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Craft Beer Arena

Echte Vielfalt, mehr Geschmack

Craft Beer bei Globus – Es gibt nichts, was es nicht gibt: Mit den Etiketten fängt es an; da gehen Fischkutter unter, grinst einen der Sensemann an, ein Wolfskopf oder Fesselballon, manchmal steht auch einfach nur in fetten Lettern PALE oder FRIDAY drauf – Flaschen und Dosen aus einer anderen Welt. Vielleicht aus Iowa oder Rügen? Alles ist möglich bei Craft Beer. Die handwerkliche Zubereitung von Bieren mit besonderen Aromen, von besonderen Typen, findet in den letzten Jahren immer mehr Anhänger. Die Typen hinter den Craft Bieren sind echte Nerds – besessen, etwas ganz Besonderes schaffen zu wollen. Und da Globus eben auch nicht von der Stange ist, und das Echte und Wahrhafte liebt, haben hier zwei Typen ideal zueinander gefunden. Entdecke die unglaubliche Auswahl an Craft Bieren bei Globus.

Unsere Aktionen

Digitales Bier-Tasting mit der Störtebeker Braumanufaktur

Sei live dabei, wenn unser drittes digitales Bier-Tasting stattfindet.
Bier Tasting Störtebecker und Globus

Per Livestream begeben wir uns am 16. April 2021 um 20:15 Uhr live zur Störtebeker Braumanufaktur nach Stralsund. Elisa Raus, amtierende Biersommelier-Weltmeisterin, wird an diesem Abend zusammen mit Jens Reineke-Lautenbacher, Innovationsmanager der Störtebeker Braumanufaktur, vier besondere Brauspezialitäten verkosten. Highlights der Verkostung sind sicherlich die beiden neuen Bier-Kreationen Irish Red-Ale und Pazifik-Ale.

Verkostet werden die folgenden vier Brauspezialitäten:

  • Störtebeker Atlantik-Ale
  • Störtebeker Bernstein-Weizen
  • Störtebeker Pazifik-Ale
  • Störtebeker Irish Red-Ale (limitierter Sondersud; Siegerbier der 4. Deutschen Meisterschaft)

Während der Verkostung hast du natürlich die Gelegenheit, per Chat Fragen zu stellen, die dann live im Stream von den Experten beantwortet werden.

Möchtest du an dem Event teilnehmen, solltest du...

1.) dir die Biere bei Globus besorgen,

2.) deine Biere kalt stellen,

3.) ein Verkostungs- bzw. Weinglas bereithalten - darin entfalten sich die Aromen der Biere besser.

Live gehen wir auf Facebook sowie auf unserem YouTube-Kanal.

Wir empfehlen die Teilnahme zu zweit, da die 0,5 Liter Flaschen perfekt auf zwei Gläser aufgeteilt werden können.

Für das wirklich besondere Genusserlebnis kannst du zur Verkostung folgende Snacks bereitstellen:

  • Atlantik-Ale: Matjeshappen, Salat mit Grapefruit und Parmesan
  • Bernstein-Weizen: Weichkäse, Tomate & Mozzarella
  • Pazifik-Ale: Garnelen in Chilimarinade, Sushi mit eingelegtem Ingwer
  • Irish Red-Ale: Nussecke, Vollkornbrot mit Roastbeef-Scheiben

Wir freuen uns auf einen besonderen Abend.

Unsere Veranstaltungen

India Pale Ale (IPA)

Craft Beer Sorten IPA

Das Allererste und Wichtigste was du wissen musst ist, dass es India Pale Ale und nicht IndiaN Pale Ale heißt. Das ist schon mal die halbe Miete. Weiter ist ein India Pale Ale oder kurz IPA (sprich: Ei-pi-aei) im Grunde ein großes Pale Ale mit ordentlich Umdrehungen: obergärig, gold bis kupferfarben, zwischen 6 und 7,5 Vol.-% Alkohol. Ab 8 Vol.-% spricht man vom Imperial IPA oder Double IPA. Da IPAs immer mindestens doppelt gehopft werden, dominiert der Hopfen in der Regel sowohl in der Nase als auch auf der Zunge. Daher zeichnet sich das IPA auch durch einen hohen Wert an Bittereinheiten aus (IBU, International Bitter Units).

