Knuspriger Boden, aromatische Tomaten, zart schmelzender Käse: Pizza ist weit mehr als nur ein Gericht – sie ist ein Lebensgefühl. Tauchen Sie ein in die Welt der Pizza, erfahren Sie spannende Hintergründe und holen Sie sich Tipps & Rezepte für den perfekten Genuss zuhause.
Die Pizza gilt allgemein als Symbol der italienischen Küchen. Ihre Ursprünge reichen jedoch bis zu antiken Fladenbroten der Griechen und Etrusker zurück. Die Pizza, wie wir sie heute kennen, hat ihren Ursprung in Neapel. Dort wurde sie im 18. Jahrhundert zum ersten Mal in der klassischen Form gebacken: einfacher Hefeteig, Tomatensoße, Käse – fertig war ein Gericht, das schnell zum Volksliebling wurde.
Fun Fact: Die berühmte Pizza Margherita wurde 1889 zu Ehren der italienischen Königin Margherita gebacken. Ihre Farben – Rot (Tomate), Weiß (Mozzarella) und Grün (Basilikum) – spiegeln die italienische Flagge wider.
Zutaten (für 4 Pizzaböden)
Zubereitung
Mehl sieben, in eine große Schüssel geben und in der Mitte eine Mulde formen. Hefe und Zucker im lauwarmen Wasser auflösen, 5 Minuten ruhen lassen und dann in die Mulde geben. Die Zutaten behutsam vermengen und zu einem geschmeidigen Teig kneten, dabei schrittweise Olivenöl und Salz hinzugeben.
Den Teig anschließend in 4 gleiche Teile aufteilen und daraus jeweils runde Kugeln formen. Die Teigkugeln in einer großen, mit Mehl bestäubten Schüssel an einem warmen Ort mindestens eine halbe Stunde aufgehen lassen.
Anschließend die Teigkugeln auf einer bemehlten Fläche ausrollen und mit den Handflächen einen etwas dickeren Rand formen. Jetzt können Sie die Pizzaböden nach Wunsch belegen.
Das berühmte italienische Mehl Tipo 00 hat einen besonders hohen Kleberanteil. Dadurch wird der Teig elastisch und lässt sich hauchdünn ausziehen, ohne zu reißen. Außerdem sorgt es für den typischen knusprigen, aber luftigen Rand – genau wie in der Pizzeria.
Verspüren Sie die Lust nach Pizza-Alternativen? Dann probieren Sie doch mal diese Varianten:
Bei der Salat-Pizza ersetzen knackiger Salat und vitaminreiches Gemüse den sonst so herzhaften Belag. Letzteres kann natürlich auch mitgebacken werden, bevor das frische Grün zum i-Tüpfelchen wird.
Die Pizza Nera hingegen sieht nicht nur verkohlt aus – sie ist es auch! Dem Teig wird nämlich Aktivkohle beigemischt, was für eine tiefschwarze Farbe sorgt. Die Kohle soll zudem für eine bessere Verdauung sorgen, indem sie unliebsame Gase bindet. Auf den Geschmack hat die Extrazutat allerdings keine Auswirkungen.
Vorbereitung ist alles: Gemüse klein schneiden, Zutaten in Schälchen bereitstellen
Kindgerecht belegen lassen: Klassiker wie Mais, Paprika, Oliven oder bunte Paprika-Streifen sind nicht nur lecker, sondern bringen Farbe auf die Pizza
Kreativ werden: Aus Belägen lassen sich lustige Gesichter, Muster oder sogar Tierformen legen
Sicherheit beachten: Den Ofen und das Schneiden übernehmen selbstverständlich die Erwachsenen
Das Ergebnis: glückliche Kinder, die stolz ihre eigene Pizza kreiert haben – und ein Familienessen, das allen schmeckt. Bonus-Effekt: Kinder probieren oft eher Gemüse, wenn sie es selbst ausgesucht und auf ihre Pizza gelegt haben.