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Craft Beer Arena

Echte Vielfalt, mehr Geschmack

Craft Beer bei Globus – Es gibt nichts, was es nicht gibt: Mit den Etiketten fängt es an; da gehen Fischkutter unter, grinst einen der Sensemann an, ein Wolfskopf oder Fesselballon, manchmal steht auch einfach nur in fetten Lettern PALE oder FRIDAY drauf – Flaschen und Dosen aus einer anderen Welt. Vielleicht aus Iowa oder Rügen? Alles ist möglich bei Craft Beer. Die handwerkliche Zubereitung von Bieren mit besonderen Aromen, von besonderen Typen, findet in den letzten Jahren immer mehr Anhänger. Die Typen hinter den Craft Bieren sind echte Nerds – besessen, etwas ganz Besonderes schaffen zu wollen. Und da Globus eben auch nicht von der Stange ist, und das Echte und Wahrhafte liebt, haben hier zwei Typen ideal zueinander gefunden. Entdecke die unglaubliche Auswahl an Craft Bieren bei Globus.

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India Pale Ale (IPA)

Craft Beer Sorten IPA

Das Allererste und Wichtigste was du wissen musst ist, dass es India Pale Ale und nicht IndiaN Pale Ale heißt. Das ist schon mal die halbe Miete. Weiter ist ein India Pale Ale oder kurz IPA (sprich: Ei-pi-aei) im Grunde ein großes Pale Ale mit ordentlich Umdrehungen: obergärig, gold bis kupferfarben, zwischen 6 und 7,5 Vol.-% Alkohol. Ab 8 Vol.-% spricht man vom Imperial IPA oder Double IPA. Da IPAs immer mindestens doppelt gehopft werden, dominiert der Hopfen in der Regel sowohl in der Nase als auch auf der Zunge. Daher zeichnet sich das IPA auch durch einen hohen Wert an Bittereinheiten aus (IBU, International Bitter Units).

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Hazy IPA

Hazy IPA

Angefangen hat es in der Craft Beer Szene der amerikanischen Ostküste, deshalb hießen diese Biere zu Beginn auch New England IPAs oder kurz Neipas. Aber dann wurde der „haze craze“ so groß, waren alle plötzlich total verrückt nach trüben IPAs, sodass sich deren Herkunft nicht mehr eingrenzen ließ. Überall braut man mittlerweile Hazy IPAs.

„Hazy“ wie Englisch für trüb, also: richtig, richtig trüb. So blickdicht sogar, dass die kräftig gelben Biere im Glas aussehen wie Orangensaft. In aller Regel sind dafür nicht herausgefilterte Trübstoffe aus Malz und Hopfen verantwortlich. Die Idee dahinter: Wenn man die nicht herausfiltert, bleibt auch sonst alles, also auch wirklich alles an gutem, hopfigem Aroma, drin.

Bisweilen wird dieser optische Effekt aber auch absichtlich kreiert, indem Brauerinnen und Brauer Haferflocken oder gar Mehl mit in die Würze geben. Geschmacklich ist diese Unterart des IPA durch eine starke Fruchtigkeit geprägt, aber weitestgehend ohne die bezeichnende Bittere der verwendeten Hopfen.

Pale Ale

Craft Beer Sorten Pale Ale

Pale Ales sind helle, obergärige Biere. Ihre Farbe variiert von hellgelb über strohblond bis zu kräftigen Bernstein- oder Kupfertönen. Genauso variabel ist auch der Alkoholgehalt von etwa 4,5 Vol.-% (Session Pales Ales, also die Leicht-Variante, liegen sogar noch deutlich darunter bei um 3 Vol.-%) bis zu 6 Vol.-%. Bei amerikanischen Pale Ales steht meistens der Hopfen in der ersten Reihe. Je nach eingesetzter Sorte und Menge mutet das Aroma harzig, würzig oder auch honigartig an. Oft riecht man aber auch eindeutig zuzuordnende Früchte, wie Mango, Zitrone oder Grapefruit. Gerade letztere findet man oft in US-Pale Ales. Grapefruit ist ein typisches Aroma des Cascade-Hopfens, einer populären Hopfensorte, die gern bei Pale Ales zum Einsatz kommt. Im Gegensatz zur großen Schwester des Pale Ales, dem India Pale Ale, hat der Hopfen in einem gelungenen Pale Ale nicht die totale Überhand.