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Pale Ale

Craft Beer Sorten Pale Ale

Pale Ales sind helle, obergärige Biere. Ihre Farbe variiert von hellgelb über strohblond bis zu kräftigen Bernstein- oder Kupfertönen. Genauso variabel ist auch der Alkoholgehalt von etwa 4,5 Vol.-% (Session Pales Ales, also die Leicht-Variante, liegen sogar noch deutlich darunter bei um 3 Vol.-%) bis zu 6 Vol.-%. Bei amerikanischen Pale Ales steht meistens der Hopfen in der ersten Reihe. Je nach eingesetzter Sorte und Menge mutet das Aroma harzig, würzig oder auch honigartig an. Oft riecht man aber auch eindeutig zuzuordnende Früchte, wie Mango, Zitrone oder Grapefruit. Gerade letztere findet man oft in US-Pale Ales. Grapefruit ist ein typisches Aroma des Cascade-Hopfens, einer populären Hopfensorte, die gern bei Pale Ales zum Einsatz kommt. Im Gegensatz zur großen Schwester des Pale Ales, dem India Pale Ale, hat der Hopfen in einem gelungenen Pale Ale nicht die totale Überhand.

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Porter

Craft Beer Sorten Porter

Porter sind dunkle, in der Regel obergärige und eher trockene Biere mit moderatem Alkoholgehalt (4 bis 5,4 Vol.-%). Das dunkle Malz ist für die (dunkel)braune Farbe verantwortlich und bringt oft einen Schwung Röstaromen mit (erinnern an Toastbrot, manchmal auch an Nuss, Biskuit oder ein bisschen Kaffee).

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Stout

Stout

Das Stout ist ein sehr naher Verwandter des Porters. Ursprünglich war das Stout ein Stout Porter, also ein starkes Porter. Ein Bier für die Upper Class, die sich von den einfachen Hafenarbeitern absetzen wollte und deshalb stärkere, dunkle Biere trank, mit mehr Stammwürze, mehr Körper.

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Helles

Biersorten Helles

Wer im Süden Deutschlands ein Bier bestellt, bekommt ein Helles. Das Helle, auch Münchner Hell, Bayrisch Hell oder Helles Lagerbier, ist ein strohgelb bis goldenes, untergäriges Vollbier mit 4,5 bis 5,5 Vol.-%. Wo man Deutschland mit Lederhosen und Blasmusik assoziiert, hält man das Helle für DAS deutsche Bier, was einerseits erstaunlich ist, denn hierzulande wird eigentlich viel mehr Pils getrunken, andererseits aber auch nicht, denn das berühmte Oktoberfestbier ist ja ein Helles.

Bei einem guten Hellen ist das Verhältnis von Hopfen und Malz ausbalanciert. Es ist kaum bitter mit einem dezenten Honigaroma und damit, wie nicht nur der Bayer sagt, süffig. Mutige Craft Brauer sind aber auch neue Wege gegangen und haben den Hopfen in den Vordergrund gerückt, indem sie ihr Helles “stopfen”. Manche sprechen vom Imperial Pale Lager (IPL) – einer neuen Generation von Hellen.

Pils

Biersorten Pils

Jedes zweite in Deutschland getrunkene Bier ist ein Pils (auch Pilsner oder Pilsener). Kein Wunder: Das helle, untergärige, leichte (4 bis 5 Vol.-%) und hopfenbetonte Bier ist ein anpassungswilliger Speisenbegleiter. Auf ein Pils muss man sich nicht übermäßig konzentrieren, es geht gut zum Fußball, zum Grillen, unter Leuten - und kann auch mal aus der Flasche getrunken werden. Ist kein Frevel.

Ursprünglich kommt das Pils aus Pilsen (Plzeň), Böhmen, dem heutigen Tschechien. Es wurde aus hellem Malz und der lokalen Hopfensorten Žatec, deutsch: Saaz, gebraut. Heute sind dem guten Geschmack der Brauer bei der Hopfung ihrer Pilsener eigentlich keine Grenzen gesetzt. Im Gegensatz zu den klassischen “Hopfenbomben” wie den IPAs, geht es hier aber mehr um die hopfigen Aromen, grüne Noten, leicht grasig, angenehm herb, und weniger um Fruchtigkeit und Tropenaromen.

