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Nachhaltig genießen? So bleiben Obst und Gemüse lange haltbar

Bewusst genießen, das bedeutet auch, mit Lebensmitteln nicht verschwenderisch umzugehen. Doch wir kennen es alle: Unsere Obst- und Gemüse-Einkäufe warten manchmal vergeblich darauf, auf dem Teller zu landen – bis es dann zu spät ist. Gerade in der Erntezeit passiert das leider besonders häufig. Dabei gibt es ganz einfache Methoden, übriges Obst und Gemüse länger haltbar zu machen. Wir zeigen Ihnen, wie es geht.

Einfach Einfrieren

verschiedene Mehrwegboxen mit gemüse zum Einfrieren

Die wohl einfachste Methode, um frische Lebensmittel länger aufzubewahren, ist das Einfrieren. Zudem lässt sich so ein Großteil an Vitaminen und Nährstoffen konservieren, denn das Lagern bei Minustemperaturen gilt als äußerst schonend. Das Wichtigste beim Einfrieren ist, die Lebensmittel absolut luftdicht in einer Plastikdose bzw. -tüte oder einem anderen Behälter zu verschließen. Ansonsten kann es zu Gefrierbrand kommen.

Außerdem helfen Ihnen folgende Tipps:

  • Obst und Gemüse sollten Sie vor dem Einfrieren zunächst gründlich waschen und anschließend gut abtrocknen. Wenn Sie Ihr Gefriergut direkt als Kochzutat verwenden möchten, schneiden Sie es vor dem Einfrieren einfach in handliche Stücke.
  • Geheimtipp Blanchieren: Viele Gemüsesorten erhalten ihre Konsistenz nach dem Auftauen wesentlich besser, wenn sie vor dem Einfrieren blanchiert wurden. Das gilt zum Beispiel für Erbsen, Möhren, Brokkoli oder Blumenkohl. Einfach für ein bis zwei Minuten in kochendem Wasser erhitzen, dann eiskalt abschrecken und einfrieren. So bleibt alles schön knackig und behält seine kräftige Farbe.
  • Die meisten Obst- und Gemüsesorten halten sich in gefrorenem Zustand bei einer Temperatur von -18 °C etwa ein Jahr lang. Eine luftdichte Verpackung sorgt für längere Haltbarkeit und den geringsten Vitaminverlust.

Trocknen – langsam, aber knackig-fein 

Obst wird getrocknet um es haltbar zu machen

Das Trocknen oder Dörren von Obst und Gemüse ist zwar einfach erklärt, verlangt aber eine Menge Geduld: Um das jeweilige Nahrungsmittel haltbar zu machen, entzieht man ihm so viel Feuchtigkeit wie möglich. Das funktioniert am besten, indem man das Obst oder Gemüse in ganz dünne Scheiben schneidet und langsam und schonend trocknet, zum Beispiel an einem trockenen und sonnigen Platz, im Backofen oder in einem speziellen Dörrautomaten.

Wird das Gemüse im Ofen getrocknet, muss die Backofentür permanent geöffnet bleiben, denn nur so kann die Feuchtigkeit entweichen. Dabei geht jedoch viel Energie verloren. Deshalb sollten Sie, wenn Sie diese Methode häufiger anwenden wollen, über die Anschaffung eines Dörrautomaten nachdenken.

Warum der ganze Aufwand? Für diese Methode spricht, dass getrocknete Lebensmittel einen sehr intensiven Geschmack entwickeln und bei moderater Dörrtemperatur (maximal 42 °C) auch viele Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente behalten. Luftdicht und dunkel gelagert sind die getrockneten Leckereien außerdem bis zu zwölf Monate lang haltbar.

Übrigens: Diese Konservierungsmethode funktioniert mit fast allen Obst- und Gemüsesorten und sogar mit Nüssen und Kernen, Kräutern, Pilzen, Fleisch und Fisch.

(R)eingelegt ins Eingemachte

Eingelegtes Gemüse in Weck- und Schraubgläsern auf einem Tisch

Beim Einlegen werden Lebensmittel in einer konservierenden Flüssigkeit aufbewahrt und so länger haltbar gemacht. Dafür eignet sich zum Beispiel hervorragend Essig, denn seine Säure hält die für den Verderb verantwortlichen Mikroorganismen in Schach. Für diese Methode des essigsauren Einlegens eignen sich die meisten festen Gemüsesorten. Auch hier sollten Sie das Gemüse zunächst abwaschen und zerkleinern, bevor es in einem luftdicht verschließbaren Glas mit einem heißen Sud bedeckt wird.

