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Achtsamkeit – voll im Hier und Jetzt leben und genießen

Den Begriff Achtsamkeit hat sicherlich jeder schon einmal gehört. Doch was genau verbirgt sich dahinter? Es handelt sich hier um eine Haltung gegenüber allem, was man gerade tut und wahrnimmt. Man gibt sich allen Eindrücken gegenüber offen, neugierig, akzeptierend sowie ohne Vorurteile und Wertung. Es geht in keiner Weise um einen esoterischen Gedankenansatz, sondern tatsächlich lediglich darum, jeden Moment ohne Ablenkung voll und ganz wahrzunehmen – sei es beim Essen oder beim Spaziergang im Wald. Auch das Zulassen von negativen Gedanken sind Teil des achtsamen Lebens.

Keine Gedanken-Spiralen mehr

Frau geht mit hund auf Blumenwiese spazieren

Wie oft sind Sie beim Essen mit Ihren Gedanken bei dem leckeren Gericht, das vor Ihnen steht? Wie häufig gehen Sie spazieren und freuen sich über eine schöne Blume, die am Wegesrand steht?

Eben – viel zu selten. Meist ist man gedanklich schon bei der nächsten To-do-Liste. Viel zu selten bleibt man gedanklich einfach stehen und nimmt ohne Ablenkung wahr, was genau jetzt um einen herum passiert, egal welche Aufgaben einen nachher erwarten.

Genau solche Jetzt-Wahrnehmungen haben unter anderem die Kraft, negative Gedankenspiralen, in denen man sich leicht verheddert, zu durchbrechen.

Wie übt man Achtsamkeit?

Es ist kein Hexenwerk, achtsam durchs Leben zu gehen, dennoch braucht es ein wenig Übung, mehr und mehr die Gedanken zu bündeln, ohne sich ablenken zu lassen und zu werten.

Starten Sie mit kleinen Dingen. Setzen Sie sich beim Abendessen mit Ihrer Familie, oder auch alleine, an den Tisch, schalten Sie Radio und Fernseher aus, legen Sie Ihr Handy weg. Freuen Sie sich einfach auf das Essen, genießen Sie jeden Bissen, schmecken Sie die einzelnen Komponenten und spüren Sie, wie Sie langsam satt werden.

Wenn Ihre Gedanken zum Arbeitstag und den Ärgernissen abschweifen, die Sie hatten, lenken Sie Ihre Gedanken wieder auf die leckere Speise. Je fokussierter Sie Ihr Abendessen wahrnehmen, desto weniger Raum bleibt in Ihren Kopf für Probleme, die Sie in diesem Augenblick sowieso nicht ändern können.

Auch negative Gedanken zulassen

Frau am basteln in ihrer Werkstatt

Doch es geht nicht darum, nur positive Dinge wahrzunehmen, sondern eher darum, alles was sich in Ihre Gedanken- und Gefühlswelt hineinschleicht, als anwesend zu akzeptieren.

Auch negative Gefühle haben eine Existenzberechtigung, denn zum menschlichen Leben gehören auch Trauer, Ärger, Genervt-Sein usw. dazu. Und diese negativen Gefühle dürfen auch da sein. Versuchen Sie, diese jedoch nicht zu bewerten oder sich stetig selbst zu sagen, dass Sie so nicht fühlen dürfen.

Wenn Sie traurig sind, dann dürfen Sie das sein. Gucken Sie sich das Gefühl an und registrieren Sie es. Leben Sie es sogar aus, bis Sie die nächste Handlung vollführen, auf die Sie sich dann auch wieder voll und ganz konzentrieren – und schon wird wieder eine Spirale durchbrochen.

Damit sich die Gedanken nicht mehr selbstständig machen

Frau schliesst die Augen und atmet tief ein

Nennen wir es „Gedankenmurmeln“ – häufig schießen Gedanken unsortiert durch den Kopf, während wir zu Abend essen oder uns die Zähne putzen. Gerade bei Routineaufgaben sind viele nur mit halbem Kopf dabei, während die andere Hälfte über tausend andere Dinge nachdenkt. Schade, so tun wir vieles nämlich nur mit halber Aufmerksamkeit. Ob Sie sich nun über etwas freuen oder sich über etwas ärgern, bleiben Sie bewusst in diesen Momenten. Wir leben in einer Welt, in der jeder stets gute Laune versprühen soll.

Der Druck auf das Aufkommen negativer Gedanken, Ärger oder Trauer wächst, denn in unserer Gesellschaft werden diese Emotionen ungern gesehen. Auch man selbst schiebt Negatives gern beiseite und ertränkt es in Fröhlichkeit. Dabei kann sich allerdings vieles aufstauen, das irgendwann herausbricht.