Weißbier

Biersorten Weißbier

Die Nummer Drei der beliebtesten Bierstile Deutschlands unterscheidet sich in zwei wesentlichen Punkten von Hellem und Pils: Weißbier (auch Weizen, Weizenbier oder Hefeweizen) wird nicht nur mit Gersten- sondern auch mit Weizenmalz gebraut (50-70 Prozent der Malzmischung). Und: Weißbier ist obergärig. Das heißt, die Hefe, mit der dieses Bier vergoren wird, die klassische, bayerische Weißbierhefe, arbeitet lieber bei höheren Temperaturen (um 15 bis 20 Grad Celsius), während untergärige Hefen um 5

Grad bevorzugen. Genau diese Hefe prägt das Aroma des Weißbiers, sie scheidet nämlich bei der Umwandlung vergärbarer Zucker in Alkohol sogenannte Phenole (Gärnebenprodukte) aus, die für einen bananigen Geruch sorgen. Das klassische Bayerische Weißbier ist hell und trüb und hat einen Alkoholgehalt von etwa 5,5 Vol.-%. Aber auch leichte und alkoholfreie Weißbiere sind hoch im Kurs.

Bockbier

Bcokbier

Der deutsche Bock ist für gewöhnlich ein starkes, untergäriges Bier, wie etwa der helle Maibock, Weihnachtsbock oder Festbock, ebenso wie das dunkle, bayerische Starkbier. Es gibt aber auch obergärige (Doppel)Böcke - die Weizenböcke oder Weizenstarkbiere. Alle haben einen hohen Stammwürzegehalt (um 16 Grad Plato - ein durschnittliches Helles hat zwischen 11 und 13 Grad). Stammwürze beschreibt den Anteil der aus Malz und Hopfen gelösten Stoffe im Brauwasser vor der Gärung. Je höher die Stammwürze, desto mehr hat die Hefe beim Gären zu fressen - und desto stärker wird das Bier. Bockbiere haben um 6 Vol.-% Alkohol, Doppelböcke zwischen 7 und 10 Vol-%.. Der viele Alkohol verleiht allen Böcken nicht nur einen vollen Körper, sondern auch extra viel Geschmack (Alkohol ist ein Geschmacksträger). Malzaromen dominieren, gehen oft ins Nussige (dunkel Böcke) oder Honigsüße (helle Böcke).

Berliner Weisse

Berliner Weisse

Die Berliner Weisse ist ein obergäriges, leichtes und säuerliches Weizenbier. Mit etwa 3 Vol.-% ist sie kein Vollbier (wie Helles, Pils, Pale Ale etc.), sondern ein Schankbier. Sie ist feinperlig und hat eine schöne, stabile Schaumkrone. Ihr Geschmack wird von einer Zitronen-, bisweilen auch grüner Apfelnote bestimmt. Hopfen spielt keine große Rolle. Der Name gilt als eine geschützte Herkunftsbezeichnung, bezieht sich aber auch auf die Brauweise: die Original Berliner Weisse wird in Berlin gebraut und dabei mit Milchsäurebakterien angesäuert und - unter anderem - mit einer ganz bestimmte Hefe, der Brettanomyces, vergoren. So bekommt sie ihr originales Aroma. Für den Brauer und die Brauerin besteht die große Herausforderung darin, die perfekte Konzentration der Mikroorganismen zu treffen. Flaschengärung macht die Berliner Weisse zu einem sehr lange haltbaren Bier.

Zwickel/Kellerbier

Zwickel und Kellerbier

Kellerbier, Zwickel (Zwickl) oder auch Zwickelbier sind keine eigenen Bierstile. Die Begriffe beschreiben naturtrübe, also nicht filtrierte Biere. Traditionell sind sie ungespundet, das heißt, während der Nachgärung verschließt der Brauer das Spundloch des Gärfasses nicht, CO2 kann entweichen, das fertige Bier ist weniger sprudelig, das Mundgefühl eher weich. Oft haben Malzaromen das Sagen, aber in der neuen Bierbewegung stopfen Brauer ihr Zwickel auch mal. Es gibt helle und dunkle Kellerbiere. Der Alkoholgehalt liegt zwischen 4 und 6 Vol.-%.

