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Fair Trade bei Globus

Bei Globus können Sie Kakao, Kaffee und viele weitere Produkte aus weit entfernten Ländern kaufen. Sogar Wein aus Chile oder Südafrika findet seinen Weg zu uns. Viele dieser Produkte tragen das Fair-Trade-Siegel. So können Sie mit jeder Kaufentscheidung zu einer gesunden und nachhaltigen Entwicklung in diesen Ländern beitragen.

Fairtrade: fair gehandelte Lebensmittel kaufen und mit gutem Gewissen genießen

Bei Globus können Sie Kakao, Kaffee und viele weitere Produkte aus weit entfernten Ländern kaufen. Sogar Wein aus Chile oder Südafrika findet seinen Weg zu uns. Viele dieser Produkte tragen das Fairtrade-Siegel. Indem Sie sich für diese fair gehandelten Lebensmittel entscheiden, tragen Sie aktiv zu einer gesunden und nachhaltigen Entwicklung in diesen Ländern bei. Auch die Verbesserung der Arbeits- und Lebenssituation der Bauern und Arbeiter in den Entwicklungs- und Schwellenländern hängt unmittelbar mit den Fairtrade-Produkten zusammen.

Doch was bedeutet eigentlich Fairtrade – oder auf Deutsch fairer Handel?

Fairtrade-Produkte stammen hauptsächlich aus Entwicklungsländern und werden in die Industrieländer exportiert.

  • Die Erzeuger erhalten für ihre Produkte oder Rohstoffe Mindestpreise.
  • Dadurch ist das Einkommen der Bauern und Arbeiter stabil, verlässlich und zudem höher als im herkömmlichen Handel.
  • Fairtrade-Produkte erfüllen verschiedene Umwelt- und Sozialstandards.
  • Das Fairtrade-Siegel der Dachorganisation Fairtrade Labelling Organizations International kennzeichnet Güter aus fairem Handel.
  • Neben Lebensmitteln können auch diverse handwerklich hergestellte Produkte sowie Textilien als Fairtrade ausgezeichnet sein.

Fairtrade Lebensmittel: Was wäre die Welt ohne Kaffee und Schokolade?

Kaffeetasse mit lachendem gesicht im Milchschaum

Für viele Menschen gehört eine Tasse Kaffee zum festen Morgenritual. Auch Schokolade ist in unserem Alltag allgegenwärtig – pro Kopf werden alleine in Deutschland jährlich 9,5 Kilogramm Kakaoprodukte vernascht. Obwohl viele dieser Produkte praktisch auf der ganzen Welt beliebt sind, werden diese in erster Linie von kleineren Produzenten angebaut.

Die allermeisten dieser Kleinbauern kommen dabei aus sogenannten Entwicklungsländern: So stammen etwa 80 Prozent der rund 25 Millionen Kaffeebauern aus Brasilien, Vietnam, Indonesien, Kolumbien und Äthiopien. Dort haben sie häufig mit wirtschaftlichen, sozialen und politischen Herausforderungen zu kämpfen, weshalb dem Fairtrade-Gedanken gerade hier eine hohe Bedeutung zukommt.

Fairtrade Produkte sichern Existenzen

Hände geben Kaffeekirschen in eine Maschine zur Weiterverarbeitung

Das Hauptproblem für viele der Bauernfamilien ist der niedrige und ständig schwankende Weltmarktpreis für die Rohprodukte. Besonders als kleine Produzenten haben sie eine schwache Verhandlungsposition und sind den Preisschwankungen des Marktes beinahe schutzlos ausgeliefert. Denn auf der anderen Seite stehen zumeist mächtige Verhandlungspartner: So beherrschen beispielsweise nur fünf multinationale Konzerne etwa 45 Prozent des weltweiten Kaffeemarktes.

Beim fairen Handel wird den Bauern davon unabhängig ein existenzsichernder Mindestpreis gezahlt, der in der Regel deutlich über dem Weltmarktpreis liegt. Diese Fairtrade-Prämie ermöglicht es vielen Kleinbauern nachhaltig für sich und ihre Familien zu sorgen.

Uns bei Globus ist es eine Herzensangelegenheit, Ihnen auch bei fair gehandelten Produkten die größtmögliche Auswahl zu bieten: Neben Kaffee- und Kakaoprodukten finden Sie bei uns zum Beispiel auch Weine aus Südafrika, Blumen aus Kenia, Bananen aus Ecuador und der Dominikanischen Republik sowie verschiedene Fairtrade-Gewürze. So können Sie mit jedem Kauf viel bewegen und etwas dafür tun, dass sich die Lebens- und Arbeitsbedingungen von vielen Menschen nachhaltig verbessern.

Darum macht Fairtrade den Unterschied:

1. Stabiles Einkommen

Auch bei stark schwankenden Weltmarktpreisen stellt der garantierte Fairtrade-Mindestpreis ein Sicherheitsnetz dar. So können Investitionen in produktivitätssteigernde Maßnahmen sowie in soziale Projekte getätigt werden.

