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Schlaf schön, mein Kind!

Alles was Sie zum Kinderschlaf wissen müssen

Kind schläft mit Teddy im Arm

Schlaf ist wichtig, denn er fördert Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit. Insbesondere kleine Kinder sollten ausreichend Schlaf bekommen. Aber wie viel Schlaf braucht mein Kind eigentlich? Mit unseren Tipps werden Sie zum Sandmann.

Erholsamer Schlaf ist ein wichtiger Bestandteil einer gesunden körperlichen und geistigen Entwicklung. Er hat großen Einfluss auf unser Wohlbefinden und unsere Leistungsfähigkeit. Ganz besonders für kleine Kinder ist ausreichend Schlaf daher wichtig. Zum einen, weil sich im Schlaf die Gedächtnisleistung erhöht – das am Tag Erlernte wird sozusagen ins Gehirn eingeschrieben – und zum anderen, weil dabei Hormone ausgeschüttet werden, die das Wachstum steuern.

Obwohl auch Kleinkinder nach der Babyphase weiterhin ein erhöhtes Schlafbedürfnis haben, ist das Einschlafen trotz offensichtlicher Müdigkeit nicht immer ganz so einfach. In vielen Familien wird der allabendliche Schlaf schnell zum Problemthema. Wahrscheinlich kennen Sie das: Am späten Nachmittag war Ihr Kind bereits quengelig und es gab schon Tränen. Da mussten Sie aber noch schnell zum Supermarkt, dann das gemeinsame Abendessen und danach gab es natürlich eine begeisterte Runde Toben mit Papa. Eigentlich wäre längst Schlafenszeit, aber nach der Gute-Nacht-Geschichte muss Ihr Schatz noch mal Pipi, dann hat er Durst und könnte da nicht doch ein Monster unterm Bett sein? Und bis Ihr Kind schließlich schläft, ist es doch wieder halb zehn geworden ... Dabei brauchen Ein- bis Zweijährige täglich etwa 11–14 Stunden Schlaf und Drei- bis Fünfjährige immer noch 10–13 Stunden Schlaf. Damit es mit dem Schlafen gut klappt, haben wir für Sie ein paar Tipps zusammengestellt:

So werden Sie zum Sandmännchen

Eine ruhige Atmosphäre

Vermeiden Sie zu viel Aufregung kurz vor dem Zubettgehen, zum Beispiel durch langes Toben oder Fernsehen. Sonst kann es sein, dass Ihr Kind noch zu aufgedreht ist, um direkt einzuschlafen. Schlafforscher betonen die Wichtigkeit der „Ruhe vor der Ruhe“. Räumen Sie genug Zeit für die allabendlichen Gute-Nacht-Rituale ein – die jeden Tag gleich sein sollten, denn Kinder lieben Wiederholungen und so gibt es auch keine Zahnputz-Diskussionen. Je später Ihr Kind im Bett liegt, umso größer ist die Gefahr der Übermüdung – und übermüdete Kinder schlafen in der Regel schlechter ein.

Musik und Geräusche

Mit Geräuschen oder einem vertrauten Lied als Signal, können Sie Ihr Kind darauf vorbereiten, dass es jetzt bald ins Bett geht. Eine CD mit beruhigenden Naturgeräuschen wie Meeresrauschen eignet sich dafür wunderbar.

Zuwendung und körperliche Nähe

Manchmal haben Kinder Angst vor dem Schlafen und der Dunkelheit. Vielleicht erinnern Sie sich noch, wie Sie Ihre eigenen Eltern gebeten haben, noch einmal unter dem Bett nach Monstern zu schauen. Kuscheln Sie daher so viel wie möglich mit Ihrem kleinen Weltentdecker oder suchen sie gemeinsam ein Nachtlicht aus. Nichts gibt ihm mehr Sicherheit als zu wissen, dass Sie immer für ihn da sind. Schön geliebkost schläft es sich gleich viel besser ein. Ein Kuscheltier zum Festhalten ist dabei auch sehr hilfreich.

Vorlesen

Die allermeisten Kinder wollen oder können ohne das allabendliche Vorlesen partout nicht einschlafen. Die Stimme von Mama oder Papa zu hören ist einfach so schön! Wenn Ihr Kind trotzdem Schwierigkeiten beim Einschlafen hat, kann es hilfreich sein, eine Geschichte vorzulesen, die vom Einschlafen handelt. Oft erkennen sich Kinder darin wieder und finden dann selbst besser in den Schlaf. Außerdem hilft das Vorlesen den Kindern ruhig zu werden.

Jedes Kind ist individuell!

Wenn Ihr Kind länger oder kürzer als andere schläft, sollten Sie das akzeptieren, solange es Ihrem Kind dabei gut geht. Ein verordneter Mittagschlaf, den Ihr Kind vielleicht gar nicht mehr braucht, kann eher zu Problemen im Schlafrhythmus führen. Wenn Sie merken, dass Ihr kleiner Weltentdecker auch ohne Mittagschlaf gut auskommt, richten Sie stattdessen feste Ruhezeiten ein, in denen Sie und Ihr kleiner Schatz trotzdem Ruhe einkehren lassen – vielleicht mit einem Hörbuch oder Vorlesezeit. Zudem ist ein strukturierter Tagesablauf wichtig, denn er fördert den biologischen Rhythmus und somit auch die Entwicklung des Kindes.

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