Der Ursprung des Namens deutet auf ein weiteres Kellerbier-typisches Kriterium hin: Frische. Kellerbiere oder Zwickel sind ursprünglich superfrische Biere, gerade aus dem Gärkeller entlassen. Das Wort Zwickel geht auf den Akt des Zwickelns zurück. Das ist, wenn der Brauer sich ein kleines Probierschlückchen aus den Reifetank gönnt.

Brauerei-Portraits

Maisel & Friends Hoppy Hell

Maisel & Friends Hoppy Hell

Ehrensache: Als Brauerei aus Bayern war es für die Crew von Maisel & Friends fast schon Pflicht und die größte Freude, ein waschechtes Helles zu brauen. Völlig klar, dass sie dem bayerischen Klassiker dabei eine ganz eigene Handschrift verpasst und es für die moderne Craft Beer-Welt fit gemacht haben. Das Ergebnis ist ein Lager nach traditioneller Brauart mit individueller Note: Dezente Aromen von Steinobst, Zitrus und ein wenig Pfirsich lassen die ungewöhnliche Fruchtigkeit erahnen. Spätestens mit dem ersten Schluck zeigen die verwendeten Aromahopfen, was sie können. Erfrischend und fruchtig fließt das Hoppy Hell in den Mund – einfach herrlich, süffig und easy to drink!

Wüsste ich gerne - Bierwissen für Nerds

Hopfen

Hopfen (Humulus lupulus) sorgt als Biergewürz für Geschmack und Haltbarkeit. Weltweit gibt es etwa 200 Hopfensorten. Grob kann man zwischen Bitter- und Aroma- bzw. Flavourhopfen unterscheiden. Die einen sorgen für herbe Bittere, die anderen bringen fruchtige Aromen ins Bier. Verwendet werden zum Brauen die Dolden, die nur weibliche Hopfenpflanzen ausbilden. Deutschland ist heute (nach den USA) der zweitgrößte Hopfenproduzent der Welt.

Hefe

Hefe ist ein wenige Tausendstel Millimeter kleiner Einzeller, der während der Gärung Zucker in CO2 und Alkohol umwandelt. Die häufigste Brauerei-Hefe ist die Saccharomyces cerevisiae (Bierhefe). Manche Hefestämme arbeiten optimal bei Temperaturen unter 5°C. So entstehen untergärige Biere. Andere bevorzugen Zimmertemperatur. Sie machen obergärige Biere. Die dabei abgesonderten Gärnebenprodukte beeinflussen Geschmack und Aroma des fertigen Bieres.

Malz

Malz wächst nicht auf den Feldern. Malz wird in der Mälzerei gemacht – meistens aus Braugerste, es gibt aber auch Biere mit Weizen-, Roggen- oder anderen Malzsorten. Streng genommen schreibt das Reinheitsgebot allerdings ausschließlich Gerstenmalz vor. Das Getreide wird künstlich zum Keimen gebracht, was die Stärke im Inneren des Korns lösbar macht. Nach dem Trocknen auf der Darre, kann der Brauer das Malz schroten und zum Bierbrauen verwenden.

Wasser

Bier besteht zu neunzig Prozent aus Wasser. Um gutes Bier brauen zu können, muss das Brauwasser nicht nur sauber und rein sein, auch seine chemischen und biologischen Beschaffenheiten müssen passen. Vereinfacht gesagt eignet sich weiches Wasser besser für helle Biere wie Pilsener, hartes Wasser für dunkle, Malz betonte Sorten. Heutzutage bereiten Brauer ihr Brauwasser in verschiedener Weise auf. Das steht mit dem Reinheitsgebot nicht im Konflikt.