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Porter

Craft Beer Sorten Porter

Porter sind dunkle, in der Regel obergärige und eher trockene Biere mit moderatem Alkoholgehalt (4 bis 5,4 Vol.-%). Das dunkle Malz ist für die (dunkel)braune Farbe verantwortlich und bringt oft einen Schwung Röstaromen mit (erinnern an Toastbrot, manchmal auch an Nuss, Biskuit oder ein bisschen Kaffee).

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Stout

Stout

Das Stout ist ein sehr naher Verwandter des Porters. Ursprünglich war das Stout ein Stout Porter, also ein starkes Porter. Ein Bier für die Upper Class, die sich von den einfachen Hafenarbeitern absetzen wollte und deshalb stärkere, dunkle Biere trank, mit mehr Stammwürze, mehr Körper.

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Helles

Biersorten Helles

Wer im Süden Deutschlands ein Bier bestellt, bekommt ein Helles. Das Helle, auch Münchner Hell, Bayrisch Hell oder Helles Lagerbier, ist ein strohgelb bis goldenes, untergäriges Vollbier mit 4,5 bis 5,5 Vol.-%. Wo man Deutschland mit Lederhosen und Blasmusik assoziiert, hält man das Helle für DAS deutsche Bier, was einerseits erstaunlich ist, denn hierzulande wird eigentlich viel mehr Pils getrunken, andererseits aber auch nicht, denn das berühmte Oktoberfestbier ist ja ein Helles.

Bei einem guten Hellen ist das Verhältnis von Hopfen und Malz ausbalanciert. Es ist kaum bitter mit einem dezenten Honigaroma und damit, wie nicht nur der Bayer sagt, süffig. Mutige Craft Brauer sind aber auch neue Wege gegangen und haben den Hopfen in den Vordergrund gerückt, indem sie ihr Helles “stopfen”. Manche sprechen vom Imperial Pale Lager (IPL) – einer neuen Generation von Hellen.

Pils

Biersorten Pils

Jedes zweite in Deutschland getrunkene Bier ist ein Pils (auch Pilsner oder Pilsener). Kein Wunder: Das helle, untergärige, leichte (4 bis 5 Vol.-%) und hopfenbetonte Bier ist ein anpassungswilliger Speisenbegleiter. Auf ein Pils muss man sich nicht übermäßig konzentrieren, es geht gut zum Fußball, zum Grillen, unter Leuten - und kann auch mal aus der Flasche getrunken werden. Ist kein Frevel.

Ursprünglich kommt das Pils aus Pilsen (Plzeň), Böhmen, dem heutigen Tschechien. Es wurde aus hellem Malz und der lokalen Hopfensorten Žatec, deutsch: Saaz, gebraut. Heute sind dem guten Geschmack der Brauer bei der Hopfung ihrer Pilsener eigentlich keine Grenzen gesetzt. Im Gegensatz zu den klassischen “Hopfenbomben” wie den IPAs, geht es hier aber mehr um die hopfigen Aromen, grüne Noten, leicht grasig, angenehm herb, und weniger um Fruchtigkeit und Tropenaromen.

Blonde

Blonde

Ein belgisches Blondbier ist etwas zum Ankuscheln, zum wohlig und sanft weich die Kehle hinunterrinnen lassen. Der Hopfen spielt hier nur die dritte Geige, stattdessen ist der Geschmack eines belgischen Blond von Malzaromen geprägt, die nussig, brotig oder oft auch karamellig und honigartig daherkommen. Die Süße wird bei manchen der hell- bis dunkelgoldenen Biere auch ganz bewusst unterstützt, indem der Brauer Kandiszucker hinzufügt (in Belgien dürfen die das – Gott sei Dank!).

Der wiederum sorgt aber auch dafür, dass die Hefe ordentlich was zu tun hat. Und deshalb bringen viele Blondbiere reichlich Umdrehungen mit sich (6 bis 7,5 Vol.%). Zugleich hinterlässt sie dabei aber auch geschmacklich ihre Spuren: Die bezeichnende, elegante Fruchtigkeit etwa eines La Trappe Blond oder dem Blond von Duvel entsteht durch die speziellen, belgischen Hefen.

