Wanderproviant
Was kommt in den Rucksack?
Eine gute Wanderung beginnt nicht erst mit dem ersten Schritt. Wer mehrere Stunden unterwegs ist, sollte auch beim Proviant ein wenig vorausplanen. Denn mit leerem Magen, schwerem Essen oder zu wenig Flüssigkeit wird selbst die schönste Tour schnell anstrengend.
Beim Wanderproviant gilt: klein, leicht und nährstoffreich ist ideal. Für eine kurze Wanderung reichen beispielsweise ein belegtes Vollkornbrot, ein Apfel und eine Handvoll Nüsse. Wer mehrere Stunden unterwegs ist, sollte etwas großzügiger planen. Käsewürfel, Gemüsesticks, hartgekochte Eier, Müsliriegel oder selbst gemachte Energiebällchen lassen sich gut vorbereiten und transportieren.
Tipps für den Wanderausflug
Lieber herzhaft als nur süß
Schokolade, Gummibärchen & Co. sind zwar leicht einzupacken und liefern schnell Energie. Für eine längere Tour sind sie allein aber keine optimale Verpflegung. Besser ist eine Kombination aus verschiedenen Kohlenhydraten, Eiweiß und Fett. So bleibt der Körper länger mit Energie versorgt. Ein Klassiker für unterwegs ist deshalb das belegte Brot. Vollkornbrot mit Käse, Frischkäse oder Ei lässt sich mit Gurke, Paprika oder Salat ergänzen. Dazu passen Obst und Gemüse, etwa Äpfel, Birnen, Karotten oder Kohlrabi. Nüsse und Trockenfrüchte sind besonders praktisch, weil sie wenig Platz benötigen und gleichzeitig energiereich sind. Für längere Touren darf der Proviant ruhig etwas gehaltvoller ausfallen. Couscous- oder Nudelsalat, Wraps oder selbst gemachte Müsliriegel bringen Abwechslung in den Rucksack. Wichtig ist dabei, Lebensmittel zu wählen, die auch ohne Kühlung einige Stunden gut überstehen.
Auf Müll achten
Wanderproviant muss nicht in zahlreichen Plastikverpackungen stecken. Wer sein Essen selbst vorbereitet, kann regionale und saisonale Zutaten verwenden und gleichzeitig Verpackungsmüll reduzieren. Besonders praktisch sind mehrere kleine Boxen: So bleiben Brot, Obst und empfindliche Lebensmittel getrennt und appetitlich. Auch Bienenwachstücher oder wiederverwendbare Beutel können Einwegverpackungen ersetzen. Achten Sie darauf, dass sie keinen Müll in der Umwelt liegen lassen.
Trinken nicht vergessen
Noch wichtiger als der richtige Snack ist ausreichend Flüssigkeit. Wasser ist für die meisten Wanderungen die beste Wahl. Wie viel benötigt wird, hängt unter anderem von Temperatur, Dauer und Anstrengung ab. Bei Hitze oder langen Aufstiegen steigt der Bedarf deutlich. Am besten wartet man nicht, bis der Durst sehr groß wird, sondern trinkt regelmäßig kleine Mengen. Bei längeren oder besonders schweißtreibenden Touren kann ein leichtes Elektrolytgetränk sinnvoll sein. Wer stark schwitzt, verliert neben Flüssigkeit nämlich auch Mineralstoffe wie Natrium. Ein selbst gemischtes Getränk lässt sich unkompliziert in der Trinkflasche mitnehmen: Apfelsaft oder ein anderer Fruchtsaft wird mit Wasser verdünnt und mit einer kleinen Prise Salz ergänzt.
Checkliste für den Wander-Rucksack
Rezept-Tipp: Knusprige Hafer-Nuss-Riegel
Zutaten für ca. 8 Riegel:
Zubereitung:
Alle Zutaten miteinander vermischen und die Masse auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech fest andrücken. Bei 170 °C etwa 15–20 Minuten backen. Anschließend vollständig auskühlen lassen und in Riegel schneiden.
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