Gläser werden angestoßen

Gläserkunde

Gutes Bier gehört in ein gutes Glas. Dabei geht es weniger um Ästhetik als vielmehr um Sensorik: Schon beim Einschenken kommt je nach Wölbung der Glaswand mehr oder weniger Sauerstoff in das Bier, steigt CO2 auf und werden entsprechend Aromen freigesetzt. Diese sammeln sich in einem nach oben schmaler werdenden Glasraum oder sie verflüchtigen sich schnell aus einer weiten Glasöffnung. Je nach Form des Glases und des Glasrandes verändert sich auch der Anstellwinkel, in dem das Bier aus dem Glas in den Mund fließt. Aus einer breiten Öffnung fließt das Bier schnell in den hinteren Mundbereich, gibt es eine Verjüngung am Glasrand, trifft es zunächst auf die Zungenspitze. Und so beeinflusst die Glasform was wir bei einem Bier schmecken.

Ein Glas Craft Beer wir eingeschenkt

Sensorik

Sensorik ist alles: sehen, hören, fühlen, riechen, schmecken. Alle Sinne. Und alle gehören dazu, wenn man Bier bewusst genießen möchte. Man unterscheidet zwischen „Aroma“ und „Geschmack“. Geschmack ist wasserlöslich. Es gibt fünf definierte Geschmacksrichtungen: süß, sauer, salzig, bitter und umami. Der Geschmackssinn liegt auf der Zunge. Das Aroma hingegen erleben wir mit der Nase, genauer mit ungefähr 25 Mio. Riechzellen, die mehr als 10.000 unterschiedliche Gerüche wahrnehmen. Aromaforscher unterteilen Bieraromen in acht Geruchsstofftypen, von grün und grasig über floral-blumig zu den fruchtigeren Zitrus-Noten. Dann kommen Schwefelnoten, herbal-holzig, mandel- bzw. vanilleartig, süßlich-schwer und röstig-erdige Noten.

Schmeckt!

Food-Pairing Basics für deinen Genuss

„Wozu passt Bier nicht?“ fragte einst Greg Koch, Gründer von Stone Brewing. „Verglichen mit Wein hat Bier einen großen Vorteil: Es bietet ein größeres Aromenspektrum.“ Von sauer bis schokoladig, von rauchig über bitter bis honigweich – die Geschmacksbandbreite von Bier ist enorm. Die Herausforderung bei der Kombination von Bier und Speisen sind die Bittere und die Kohlensäure. Mit ein paar Grundregeln klappt’s schnell: Hopfenbetonte Biere (z.B. IPA) gehen gut mit scharfen Gerichten, säuerliche Biere (z.B. Berliner Weisse) überall da, wo man auch Weißwein reichen könnte. Starke Biere (z.B. Bock) brauchen starke Speisenpartner, etwa Fleischgerichte, deftige Braten. Dunkle, volle Biere (z.B. Imperial Stout) sind was für die Käseplatte zum Schluss.

Kokos-Schokoladen-Dessert mit Avocado und Himbeeren

Kokos-Schokoladen-Dessert mit Avocado und Himbeeren

Für die britische Queen und Co. gilt Starkbier seit langem als Geheimzutat für richtig saftigen Schokoladenkuchen. Wir gehen heute aber noch einen Schritt weiter als die Engländer und beweisen dir mit dem Riegele Noctus 100, dass ein vollmundiges Imperial Stout jeden Kaffee als Begleiter zu unserem Kokos-Schokoladen-Dessert in den Schatten stellt. Und sind wir mal ehrlich, nach drei Gängen willst du doch eh nur noch die Gürtelschnalle öffnen und zufrieden auf der Couch wegdösen.

Dazu passt...

Riegele Noctus 100

Riegele Noctus 100

Wie ein schwarzes Geheimnis – wuchtig und schwer. Das Riegele Noctus 100 verdankt seinen Geschmack und die schwarze Farbe einem dreifachen Maischverfahren mit Schokoladenmalzen und schwarz gerösteter Gerste. Das Imperial Stout aus der Riegele BierManufaktur zeigt sich im Glas tiefgründig mit einer cremigen Schaumkrone. Mit vollen Aromen von Bitterschokolade und Kaffee der perfekten Begleiter zu schokoladigen Desserts und mit 10% vol. definitiv nachtischgeeignet

Unser Bier-Botschafter

Jörg Krämer

Sortimentsmanager Bier

Meine Erfahrung:

In einem Bierbraukurs habe ich gelernt, dass das Bierhandwerk unglaublich facettenreich ist und vielfältige Geschmackswelten und Verzehranlässe bietet. Es macht mir Spaß, diese Erfahrung im Rahmen meiner Arbeit an unsere Globus Kunden weiterzugeben.

