Maki-Sushi

Maki-Sushi wird jeweils auf einer Stirnseite angerichtet, immer mit der glatten Schnittfläche nach oben.

Tauchen Sie das Messer vor jedem Schnitt in Essigwasser, wenn Sie die Maki-Röllchen schneiden.

Inside-Out-Sushi selber machen

Inside-Out-Sushi verschiedene Sorten auf einer Platte

Bei Inside-Out-Röllchen handelt es sich um eine spezielle Form von Maki. Bei dieser Sushi-Sorte haftet der Reis außen am Nori-Blatt.

Tipps für die Füllung von Inside-Out-Sushi

  • mit Lachs-Füllung: gekochter Lachs, Mayonnaise, frischer Schnittlauch, Chilipulver
  • mit Thunfisch-Füllung: gekochter Thunfisch, Sesamöl, frische Frühlingszwiebeln, Chilipulver
  • mit Meeresfrüchte-Füllung: Flusskrebse, Shrimps, Mayonnaise
  • vegetarisches Sushi: Gurke, Avocado, Paprika, Zucchini, Blattspinat

Tipps für die Reisummantelung von Inside-Out-Sushi

  • Schwarzer & weißer Sesam
  • frische Kresse
  • Masago (bunte Fischeier)

Nun kann es losgehen!

1. Schritt

Sushireis wird auf einem Noriblatt verteilt

Wenn Sie Inside-Out-Sushi selbst machen wollen, legen Sie die Bambusmatte vor sich auf das Schneidebrett. Drapieren Sie darauf ein halbes Nori-Blatt mit der glänzenden Seite nach unten. Der Rand des Blattes sollte mit der Matte an der Seite abschließen, die Ihnen zugewandt ist.

2. Schritt

Sushireis und Sesam auf einem Noriblatt

Nun fertigen Sie die Reisummantelung für das Inside-Out-Sushi. Bestreuen Sie dafür den Reis entweder mit schwarzem oder weißem Sesam, frischer Kresse oder auch Masago. Drücken Sie die Ummantelung leicht fest. Nun geht es Inside-Out: Wenden Sie nun das belegte Nori-Blatt auf die Reisseite.

3. Schritt

Sushi wird mit Hilfe einer Bambusmatte gerollt

Legen Sie die Zutaten für die Füllung auf das Nori-Blatt. Die Füllung für Inside-Out-Sushi können Sie, wie beschrieben, frei nach Geschmack wählen. Lachs, Thunfisch und auch Meeresfrüchte eignen sich sehr gut. Avocado passt ebenfalls sehr gut, wenn Sie Sushi rollen.

4. Schritt

Sushi wird mit Hilfe einer Bambusmatte gerollt

Heben Sie die Bambusmatte vorne mit beiden Händen an und halten Sie währenddessen das Nori-Blatt mit Daumen und Zeigfinger an den Ecken fest. Dann rollen Sie das Sushi auf der Matte mit gleichmäßigem Druck von sich weg. Pressen Sie die Inside-Out-Rolle anschließend kräftig zusammen und drücken die Enden gut an. Schneiden Sie das Inside-Out-Sushi danach mit dem Messer in gleiche Teile.

Nigiri: weitere Sushi-Sorten für mehr Vielfalt

Nigiri-Lachs

Nigiri-Happen stellen im Gegensatz zu den bisher behandelten Sushi-Sorten keine Röllchen dar. Beim Nigiri-Sushi (Ballen-Sushi) wird der Reis mit der Hand zu einem kleinen Klößchen gedrückt. Statt Sushi zu rollen, müssen Sie hier formen. Dabei ist es ganz wichtig, dass Sie den Reis nicht zu fest in der Hand zusammendrücken. Anschließend können Sie die geformten Häppchen mit Fisch, Meeresfrüchten, Omelett oder Gemüse belegen.

Wer möchte, kann den Reis zuvor noch mit einer dünnen Schicht Wasabi bestreichen. Manchmal wird Nigiri-Sushi auch mit einem Streifen Nori zusammengebunden. Bei Nigiri-Sushi dippen Sie nur den Fisch vorsichtig in der Sojasoße, sonst zerfällt das kunstvolle Gebilde womöglich in seine Zutaten.

Sushi-Reis kochen: die wichtigste aller Zutaten

Der richtige Sushi-Reis

Zum Sushi-Reiskochen wird üblicherweise eine Rundkorn-Sorte verwendet, gelegentlich auch eine Mittelkorn-Sorte.

Das Waschen

Bevor Sie den Sushi-Reis zubereiten, muss er so lange mit kaltem Wasser gewaschen werden, bis Sie ihn durch 10 cm Wasser erkennen können.

Die Wassermenge

Anders als andere Sorten kochen Sie Sushi-Reis nur im Verhältnis 1 zu 1. Demnach kommt auf eine Tasse Reis eine Tasse Wasser.

Die Garmethode

Sushi-Reis quillt. Setzen Sie ihn deshalb mit kaltem Wasser an, bringen den Sushi-Reis zum Kochen und reduzieren dann die Temperatur. So lange quellen lassen, bis er das Wasser vollständig aufgenommen hat.

Das Marinieren

Reis-Essig, Zucker und Wasser vermischen und nach dem Kochen über den Reis geben. Die Marinade mit einem Spatel vorsichtig unterheben, bis der Reis sie vollständig aufgenommen hat.

Das Abkühlen

Den Sushi-Reis bei Raumtemperatur abkühlen lassen. Dabei ständig oder zumindest regelmäßig umrühren. So verhindern Sie die Krustenbildung, die den Reis unten zu weich und oben zu hart werden lässt.

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Eine Platte mit unterschiedlichen Sorten Sushi

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