Durch die Anwendung von Cookies können wir Ihnen marktspezifische Informationen übermitteln. Wenn Sie diese Seite nutzen, akzeptieren Sie unsere Cookie-Richtlinien. Hier erfahren Sie mehr.
Durch die Anwendung von Cookies können wir Ihnen marktspezifische Informationen übermitteln. Wenn Sie diese Seite nutzen, akzeptieren Sie unsere Cookie-Richtlinien. Hier erfahren Sie mehr.

Wunderbarer Wald – entdecken Sie den grünen Abenteuerspielplatz

Würzige Gerüche, weicher Boden, geheimnisvolles Geraschel und immer ein Ort, an dem man zur Ruhe kommt: Der Wald ist eine ganz eigene Welt – ein Raum für Muße und Abenteuer. Entdecken Sie unsere Herbsttipps zum Walderleben.

Hierzulande haben Waldliebhaber es besonders gut, denn Deutschland ist zu etwa einem Drittel mit Wäldern bedeckt und gehört damit zu den waldreichsten Staaten Europas.

Der Wald ist nicht nur ein Ort, an dem Menschen sich gerne erholen. Er ist auch spannend und lehrreich. Nirgendwo sonst kann man den Kreislauf des Lebens und den Wechsel der Jahreszeiten so anschaulich nachvollziehen. Kein Wunder, dass auch Kinder schon gerne zwischen majestätischen Baumstämmen und dicht belaubtem Unterholz herumtollen. Hier gibt es immer etwas zu entdecken. Mit Kastanien, die man im Herbst so gerne sammelt, und der viel zitierten „deutschen Eiche“ ist längst noch nicht alles benannt.

Fast 100 Baumarten in deutschen Wäldern

Frau im Wald

Ungefähr 90 verschiedene Arten von Bäumen wachsen in den Waldgebieten der deutschen Bundesländer. Die häufigste von ihnen ist die Fichte, die wegen ihres schnellen Wuchses in der römischen Antike angesichts von Tod und Trauer als Symbol der Hoffnung galt. Und, mal ehrlich: Wer hätte gewusst, dass Apfelbäume im Wald stärker verbreitet sind als der Ahorn?

Das sind die zehn häufigsten Baumarten:

1. Fichte

2. Buche

3. Eiche

4. Birke

5. Apfelbaum

6. Ahorn

7. Hainbuche

8. Kastanie

9. Eberesche

10. Erle

Bewusstes Sammeln – nur für den Eigenbedarf

Mutter und Tochter sammeln im Wald Kastanien

Wer gerne kreativ ist, findet im Wald sofort jede Menge an Inspirationen. Man braucht nur nach etwas zu greifen. Ein farbiges Blatt mit feinen Adern, eine leuchtende Beere, zart ineinander verwobenes Moos oder die kuriose Form eines abgefallenen Zweiges: Wenn wir einen Moment lang innehalten, werden wir gleich vom Zauber der natürlichen Schönheit dieser kleinen Kunstwerke ergriffen. Die Versuchung, sich bei einem Waldspaziergang mit Bastelmaterial und Deko für Haus und Garten einzudecken, ist groß. Dabei ist allerdings eine Einschränkung zu beachten. Grundsätzlich verbietet nämlich das Bundesnaturschutzgesetz, Dinge aus dem Wald mitzunehmen. Das gilt zum Beispiel auch für Lichtungen, auf denen so viele kleine Schösslinge zu wachsen scheinen, dass sie unmöglich alle genug Raum zur freien Entfaltung haben können. Was im Wald wächst, liegt oder auch zerfällt, soll dortbleiben, denn die Pflanzen bieten in all ihren unterschiedlichen Entwicklungsstadien Lebensraum und Nahrung für etwa 6700 Arten von Waldtieren.

Darf man also keine bunten Blätter sammeln? Doch. Das Naturschutzgesetz sieht nämlich auch eine Ausnahme vor: die „Handstraußregelung“. Obwohl ihr Name es nahelegt, bezieht sie sich nicht nur auf Blumen und Gräser, sondern auch auf Beeren, Kräuter, Pilze, Moos und Blätter. Spaziergänger dürfen sie, sofern es nicht geschützte Arten sind, in kleinen Mengen für den Eigenbedarf mitnehmen. Das herbstliche Gesteck mit Moos, Eicheln und Tannenzweigen muss also nicht unbedingt aus dem Blumenladen kommen.

Bastel-Tipp: Lustige Waldwichtel

selbst gemachte Waldwichtel als Dekoration auf einem Tisch

Material pro Figur.

  • 2 Kastanien
  • Stoffrest, am besten Filz
  • Garn
  • Schaschlik-Spieß oder großes Streichholz

Außerdem:

  • 1 feinen Edding, braun oder schwarz
  • Handbohrer
  • ggf. Kleber

So geht':

1. Jede Kastanie an einer Stelle anbohren (ca. 1,5 cm tief). Mindestens bei einer von beiden muss dabei die helle Stelle unbeschädigt bleiben.

2. Holzstäbchen auf ca. 3 cm Länge verkürzen und so in die beiden Bohrlöcher stecken, dass die Kastanien fest miteinander verbunden sind. Dabei die helle Fläche der oberen Kastanie als „Gesicht“ nach vorne ausrichten.

3. Mit Edding ein Gesicht aufmalen.

4. Aus dem Stoff ein Rechteck herausschneiden (ca. 12 x 6 cm). Die lange Seite als „Kragen“ umschlagen und mit einigen Stichen fixieren. Das Tuch wie einen Mantel um die untere Kastanie legen. Vorne die Enden überlappen lassen und mit einigen Stichen fixieren, so dass das Mäntelchen fest geschlossen ist.