Berliner Weisse & Gose

Berliner Weisse & Gose

Im Berlin des 18. und 19. Jahrhunderts war die Weisse das Bier schlechthin. Mehr als hundert Brauereien soll es gegeben haben, die nichts anderes brauten als dieses helle, leichte, obergärige Bier mit Weizen, milchsauer und mit Brettanomyces vergoren.

Als die Truppen Napoleons 1806 in der Stadt einmarschierten, berauschten sie sich voll Freude damit und gaben der Berliner Weisse den schönen Spitznamen „Champagner des Nordens“. Im 20. Jahrhundert verkam die Weisse mit Sirup verpanscht allerdings kurzzeitig zum Touristen-Spaß-Getränk, ehe sie im neuen Jahrtausend von der Craft Szene wiederentdeckt wurde.

Etwas weiter südlich, in Leipzig, kam ein in gewisser Weise ähnliches Bier zu großer Beliebtheit: die Gose. Auch die verdankt ihre erfrischende Säure Milchsäure-Kulturen, statt Brettanomyces setzen die Brauer aber hier auf Gewürze mit dezenter Note, einer Prise Salz nämlich und Koriandersamen, die direkt mit verbraut werden.

Belgische Sauerbiere

Belgische Sauerbiere

Sauerbier an sich gibt es nicht. Es gibt aber eine Vielzahl unterschiedlicher Bierstile, die eine charakteristische, mehr oder weniger stark saure Note haben. Und oft stammen die aus Belgien.

Das Lambic etwa gilt als der vielleicht anspruchsvollste und komplexeste Bierstil der Welt. Ein spontan vergorenes Weizenbier, bei dem die wilden Hefen ein jeder Brauerei dem Bier eine ganz und gar einzigartige Note verpassen. Manchmal kommen Früchte wie Himbeeren, Pfirsich oder Kirschen in den Gärbottich. Oft sind Lambics extreme Biere, sehr sauer, sehr harsch. Nicht selten werden sie deshalb verschnitten. Jüngere Biere (bis etwa zwei Jahre) mit älteren (drei, vier oder gar fünf Jahre) gemischt, ergeben zugänglichere, trinkbare Biere. Ein solches bezeichnet man dann als Gueuze.

Alkoholfreies Bier – wer „tut“ sich so etwas an?

Das alkoholfreie Bier wird immer beliebter. Die in Deutschland produzierte Menge vom „Bleifreien“ macht derzeit mehr als fünf Prozent der gesamten Ausstoßmenge aus. Kein Wunder: Es gibt kaum eine große Brauerei, die keine alkoholfreie Variante herstellt. Auch in der Craft Beer-Szene gibt es mittlerweile viele kreative Jungs, die sich mit dem Thema beschäftigen.

Freunde stoßen mit Bier an

Dabei sind alkoholfreie Biere in der Regel nie ganz und gar „alkoholfrei“. Der Gesetzgeber lässt in alkoholfreiem Bier bis zu 0,5 % Alkohol zu. Diese – wenn auch nur geringen – Mengen Alkohol sind wichtig, denn Alkohol ist ein Geschmacksträger. Er sorgt für die Komplexität und transportiert Aromen. Grundsätzlich gibt es verschiedene Möglichkeiten alkoholfreies Bier herzustellen: Zum Beispiel durch eine gedrosselte Gärung oder ganz gestoppte Gärung, durch Filtration oder Vakuum-Rektifikation (Destillation). Bevor wir jetzt aber zu technisch werden, verraten wir euch lieber, warum alkoholfreiem Craft Beer eine Chance geben: Alkoholfreies Bier ist isotonisch, nahrhaft und hat weniger Kalorien. Damit ist es die perfekte Wahl für Sportler und ernährungsbewusste Menschen. Während ein übliches Vollbier auf ca. 400 kcal/Liter kommt, hat das Alkoholfreie gerade mal zwischen 180 und 250 kcal/Liter. Außerdem ist die Alkoholkonzentration so gering, dass sie im menschlichen Körper so gut wie gar keine Auswirkungen hat. Daher kann alkoholfreies Bier auch ganz entspannt vorm Autofahren getrunken werden. Und bevor jetzt hier der Aufschrei kommt: entspannt euch. Eine reife Banane hat einen Alkoholgehalt von ca. 0,6 % – also mehr als im alkoholfreien Bier je sein dürfte.