Mein-Lieblings Craft Beer:

Bach`s Hell von der Braumanufaktur Bach als regionales Craft Beer aus Neunkirchen. Insel Kreide (Rügener Insel Brauerei) als Alternativen zu einem Sekt oder Cremant als Aperitif oder zu einem festlichen Empfang. Das brutal Alkoholfrei von Wolfscraft, wenn es mal ein alkoholfreies Bier sein muss und das Hopfmeister Surfer`s Ale als süffiges, naturtrübes Pale Ale mit fruchtigen Noten und hoher „Drinkability“.

Bier bedeutet für mich...

eine stetige Entdeckungsreise.

Drink & Learn

der Bier-Blog mit Jörg Krämer

Was bedeutet eigentlich kaltgehopft?

Kalt muss ein Bier sein. Aber kaltgehopft? Ja, bitte! Am liebsten auch das.

Kalthopfen, Dry-Hopping oder Hopfenstopfen sind drei gleichsam kuriose Wörter für ein und denselben Trick: Gutem Bier wird nach dem eigentlichen Brauvorgang, tatsächlich sogar meist erst nach der Gärung und zu Beginn der daran anschließenden Lagerzeit, noch mal eine Extraportion Hopfen verpasst.

Warum man so etwas macht? Nun, mancher „Hophead“, also Fan stark gehopfter Biere, würde sagen: „Weil’s geil ist!“ Aber es steckt noch mehr dahinter: Ursprünglich stammt die Methode des Dry-Hoppings wohl aus England (und wir schreiben bewusst „wohl“ denn die internationale Biergeschichte hat hier wie an vielen anderen Stellen auch mit gewissen Trüb- und Uneindeutigkeiten zu kämpfen). Dort begannen Brauer irgendwann getrockneten Hopfen in die Casks zu stopfen, also die Holzfässer in denen ihre Ales transportiert wurden und aus denen später auch gezapft wurde. Hopfen hat nämlich neben seinem besonderen, bitteren Aroma eine ausgezeichnete Eigenschaft, die ihn überhaupt zu DEM Biergewürz schlechthin gemacht hat: Er wirkt antibakteriell. Hopfen macht Bier haltbar. Und mehr Hopfen macht Bier noch länger haltbar.

Biergläser und Bierflasche

Eine lange Haltbarkeit ist vor allen Dingen bei Bieren entscheidend, die nicht in der Braugaststätte oder dem Pub an der nächsten Ecke getrunken werden, sondern die etwa eine mehrwöchige Schiffsreise in die Kolonien des British Empires vor sich hatten. Zum Beispiel nach Indien. Und genau so ist wohl (und auch hier wieder ein bewusstes „wohl“, denn der Wahrheitsgehalt dieser oft erzählten Bierlegende ist äußerst umstritten) das India Pale Ale entstanden: Englisches Pale Ale wurde für seine Fahrt nach Indien erstens ein bisschen stärker eingebraut (auch Alkohol wirkt antibakteriell) und zweitens stopften die Brauer die Fässer dafür voll mit Hopfen. Die Idee sei, so heißt es, gewesen, dass die britischen Soldaten sich das Bier dann mit Wasser verdünnten um quasi wieder zum leichteren Pale Ale zurück zu kehren. Aber sieh an: Das haben die dann gar nicht getan, die Halunken! Weil mehr Alkohol (ein super Geschmacksträger) und mehr Hopfen grad richtig lecker waren.

Was nun passiert, wenn das Bier lange auf Extra-Hopfen liegt? Nun, das Naheliegende: Es schmeckt mehr nach Hopfen. Wobei, besser noch: Während bei der klassischen Hopfengabe im Heißbereich, also wenn die Würze kocht, gewisse Aromen des Hopfens verfliegen, bleiben ätherische Öle bei einer Hopfengabe im Kaltbereich unbescholten (kalt ist hier relativ, meistens hat das Bier da um 20°C). Und wenn der Brauer jetzt noch die richtigen Hopfensorten einsetzt, entstehen so ganz ungeahnte und hervorragende Biere. Mit eindeutigem Orangen-Aroma. Mit Ananasgeruch oder einem Hauch Mango in der Note.