5. Für die Mütze aus dem Stoff ein Quadrat schneiden (ca. 8 x 8 cm). Wie eine Schultüte zusammendrehen. Die Nahtkanten mit Stichen fixieren. Das überstehende Dreieck nach außen aufklappen, mit Stichen festheften. Dann dem Kastanienmännchen die Mütze aufsetzen, ggf. mit Kleber fixieren.

Wälder entdecken mit Experten

Sie sehen ein Brot mit einem Stern aus Käse, ein paar Erdbeeren, etwas Rohkost und Nüssen in einer Mehrwegbox.Familie im Wald am Spazieren gehen

Natürlich gibt es zwischen Baum und Borke nicht nur Fantasietiere. Waldbewohner sind aber scheu. Nur mit viel Aufmerksamkeit, Geduld und Ruhe findet man ihre Spuren, zum Beispiel Huf- oder Pfotenabdrücke im feuchten Boden, Federn oder Reste von einem Festmahl wie abgenagte Tannenzapfen oder angeknabberte Nussschalen.

Spuren lesen kann man lernen – zum Beispiel bei einer geführten Tour mit Waldpädagogen oder Förstern.

Tipps zu Touren durch Waldgebiete gibt es zum Beispiel hier: https://www.treffpunktwald.de/.

Zu Hause in Höhlen und Nestern

Fuchs im Wald auf kleinem Hügel

Die häufigsten Waldtiere sind recht bekannt: Füchse, Hirsche und Wildschweine gehören dazu. Genauso leben in den Wäldern aber auch seltenere Persönlichkeiten wie der Baumhöhlenlaubfrosch, Nerze, Feuersalamander, eine ganze Reihe von Insekten und viele, viele andere mehr, die sich auf unterschiedlichste Weise durch die vielen Schichten des Waldes bewegen – von der Baumkrone bis tief hinab ins Erdreich.

Waldtiere brauchen ihren natürlichen Lebensraum. Sie dürfen unter keinen Umständen mitgenommen werden, auch nicht, wenn sie jung, allein oder hilflos wirken. Scheint ein Tier verletzt zu sein, dann ist es am besten, professionelle Helfer zu benachrichtigen. Das kann der örtliche Tierschutzverein sein oder auch, als erste Anlaufstelle, Polizei und Feuerwehr.

Die 10 häufigsten Waldtiere

1. Fuchs

2. Habicht

3. Waldkauz

4. Hirsch

5. Reh

6. Dachs

7. Buntspecht

8. Wildschwein

9. Waldameise

10. Eichhörnchen

Waldbaden – der Faktor grün

Ein grüner Wald mit Lichteinwurf

Wer in den Wald geht, spürt es meist instinktiv: Wald tut gut.

Die positiven Effekte des „Aufenthalts im Grünen“ werden von immer mehr Wissenschaftlern bestätigt. Der österreichische Biologe und Buchautor Clemens Arvay ist beispielswiese überzeugt, dass „der Wald uns hilft gegen Depressionen, gegen psychische Stressbelastungen und Burnout.

Aber er stärkt auch unser Immunsystem, kann uns vor ernsthaften chronischen Krankheiten schützen und sogar vor Herzinfarkt."

In Japan sind Waldbesuche sogar seit Jahren Teil der Gesundheitsvorsorge. "Shinrin-yoku" bedeutet übersetzt "Waldbaden" und ist eine japanische Tradition die jetzt auch in Deutschland immer mehr Anhänger findet.

Köstliches aus der Kräuterküche

Frau erntet Brennessel mit der Hand

Giersch, Brennnessel, Bärlauch, Dost, Augentrost, Nelkenwurz und Schafgarbe: Viele Kräuter, die in der Küche als Delikatesse gelten, wachsen wild im Wald, wo man sie zum Eigenverzehr in begrenzten Mengen sammeln darf.

Auch jetzt im Herbst kann man noch eine ganze Reihe von frischen Kräutern in der Natur finden.

Diese Kräuter haben jetzt noch Saison:

  • Bitteres Schaumkraut
  • Brunnenkresse
  • Pfennigkraut
  • Gundermann
  • Vogelmiere
  • Brennnessel
  • Spitzwegerich
  • Wiesenlabkraut

Herbstlicher Wildkräuter-Salat

Globus-Rezepte

Tisch mit Zutaten und Notizblock

Sie lieben kulinarische Köstlichkeiten, verwöhnen Ihre Liebsten gerne mal mit kreativen Gerichten, aber schätzen auch alte Klassiker?

Entdecken Sie immer neue Rezeptideen in unserer Globus-Rezeptdatenbank.

Alle passenden Zutaten finden Sie in Ihrem Globus-Markt.

Dies könnte Sie auch interessieren:

Bewusst Genießen mit Globus

Was bedeutet „Bewusst genießen“?
lachendes Kind auf Feld mit Karotte samt Grün in der Hand

Die Antwort auf diese Frage kann für Jedermann sehr unterschiedlich ausfallen.

Sei es der Verzicht auf Gluten, die Entscheidung tierische Produkte aus ethischen Gründen wegzulassen, vegan zu leben oder das Bedürfnis zu befriedigen, ausschließlich regionale Produkte aus der direkten Umgebung des Wohnortes zu kaufen:

Globus ist Ihr Partner auf diesem Weg und unterstützt Sie bei Ihrem bewussten Leben.