Zwei Alkoholfreie, die es in sich haben

Keine Umdrehungen, aber voller Geschmack
Inselbrauerei Surfers Summer Ale

Insel-Brauerei Surfer Summer Ale (alkoholfrei)

Das alkoholfreie Surfers Summer Ale besticht optisch mit einer hellen Bernsteinfarbe und einer feinporigen, weißen Schaumkrone. Tropisch-fruchtiger Duft steigt in die Nase, der Trunk ist saftig, mild und fruchtig. Das perfekte Bier für die Sommerfrische oder nach dem Ritt auf der perfekten Welle.

Hopfmeister Free Rider

Hopfmeister Free Rider

Das Free Rider ist ein alkoholfreies Craft Beer, das mit den amerikanischen Hopfensorten Tradition, Simcoe, Centennial und Citra nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut wurde. Dem kaltgehopften und untergärigen Free Rider wird bei einem schonenden Brauverfahren der Alkohol entzogen, sodass der feinwürzige Geschmack erhalten bleibt. Ob im Feierabendverkehr oder auf der 101 von San Francisco nach LA - genieße das Gefühl der Freiheit.

Craft Beer-Helden: Unsere Brauerei-Portraits

BrewDog

Brewdog Brewery

Die Brewdog Brewery wurde 2007 von den beiden Freunden James Watt und Martin Dickie in Fraserburgh in Schottland gegründet. Ihr erstes Bier, das Brewdog Punk IPA, schlug direkt ein wie eine Bombe und hat längst Kultstatus. Seitdem ging es für die Brauerei steil nach oben und schon nach wenigen Jahren wurde aus dem kleinen Start-Up die größte unabhängige Brauerei Schottlands mit einem beeindruckenden Output von mehr 400.000 Flaschen Craft Beer pro Monat. Mittlerweile produzieren die Jungs aus Schottland für die ganze Welt und haben sich vor allem in Deutschland ein treue Fangemeinde aufgebaut. In Berlin gibt es heute sogar eine eigene Brewdog Bar. Und die Kreativität der Kult-Brauer scheint keine Grenzen zu kennen, vom Imperial Stout mit sagenhaften 14,1 Umdrehungen bis zum glutenfreien Pale Ale gibt es immer wieder etwas Neues zu entdecken.

Ein BrewDog zum Kennenlernen

BrewDog Punk IPA

Brewdog Punk IPA

Das Bier mit dem alles begann. Dieser leichte, goldene Klassiker mit Hopfen aus der neuen Welt beschert Euch eine wahre Geschmacksexplosion. Karamell und tropische Fruchtnoten mit einem Mix aus Grapefruit, Ananas und Litschi führen zu einem bitteren Finish. PUNK – die Quintessenz mit einem anarchischen Twist.

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Hier findest du echt starke Typen.

Wüsste ich gerne - Bierwissen für Nerds

Hopfen

Hopfen (Humulus lupulus) sorgt als Biergewürz für Geschmack und Haltbarkeit. Weltweit gibt es etwa 200 Hopfensorten. Grob kann man zwischen Bitter- und Aroma- bzw. Flavourhopfen unterscheiden. Die einen sorgen für herbe Bittere, die anderen bringen fruchtige Aromen ins Bier. Verwendet werden zum Brauen die Dolden, die nur weibliche Hopfenpflanzen ausbilden. Deutschland ist heute (nach den USA) der zweitgrößte Hopfenproduzent der Welt.

Hefe

Hefe ist ein wenige Tausendstel Millimeter kleiner Einzeller, der während der Gärung Zucker in CO2 und Alkohol umwandelt. Die häufigste Brauerei-Hefe ist die Saccharomyces cerevisiae (Bierhefe). Manche Hefestämme arbeiten optimal bei Temperaturen unter 5°C. So entstehen untergärige Biere. Andere bevorzugen Zimmertemperatur. Sie machen obergärige Biere. Die dabei abgesonderten Gärnebenprodukte beeinflussen Geschmack und Aroma des fertigen Bieres.