So geht’s: Für ein Kilogramm Gemüse benötigen Sie etwa 800 ml Sud. Vermengen Sie hierfür 500 ml Essig mit 300 ml Wasser und 4 EL Zucker, geben nach Belieben Kräuter und Gewürze hinzu und lassen die Mischung ein paar Minuten kochen. Übergießen Sie dann die mit Gemüse gefüllten Gläser, bis alles bedeckt ist. Verschließen, abkühlen lassen, fertig!

Kühl und dunkel gelagert sollte das Gemüse jetzt mindestens einen Monat durchziehen – und ist anschließend bis zu ein Jahr lang haltbar.

Tipp: Das Einlegen in Öl konserviert Gemüse demgegenüber zwar nur für bis zu vier Monate, dafür gelingt es aber noch einfacher: Bedecken Sie zum Beispiel Auberginen, Paprika oder Schafskäse komplett mit einem Öl Ihrer Wahl und geben aromatische Kräuter hinzu. Beim Einlegen mit Öl sollten Sie das Gemüse aber zuvor besser durchgaren, um eine bessere Haltbarkeit zu gewährleisten.

Einkochen – der Klassiker

selbst gemachte Marmeladen auf einen Tisch in Gläsern

Insbesondere frisches Obst, aber auch Gemüse lässt sich nach dem Einkochen noch lange genießen. Sie benötigen hierfür ein (zum Beispiel durch kochendes Wasser) sterilisiertes Weck- oder Schraubglas, welches Sie mit dem gewünschten Inhalt füllen und dann verschließen. Im Anschluss geben Sie den Behälter je nach Obst- oder Gemüsesorte zwischen 10 und 120 Minuten in ein sprudelndes Wasserbad. Die Temperatur sollte möglichst konstant bleiben und zwischen 75 und 100 °C betragen. Eine Übersicht über die verschiedenen Zeiten und Temperaturen findet sich auf der Homepage des Bundeszentrums für Ernährung.

Mit dieser beliebten Methode lassen sich zum Beispiel leckere Marmeladen, Kompotte oder Chutneys zubereiten, die sich mehrere Monate lang halten. Warum das so ist, lässt sich einfach erklären: das Bad in heißem Wasser tötet Keime an Lebensmitteln ab. Dabei entsteht im Glasinneren ein Überdruck, der beim Abkühlen schließlich für ein Vakuum sorgt. So wird verhindert, dass sich neue Keime bilden und das Eingekochte bleibt lange frisch. Ab einer Temperatur von 100 °C gehen dabei jedoch viele Vitamine und Nährstoffe verloren. Wo es möglich ist, sollten Sie daher eher auf eine geringere Hitzezufuhr setzen.

Tipps zur Lagerung

Obst und Gemüse auf einer Küchenanrichte mit Obst und Gemüsebeutel zu Lagerung

Zugegeben: Einlegen, Einkochen und Co. sind zwar etwas aufwendiger als der Griff zur staubigen Konservendose, machen aber viel mehr Spaß. Und auch die Umwelt wird geschützt, denn frische Lebensmittel aus regionalem Anbau bleiben so noch lange genießbar. Doch auch ohne Einwecken lässt sich die Haltbarkeit von Obst und Gemüse verlängern. So geht’s:

Generell sollten Sie auf dunkle und trockene Aufbewahrungsorte setzen. Die meisten Früchte, aber auch Tomaten, Zwiebeln, Kartoffeln oder Knoblauch bleiben so bei Zimmertemperatur einige Tage frisch.

Gemüse, Salate und Kräuter sollten Sie hingegen im Kühlschrank aufbewahren. Achten Sie außerdem darauf, Obst und Gemüse getrennt zu lagern. Denn viele Obstsorten sondern Gase ab, die bei Gemüse unerwünschte Reifungsprozesse in Gang setzen.

Frische Lebensmittel sollten Sie übrigens erst unmittelbar vor dem Verzehr waschen, um die natürliche Schutzhülle nicht zu beschädigen.

Tipp: Mit unseren Obst- & Gemüsebeuteln aus Baumwolle von Alnatura und auch der Globus-Eigenmarke können Sie empfindliches Obst und Gemüse sicher und nachhaltig nach Hause transportieren.

getrocknete Cherrytomaten auf einem Tisch

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