Hören Sie besser von Beginn an Ihrer Emotionspalette wertungsfrei zu, um in Balance zu bleiben. Und vergessen Sie nicht: wir sind keine Gute-Laune-Maschinen, die fehlerfrei funktionieren.

Emotionen, ob positiv oder negativ, sind nie richtig oder falsch – sie sind. Punkt!

Positive Effekte von Achtsamkeit

Achtsame Lebensweise hat positive Auswirkungen auf den Körper sowie auf Geist und Seele. Fokussieren Sie sich auf das, was in diesem Moment passiert, haben zeit- und kraftraubende Gedankenkreise keinen Platz. Lassen Sie negative Gefühle und Gedanken zu, ohne diese als falsch abzuwerten. So respektieren Sie Ihr komplettes Ich mitsamt der Bandbreite an Gefühlen. Wer achtsam durchs Leben geht, zeigt auch seinem Gegenüber, sei es der Partner oder ein Arbeitskollege, Respekt, indem dieser die ungeteilte Aufmerksamkeit von Ihnen bekommt. Durch den Fokus auf den Moment reduziert sich zudem Ihr Stresslevel, da Sie sich in diesem einen Moment nicht von Dingen, die Sie morgen zu erledigen haben, aus der Ruhe bringen lassen.

Was hat Globus mit achtsamem Leben zu tun?

Essen müssen wir tagtäglich. Leider tut man dies heutzutage immer unaufmerksamer. Viele essen nebenher, während der Fernseher läuft, am Handy gespielt wird, oder im Kopf immer längere To-Do-Listen entstehen. Häufig wird gar nur hastig im Stehen oder Gehen gegessen. Besonders das nicht-bewusste Essen ist ungesund für unseren Körper. Denn zu Achtsamkeit gehört es auch, bewusst zu essen, das heißt ausbalanciert Nahrungsmittel aufzunehmen, die am besten aus der Region kommen. Achtsamkeit, bewusst leben und gute und gesunde Lebensmittel zu sich zu nehmen, gehen Hand in Hand. Bei Globus können Sie bereits beim Einkauf Ihrer Lebensmittel anfangen, dies mit Achtsamkeit zu tun.

Achtsamkeit und regionale Lebensmittel

Wo kommen Ihre Lebensmittel her? Was passt gut zusammen? Besonders mit dem regionalen und bio-zertifizierten Sortiment unterstützt Globus Sie dabei, der Achtsamkeit mehr Platz in Ihrem Leben einzuräumen. Wenn Sie wissen, woher Ihr Essen kommt, können Sie es ausgiebiger genießen. Zu Hause angekommen, verbringen Sie fokussiert Zeit beim Zubereiten eines schmackhaften Mahls. Am Tisch können Sie dann die Hinwendung zu den einzelnen Zutaten bei der Zubereitung nochmals mehr schmecken. Selbstverständlich hat nicht jeder immer Zeit, selbst zu kochen, aber auch dann ist es für Körper, Geist und Seele gesund, jeden Bissen eines gesunden Essens achtsam zu genießen.

Zwei Frauen und zwei Männer gehen im wald spazieren und lachen

Vier Übungen für mehr Achtsamkeit

Beobachten, ohne zu bewerten

EVater hebt seine Tochter hoch und beide lachen

Was passiert hier gerade? Oft erleben wir das Ärgerliche nicht wirklich durch das, was gerade geschieht, sondern durch das, was wir interpretieren und assoziieren. So spielen längst vergangene Dinge in die Gegenwart hinein. Wer nur auf das Hier und Jetzt schaut, kann diesen Ballast hinter sich lassen.

Geh-Meditation

Frau auf Feld

Denken Sie unterwegs nicht an Ihre nächsten Aufgaben, sondern konzentrieren Sie sich bei jedem Schritt auf den Bodenkontakt. Spüren Sie Ihren Körper. Welche Muskeln sind gerade aktiv? Wie ist das Tempo, mit dem Sie unterwegs sind? So kommen Sie zur Ruhe und haben später mehr Energie, sich mit Ihren Anliegen zu befassen.

Achtsam essen

Frau riecht in Küche an Müsli-Dose

Was liegt da eigentlich auf dem Teller? Wie riecht, wie schmeckt es, aus welchen Zutaten ist es gemacht? Indem Sie einer Mahlzeit Ihre volle Aufmerksamkeit schenken, erhält sie die Chance, Sie für eine Weile aus dem Alltag herauszuführen.