Malz

Malz wächst nicht auf den Feldern. Malz wird in der Mälzerei gemacht – meistens aus Braugerste, es gibt aber auch Biere mit Weizen-, Roggen- oder anderen Malzsorten. Streng genommen schreibt das Reinheitsgebot allerdings ausschließlich Gerstenmalz vor. Das Getreide wird künstlich zum Keimen gebracht, was die Stärke im Inneren des Korns lösbar macht. Nach dem Trocknen auf der Darre, kann der Brauer das Malz schroten und zum Bierbrauen verwenden.

Wasser

Bier besteht zu neunzig Prozent aus Wasser. Um gutes Bier brauen zu können, muss das Brauwasser nicht nur sauber und rein sein, auch seine chemischen und biologischen Beschaffenheiten müssen passen. Vereinfacht gesagt eignet sich weiches Wasser besser für helle Biere wie Pilsener, hartes Wasser für dunkle, Malz betonte Sorten. Heutzutage bereiten Brauer ihr Brauwasser in verschiedener Weise auf. Das steht mit dem Reinheitsgebot nicht im Konflikt.

Gläser werden angestoßen

Gläserkunde

Gutes Bier gehört in ein gutes Glas. Dabei geht es weniger um Ästhetik als vielmehr um Sensorik: Schon beim Einschenken kommt je nach Wölbung der Glaswand mehr oder weniger Sauerstoff in das Bier, steigt CO2 auf und werden entsprechend Aromen freigesetzt. Diese sammeln sich in einem nach oben schmaler werdenden Glasraum oder sie verflüchtigen sich schnell aus einer weiten Glasöffnung. Je nach Form des Glases und des Glasrandes verändert sich auch der Anstellwinkel, in dem das Bier aus dem Glas in den Mund fließt. Aus einer breiten Öffnung fließt das Bier schnell in den hinteren Mundbereich, gibt es eine Verjüngung am Glasrand, trifft es zunächst auf die Zungenspitze. Und so beeinflusst die Glasform was wir bei einem Bier schmecken.

Ein Glas Craft Beer wir eingeschenkt

Sensorik

Sensorik ist alles: sehen, hören, fühlen, riechen, schmecken. Alle Sinne. Und alle gehören dazu, wenn man Bier bewusst genießen möchte. Man unterscheidet zwischen „Aroma“ und „Geschmack“. Geschmack ist wasserlöslich. Es gibt fünf definierte Geschmacksrichtungen: süß, sauer, salzig, bitter und umami. Der Geschmackssinn liegt auf der Zunge. Das Aroma hingegen erleben wir mit der Nase, genauer mit ungefähr 25 Mio. Riechzellen, die mehr als 10.000 unterschiedliche Gerüche wahrnehmen. Aromaforscher unterteilen Bieraromen in acht Geruchsstofftypen, von grün und grasig über floral-blumig zu den fruchtigeren Zitrus-Noten. Dann kommen Schwefelnoten, herbal-holzig, mandel- bzw. vanilleartig, süßlich-schwer und röstig-erdige Noten.

Unser Bier-Botschafter

Jörg Krämer

Sortimentsmanager Bier

Meine Erfahrung:

In einem Bierbraukurs habe ich gelernt, dass das Bierhandwerk unglaublich facettenreich ist und vielfältige Geschmackswelten und Verzehranlässe bietet. Es macht mir Spaß, diese Erfahrung im Rahmen meiner Arbeit an unsere Globus Kunden weiterzugeben.

Mein-Lieblings Craft Beer:

Bach`s Hell von der Braumanufaktur Bach als regionales Craft Beer aus Neunkirchen. Insel Kreide (Rügener Insel Brauerei) als Alternativen zu einem Sekt oder Cremant als Aperitif oder zu einem festlichen Empfang. Das brutal Alkoholfrei von Wolfscraft, wenn es mal ein alkoholfreies Bier sein muss und das Hopfmeister Surfer`s Ale als süffiges, naturtrübes Pale Ale mit fruchtigen Noten und hoher „Drinkability“.

