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Das Auto für den Frühling fit machen

Der Frühling steht vor der Tür! Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihr Auto fit für die ersten warmen Tage machen, verraten Ihnen alles Wichtige zum Ölwechsel und geben Tipps, wie Sie die Winterfeuchtigkeit aus dem Auto bekommen. Los geht's!

So machen Sie Ihr Auto fit für den Frühling

Der Frühling steht endlich vor der Tür! Es wird bald höchste Zeit, das geliebte Auto vom Winterschmutz zu befreien: Vom Besuch der Waschanlage bis hin zum Reifenwechsel – wir verraten Ihnen, was bald zu tun ist.

Mann poliert sein Auto

Feine Lackbehandlung

Während des Winters haben der Splitt und das Streusalz dem Lack Ihres Wagens wahrscheinlich etwas zugesetzt. Daher sollten Sie vor dem Besuch der Waschanlage zuerst die hartnäckigen Schmutzpartikel mit einem Hochdruckreiniger entfernen, da diese beim Waschvorgang unter hohem Druck ansonsten ähnlich wie Schmirgelpapier wirken. Zudem sollten Sie die Radkästen vor der Tour durch die Waschstraße gründlich reinigen.

Nachdem Ihr Auto wieder im gewohnten Glanze strahlt, können Sie als Schutz gegen die Frühjahrssonne und Blütenpollen ein Lackkonservierungsmittel anwenden.

Tipp: Falls Sie nach einer gründlichen Wäsche Steinschläge oder kleine Beschädigungen auf dem Lack bemerken, sollten Sie diese mit einem Lackstift ausbessern. So können Sie den ungeliebten Rostpickeln am besten vorbeugen.

Mann montiert Autoreofen in Werkstatt

Sommerreifen-Check

Langsam können Sie schon die Sommerreifen hervorholen und sich, wenn Sie den Reifenwechseln professionel durchführen lassen, um einem Termin beim Globus Reifen-Autocenter kümmern. Überprüfen Sie am besten jetzt schon die Profiltiefe. Bei weniger als drei Millimetern sollten Sie Ihre alten Sommerreifen durch Neue ersetzen.

Tipp: Es empfiehlt sich, die Radschrauben nach dem Reifenwechsel nach etwa 150 Kilometern nachzuziehen.

Frau mit Sonnenbrille unterwegs in Auto

Klare Scheibe – klare Sicht

Nach dem Winter sehen die Scheiben meist etwas mitgenommen aus. Daher ist jetzt eine gute Gelegenheit, um alle Glasoberflächen gründlich zu reinigen. Besonders wenn die Windschutzscheibe im Frühling wieder komplett frei von Schmutz und Dreck ist, werden Sie merken, wie schön die komplett freie Sicht nach der dunklen Jahreszeit auf einmal wirkt. Für einen guten Durchblick sollten Sie übrigens auch die Innenseiten der Scheiben gründlich reinigen – oft sind diese viel dreckiger als vermutet.

Nicht vergessen: Winterballast abwerfen

Viele Dinge, die sich im Winter als hilfreich erweisen, können Sie bald aus dem Auto herausnehmen und so Platz für einen unbeschwerten Start in den Frühling schaffen: den Eiskratzer und den Türschlossenteiser sowie weitere Winterausrüstung können Sie ab Mitte März gemeinsam mit den Winterreifen bis zum Oktober verstauen.

Was hilft gegen Feuchtigkeit im Auto?

Beschlagene Scheiben und ein muffiger Geruch im Fahrzeug: Die Ursache dafür ist häufig zu viel Feuchtigkeit im Fahrzeug. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihr Auto nach der kalten Jahreszeit wieder vollkommen trocken bekommen.

Person beim Reinigen der Fußmatten im Auto

Augen auf die Fußmatten

Im Winter und natürlich auch beim klassischen Frühlingswetter tragen wir als Autofahrer häufig Feuchtigkeit in den Innenraum – besonders natürlich in den Fußraum. Die Fußmatten saugen sich dabei schnell mit Wasser voll und können bei niedrigen Temperaturen nicht richtig trocknen. Deshalb sollten Sie die Fußmatten spätestens jetzt einmal richtig lüften und außerhalb des Autos, an einem der ersten warmen Tage trocken lassen. Sonst verdunstet das Wasser durch die warme Heizungsluft und kondensiert an den Scheiben.

Wie steht es um die Dichtungen?