Es gibt ganz grob 200 Hopfensorten weltweit, etwa 70 davon werden gehandelt und zum Bierbrauen verwendet. Dabei unterscheidet man Aromahopfen und Bitterhopfen. Bei den Bittersorten steht der Alphasäuregehalt im Vordergrund. Die sorgt für die klassische Bittere im Bier. Es gibt hier besonders effiziente Züchtungen mit einem extrahohen Alphasäuregehalt, von denen der Brauer weniger einsetzen muss, um die gewünschte Bittere seines Bieres zu bekommen. Die Aromasorten hingegen wählt der Brauer nicht auf Basis betriebswirtschaftlicher Überlegungen. Hier geht es rein um guten Geschmack: Nehme ich einen Cascade-Hopfen, der ein deutliches Grapefruit-Aroma mitbringt? Oder vielleicht Simcoe, der eher Richtung Maracuja geht? Ein Star der Hopfenszene ist auch der Amarillo, der damit gestopften Bieren einen guten Hauch Pfirsich-Aprikose verleiht.

Das Dryhopping, Hopfenstopfen oder Kalthopfen ist mit der Craft Beer Bewegung eine richtig große Sache geworden. Im Grunde kann damit jeder Brauer recht leicht Eindruck machen und seinen Bieren die ganz eigene Note aufdrücken. Welche Hopfensorten in welcher Kombination setzt er zum Dryhopping ein? Es werden bei den jungen Wilden auch längst nicht mehr nur IPAs gestopft: Kaum ein Craft Pale Ale kommt ohne die Fruchtnoten-verleihende, zweite Portion Hopfen aus. Aber auch Lagerbiere wie Export und Helles kann man mit einer Kalthopfung ordentliche aufpeppen. Denn: Mehr ist vielleicht nicht immer besser – wenn’s um Biere für echte Hopheads geht, aber eben halt schon.

Entdecke weitere starke Typen

Unser Lesestoff

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Hopfenhelden: Unser Kooperationspartner

Wer mehr weiß, trinkt besser!

Das Glas Bier in der Hand ist nur das Happy End. Das eigentlich Spannende passiert davor: Wer hat dieses Bier gemacht? Wie? Und warum?

Das sind die Geschichten, die auf Hopfenhelden, Deutschlands erstem Craft Beer-Magazin, erzählt werden.

Es geht um die Menschen hinter der Craft Beer Revolution, um ihre Ideen, ihre Inspirationen. Und genauso geht es um das Produkt, um das fertige Bier, verschiedene Bierstile, aber auch um Rohstoffe und den Produktionsprozess.

Antworten darauf und viele weitere interessante Informationen findest du auch auf der Webseite unseres Kooperationspartners: www.hopfenhelden.de

Bierspezialitäten bei Globus

Biersorten in einem Globus-Markt

Internationale, nationale oder regionale Bierspezialitäten

In deiner Globus-Getränkeabteilung findest du eine große Auswahl an internationalen und nationalen Biermarken. Das Sortiment ist in jedem Markt unterschiedlich. Ob Helles, Pils oder Kellerbier, bei uns entdeckst du darüber hinaus verschiedenste regionale Biermarken und sogar Bier aus deiner unmittelbaren Nachbarschaft, das du vielleicht noch gar nicht kennst. Daneben führen wir saisonale Spezialitäten, wie Maibockbier oder andere besondere Sorten, etwa Landbier, Zwickel, Bio-Bier sowie glutenfreie Biere, z.B. Lammsbräu. Komm vorbei und überzeuge dich selbst!

Alkoholfreie Biere

Es geht auch ohne
Freunde beim Biertrinken

Nach der Weihnachtsschlemmerei und dem Silvesterkater darf es in den ersten Wochen im neuen Jahr ruhig lecker-leicht und alkoholfrei losgehen. Für alle, die ihre guten Vorsätze nicht schon bei der ersten Gelegenheit über Bord werfen wollen, haben wir daher passende Empfehlungen an alkoholfreien Bieren.