Bier bedeutet für mich...

eine stetige Entdeckungsreise.

Drink & Learn

der Bier-Blog mit Jörg Krämer
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Hier findest du echtes Bierwissen.

Schmeckt!

Food-Pairing Basics für deinen Genuss

„Wozu passt Bier nicht?“ fragte einst Greg Koch, Gründer von Stone Brewing. „Verglichen mit Wein hat Bier einen großen Vorteil: Es bietet ein größeres Aromenspektrum.“ Von sauer bis schokoladig, von rauchig über bitter bis honigweich – die Geschmacksbandbreite von Bier ist enorm. Die Herausforderung bei der Kombination von Bier und Speisen sind die Bittere und die Kohlensäure. Mit ein paar Grundregeln klappt’s schnell: Hopfenbetonte Biere (z.B. IPA) gehen gut mit scharfen Gerichten, säuerliche Biere (z.B. Berliner Weisse) überall da, wo man auch Weißwein reichen könnte. Starke Biere (z.B. Bock) brauchen starke Speisenpartner, etwa Fleischgerichte, deftige Braten. Dunkle, volle Biere (z.B. Imperial Stout) sind was für die Käseplatte zum Schluss.

Falafel-Bowl mit Rote-Bete-Hummus

Falafel-Bowl mit Rote-Bete-Hummus

Frisches Gemüse, selbstgemachte Falafel und dazu Rote-Bete-Hummus – ausgeglichene Ernährung kann so verdammt verführerisch sein! Mit dieser Bowl kommt alles ins Gleichgewicht und damit du beim bewussten Schlemmen und Genießen wirklich auf nichts verzichten musst, stellen wir für dich dazu noch ein paar Flaschen „Brutal-Alkoholfrei“ kalt.

Dazu passt...

Wolfscraft Brutal Alkoholfrei

Wolfscraft Brutal Alkoholfrei

Das Brutal Alkoholfrei ist das erste alkoholfreie Craft Beer der Wolfscraft Brauerei. Nach langem Herumprobieren entstand endlich diese Kreation, mit der die Jungs aus Freising selber zufrieden waren und bei der du ganz sicher nicht auf vollen Geschmack verzichten musst. Dank der Zugabe von Unmengen von aromatischem Bio-Hopfen entstand dieses Lagerbier ohne „Umdrehungen“, das genauso so aromatisch schmeckt wie ein normales Craft Beer.

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Weitere leckere Rezeptideen

Käse-Makkaroni mit Tomaten

Unser Lesestoff

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Hopfenhelden: Unser Kooperationspartner

Wer mehr weiß, trinkt besser!

Das Glas Bier in der Hand ist nur das Happy End. Das eigentlich Spannende passiert davor: Wer hat dieses Bier gemacht? Wie? Und warum?

Das sind die Geschichten, die auf Hopfenhelden, Deutschlands erstem Craft Beer-Magazin, erzählt werden.

Es geht um die Menschen hinter der Craft Beer Revolution, um ihre Ideen, ihre Inspirationen. Und genauso geht es um das Produkt, um das fertige Bier, verschiedene Bierstile, aber auch um Rohstoffe und den Produktionsprozess.

Antworten darauf und viele weitere interessante Informationen findest du auch auf der Webseite unseres Kooperationspartners: www.hopfenhelden.de

Bierspezialitäten bei Globus

Freunde stoßen mit BIer an

Internationale, nationale oder regionale Bierspezialitäten

In deiner Globus-Getränkeabteilung findest du eine große Auswahl an internationalen und nationalen Biermarken. Das Sortiment ist in jedem Markt unterschiedlich. Ob Helles, Pils oder Kellerbier, bei uns entdeckst du darüber hinaus verschiedenste regionale Biermarken und sogar Bier aus deiner unmittelbaren Nachbarschaft, das du vielleicht noch gar nicht kennst. Daneben führen wir saisonale Spezialitäten, wie Maibockbier oder andere besondere Sorten, etwa Landbier, Zwickel, Bio-Bier sowie glutenfreie Biere, z.B. Lammsbräu. Komm vorbei und überzeuge dich selbst!