Tägliches Dankbarkeits-Resümee

Frau sitzt auf Stuhl mit geschlossenen Augen udn entspannt sich

Wie oft hat man das Gefühl: Alles geht schief. Tatsächlich geht aber an den allermeisten Tagen vieles gut. Nehmen Sie sich jeden Abend fünf Minuten Zeit, um bewusst an das zu denken, wofür Sie dankbar sind. Das stärkt die Gelassenheit.

Entdecken Sie verschiedene Atemübungen:

Atemübungen sind doppelt gut, weil Körper und Psyche gleichzeitig davon profitieren. Durch tieferes Einatmen wird sechs- bis zehnmal mehr Sauerstoff aufgenommen als durch flache Atmung! Gleichzeitig kommen die Gedanken zur Ruhe.

Atemübung zum Stressabbau

Mann atmet tief an der frischen Luft ein

Setzen Sie sich aufrecht und gerade auf einen Stuhl. Der Hinterkopf ist leicht nach oben gestreckt. Der Blick ist gesenkt und fixiert während der ganzen Übung den gleichen Punkt. Rücken und Schulterpartie sind entspannt. Atmen Sie jetzt gleichmäßig durch die Nase ein und aus. Zählen Sie beim Ein- und Ausatmen jeweils fünf Sekunden. Gelingt das mühelos, zählen Sie bis sechs und steigern sich über mehrere Tage, bis Sie jeweils zehn Sekunden lang ein- und ausatmen. Wie bei einem Sporttraining müssen Sie damit rechnen, dass es eine Weile dauert, bis Sie dieses Ziel erreicht haben.

Atemübung für seelische Balance

Frau macht Atemübungen und hält sich dabei ein Nasenloch zu

Sitzposition wie in der Atemübung zum Stressabbau. Die Augen sind geschlossen. Die rechte Hand ruht auf dem rechten Knie. Verschließen Sie nun mit dem linken Ringfinger oder Daumen das linke Nasenloch und atmen Sie nur durch das rechte Nasenloch tief ein. Anschließend legen Sie einen anderen Finger über den rechten Nasenflügel, sodass dieser geschlossen ist, geben das linke Nasenloch frei und atmen langsam aus. Machen Sie diese Übung 10 bis 20 Minuten lang: Das hilft, wenn Sie sich emotional aus dem Takt fühlen.

Meditation – zwischen Yoga und Wissenschaft

Eine Frau udn zwei Männer im Yogastudio beim Meditieren

Bewegungsabläufe, Atem- und Meditationsübungen, die zu mehr Kraft und Gelassenheit führen können, lassen sich zum Beispiel mit Yoga erlernen.

Mehr über diese faszinierende Lehre, die Sport und Philosophie miteinander in Einklang bringt, lesen Sie hier in unserem mio-online-Bericht.

Anti-Stress-Tipps für den Alltag:

Rechtzeitig Auszeiten schaffen

Erlauben Sie sich die Freizeit nicht erst, wenn alle Aufgaben erledigt sind. Planen Sie Zeiten für sich als festen Termin ein. So können Sie rechtzeitig neue Kraft tanken, bevor Sie völlig ausgepowert sind.

Raus ins Grüne

Ein Aufenthalt in der Natur senkt nachweislich den Blutdruck, während ein Stadtspaziergang ihn erhöht.

Freundschaften pflegen

Der enge Kontakt zu guten Freunden senkt das Stresshormon Cortisol – auch dann, wenn die Freunde gerade nicht anwesend sind.

Ehrenamt suchen

Auch wenn es zusätzliche Zeit in Anspruch nimmt: Wer ein Ehrenamt innehat, erhält Zuspruch abseits von seinen üblichen Verpflichtungen. Das stärkt und gibt Kraft. Mehr zum Thema Ehrenamt erfahren Sie hier.

Wenn möglich: Mittagsschlaf

Der übliche 8-Stunden-Arbeitstag entspricht eigentlich nicht dem menschlichen Biorhythmus. Wer kann, sollte lieber nachts etwas weniger schlafen, dafür aber einen Mittagsschlaf einlegen.

Handwerkliche Hobbys

Stricken, Nähen, Töpfern oder Holzarbeiten: Handwerkliche Hobbys helfen beim Abschalten, denn sie geben Raum für Kreativität und liefern ein sichtbares, greifbares Ergebnis. Außerdem machen sie einfach Spaß.

Und immer wieder: Sport

Stärkt die Fitness, das Immunsystem – und eben auch die Psyche: Sport sollte fester Bestandteil im gesunden Alltag sein. Tipps zum Thema Sport finden Sie hier.

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