Babys erste Freunde

Auch wenn es bis zu den ersten festen Freundschaften noch etwas dauert – der Kontakt zu gleichaltrigen Kindern ist wichtig für die Entwicklung Ihres Kindes. Selbst im Babyalter kann Ihr kleiner Liebling von anderen Kindern profitieren.

Mütter und Kinder beim Babysschwimmen

Kontakt zu Gleichaltrigen

Während der ersten Lebensmonate gibt es eigentlich nur zwei wichtige Personen im Leben Ihres kleinen Schatzes: nämlich Sie, Mama und Papa. Ihr Baby wird von Ihnen getragen, gefüttert, gewickelt und in den Schlaf gewiegt. Am liebsten verbringt es 24 Stunden am Tag nur mit Ihnen. Daher sind Sie auch erst einmal seine besten Freunde und Spielkameraden. Alleine der Klang Ihrer Stimme kann Ihren Kleinen zum freudigen Quietschen bringen.

Mit ungefähr vier Monaten beginnen Babys aber auch andere Kinder immer mehr wahrzunehmen und suchen zum Beispiel im Café den Blickkontakt zu anderen Kindern. Ab etwa sechs Monaten lächelt Ihr kleiner Weltentdecker vielleicht schon andere Babys an, wenn diese auf ihn reagieren. Und wenn sie in Reichweite sind, versucht Ihr Kind eventuell sogar mutig nach ihnen zu greifen. Das ist in der Regel keine Aufforderung zum Spielen, sondern zeigt ganz einfach, dass Ihr kleines Kind die Welt und seine Bewohner mit allen Sinnen entdecken möchte.

Training für das Immunsystem

Aus medizinischer Sicht sind diese frühen Begegnungen mit Gleichaltrigen durchaus empfehlenswert. Studien belegen, dass Kinder, die regelmäßigen Kontakt zu anderen Babys und fremden Menschen haben, ein stärkeres Immunsystem und weniger Allergien entwickeln als Kinder, die praktisch nur zu Hause betreut werden. Das Immunsystem wächst eben auch mit seinen Aufgaben. Daher können gemeinsame Spieltreffen oder eine Krabbelgruppe mit anderen Eltern und Kindern bereits im sehr jungen Alter Sinn machen. Wenn Sie wissen, dass ein Krankheitserreger im Umlauf ist, sollten Sie den Kontakt zu anderen Kindern natürlich lieber auf ein Minimum begrenzen.

Nebeneinander spielen

Auch wenn Ihr Kind noch weniger mit, sondern eher neben anderen Kindern spielen wird, kann das gemeinsame Sitzen auf der Spieldecke für die kleinen Purzel eine schöne Erfahrung sein. Mit etwa neun Monaten beginnen Babys sogar, sich Dinge von Gleichaltrigen abzuschauen, und ahmen sie vielleicht auch schon nach. Ein Besuch in der Krabbelgruppe kann eine anregende Abwechslung für Ihren kleinen Schatz sein und damit auch für seine Entwicklung eine wertvolle Erfahrung. Gerade für Einzelkinder ist die Gewöhnung an andere Kinder förderlich.Tipp: Spieltreffen und der Besuch in der Krabbelgruppe sollten nicht zu lange dauern. Spätestens nach eineinhalb Stunden braucht Ihr Kleines erst einmal Ruhe, um die neuen Eindrücke zu verarbeiten, und freut sich wahrscheinlich auf ein Nickerchen.

Den Ball flach halten

Trotz all der Vorteile: Lassen Sie sich nicht von dem großen Angebot an Babykursen stressen! Auch wenn das Babyschwimmen, die Babymassage und der Baby-Musikkurs eine schöne Abwechslung für Sie und Ihr Kind sein können, sind für eine lange Zeit die Eltern die wichtigsten „Spielgefährten“. Von Ihnen lernt Ihr Baby das soziale Miteinander, motorische Fähigkeiten und natürlich die Sprache. Das Lernen findet daher zum größten Teil in der eigenen Wohnung statt und diese ganz exklusive Zeit mit Ihrem kleinen Schatz sollten Sie in vollen Zügen genießen, statt sich mit zu vielen Terminen zu stressen.

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