Häufig sind auch undichte Stellen am Auto wie zum Beispiel an Türen, Fenstern und Heckklappen für Feuchtigkeit im Auto verantwortlich. Sobald das Gummi porös wird, sammelt sich das Wasser in den Dämm-Materialien, wo es zu modern beginnt und natürlich im Fahrzeug verdunstet. Besonders nach den kalten Wintermonaten – in denen die Gummidichtungen besonders belastet waren – sollten Sie alle Dichtungen kontrollieren und undichte Stellen am besten frühzeitig austauschen.

Blätter auf Scheibe

Läuft das Wasser gut ab?

Speziell im Herbst und Winter sammeln sich viel Laub und Schmutz zwischen der Motorhaube und der Windschutzscheibe. Diese Ansammlung sollten Sie regelmäßig entfernen. Ansonsten könnten die Regenwasserabläufe der Heizung verstopft werden. Altes, feuchtes Laub kann mit der Zeit übrigens auch den Lack angreifen, daher sollten Sie es spätestens jetzt sorgfältig entfernen! Achtung: Moderndes Laub kann sich auch in den Türen und der Heckklappe sammeln.

Tipp für das Schiebedach:

Um die Abläufe an einem Schiebedach zu überprüfen, können Sie zum Testen eine kleine Menge Wasser in die Regenrinne geben. Bei freien Abläufen fließt das Wasser zügig. Wenn es stehen bleibt, sind wahrscheinlich die Ablaufschläuche verstopft, und das Wasser kann im schlechtesten Fall hinter der Innenverkleidung in den Fußraum laufen. Daher sollten Sie verstopfte Schläuche zügig in der Werkstatt reparieren lassen.

Unser Motoröl Ratgeber

Dass ein Auto Motoröl braucht, ist den meisten Menschen bekannt. Wozu es aber benötigt wird und wie wir es richtig anwenden, wissen viele Fahrer nicht. Wir klären Sie auf, damit es auch bei Ihnen wie geschmiert läuft.

2 Männer über Autohaube gelehnt

Motoröl sorgt in erster Linie für einen geschmeidigen Ablauf des Motors und reduziert die Reibung, die während der Fahrt zwischen den vielen sich bewegenden Teilen im Motor entsteht. Außerdem trägt es zur Kühlung und Reinigung bei und schützt vor Rost.

Worauf muss ich achten?

Jeder Motortyp braucht ein eigenes Motoröl. Dabei werden nicht nur Öle für Otto- und Dieselmotoren unterschieden, sondern auch je nach Hersteller und Fahrzeugtyp. Welches Öl das richtige für Sie ist, können Sie in der Bedienungsanleitung Ihres Autos oder auf dem Motoröl-Kanister nachlesen. Daran sollten Sie sich auch in jedem Fall halten, sonst erlischt im schlimmsten Fall die Herstellergarantie Ihres Wagens.

Im Gegensatz zum Benzin im Tank Ihres Autos reicht es aber nicht, das Motoröl immer nur nachzufüllen, da es durch Verschmutzung und Alterung unbrauchbar wird. Daher muss es alle anderthalb bis zwei Jahre gewechselt werden. Besonders bei Neuwagen ist allerdings davon abzuraten, selbst einen Ölwechsel vorzunehmen. Sofern Sie also auf diesem Gebiet kein Fachwissen haben, sollten Sie im Zweifel lieber einen Experten aufsuchen.

Ölstand messen

Mindestens genauso wichtig wie ein regelmäßiger Ölwechsel ist auch der richtige Ölstand. Diesen sollten Sie regelmäßig – nach ca. allen gefahrenen 1000 Kilometern – messen sollten. Ziehen Sie dafür den Ölmessstab ca. zwei Minuten nach dem Abstellen des Motors heraus, säubern Sie ihn und führen Sie ihn anschließend wieder bis zum Anschlag ein. Nun können Sie den Messstab erneut herausziehen und den Stand ablesen. Steht das Öl zwischen „Min und Max“ ist alles in Ordnung, ansonsten heißt es: Ab in die Werkstatt oder selber nachfüllen.

So geht’s:

  • Motor abkühlen lassen
  • Motorhaube öffnen
  • Öleinfüllstutzen suchen
  • Deckel abnehmen
  • Öl mit einem Trichter vorsichtig nachfüllen
  • Ölstand dabei häufig kontrollieren
  • Kein Öl verschütten
  • Deckel wieder fest mit der Hand verschließen

Wichtig! Zwischendurch sollten Sie den Ölstand immer wieder mit dem Ölpeilstab kontrollieren, da zu viel Öl im Motor nämlich ebenfalls zu Schäden führen kann.

Die richtige Lagerung

Die Herstellerempfehlung für die maximale Lagerzeit von Motoröl lautet drei bis maximal fünf Jahre. Haben Sie ihr Öl länger als fünf Jahre nicht genutzt, kann es klumpen und ist nicht mehr nutzbar.