2. Verbot von Kinderarbeit

Die Achtung der Kinderrechte ist eine Mindestanforderung, die jede Produzentenorganisation erfüllen muss. Daher ist ausbeuterische Kinderarbeit im fairen Handel konsequent verboten.

3. Demokratisches Mitspracherecht

Die Fairtrade zertifizierten Betriebe sind demokratisch organisiert und die Belegschaft oder ihre gewählten Vertreter entscheiden gemeinsam, in welche sozialen, ökologischen und ökonomischen Projekte die Fairtrade-Prämie investiert werden soll.

4. Einfacher Zugang zu Finanzierung

Für viele Kleinbauernfamilien ist die Investition in moderne Produktionsstätten eine große Herausforderung. Durch die Fairtrade-Zertifizierung erhalten sie leichter Zugang zu Krediten oder zu Mikro-Finanzierungsangeboten.

5. Umfassende Beratung

In den Anbauländern bietet das Fairtrade-Produzentennetzwerk außerdem Trainings und Beratungen an. So erhalten die Produzenten Unterstützung bei der Einhaltung der Standards und beim Aufbau von neuen Strukturen. Außerdem werden Kontakte zu lokalen nichtstaatlichen Organisationen hergestellt.

Einkaufswagen voll mit Fair Trade Produkten
Sie sehen das Fair Trade Siegel

Das Fair Trade Siegel

Es gibt unterschiedliche Siegel, die Produkte als Fairtrade kennzeichnen. Das bekannteste und meistverwendete ist das Label, das die Siegelinitiativen im weltweit tätigen Dachverband Fairtrade Labelling Organizations International vergeben. Hinter diesem Fairtrade-Siegel, das Sie bei Globus sehr häufig in den Regalen sehen können, steht eine Reihe von Standards. Diese umfassen Richtlinien, die ein Rohstoff oder Produkt, der Erzeuger sowie der Handel erfüllen müssen, um es zu erhalten:

Fairtrade-Standards
Sozialer Bereich Ökologischer Bereich Ökonomischer Bereich
Organisation in Kooperativenumweltschonender AnbauNachweise über den Waren- und Geldfluss
Förderung von gewerkschaftlichen Initiativen auf PlantagenSchutz der natürlichen RessourcenNachweise über den Waren- und Geldfluss
geregelte ArbeitsbedingungenVerbot von schädlichen PestizidenBestimmungen zur Verwendung des Fairtrade-Siegels
Verbot von ausbeutender KinderarbeitVerbot von gentechnisch verändertem Saatguttransparente Handelsbeziehungen
DiskriminierungsverbotFörderung des biologischen Anbaus durch den Bio-AufschlagVorfinanzierung


Neben dem Bereich der Lebensmittel findet das Fairtrade-Siegel auch in anderen Bereichen Verwendung:

  • Blumen: Die Fairtrade-Blumenstandards regeln den Arbeitsschutz, die Versammlungsfreiheit und Umweltkriterien. Außerdem verbessern sie die finanzielle Situation für die Menschen, die in der Schnittblumen- und Pflanzenproduktion vor allem auf der südlichen Erdhalbkugel arbeiten.
  • Textilien: Seit 2016 existiert der Fairtrade-Textilstandard, der auf den Richtlinien für fair gehandelte Baumwolle aufbaut. So entstehen gerechte Bedingungen für alle Menschen entlang der Lieferkette vom Rohstoff bis zur fertigen Bekleidung.
  • Kosmetik: Mit der Verwendung von Fairtrade zertifizierten Rohstoffen entstehen neue Chancen für die Produzenten in Entwicklungs- und Schwellenländern. Die Fairtrade-Kosmetikstandards tragen zu besseren Lebens- und Arbeitsbedingungen bei und ermöglichen den Verkauf der fairen Kosmetik.
  • Gold: Im kleingewerblichen Bergbau herrschen oftmals katastrophale Zustände: Es fehlt an sanitären Einrichtungen, sauberem Trinkwasser und einer Gesundheitsversorgung. Hier setzen die Fairtrade-Goldstandards für Goldminen an und tragen so zum Schutz der Menschen und der Umwelt bei.

Darum macht Fair-Trade den Unterschied:

Stabiles Einkommen

Auch bei stark schwankenden Weltmarktpreisen stellt der garantierte Fair-Trade-Mindestpreis ein Sicherheitsnetz dar. So können Investitionen in produktivitätssteigernde Maßnahmen sowie in soziale Projekte getätigt werden.

Verbot von Kinderarbeit

Die Achtung der Kinderrechte ist eine Mindestanforderung, die jede Produzentenorganisation erfüllen muss. Daher ist ausbeuterische Kinderarbeit im fairen Handel konsequent verboten.

Demokratisches Mitspracherecht

Die Fair-Trade zertifizierten Betriebe sind demokratisch organisiert und die Belegschaft entscheidet gemeinsam, bzw. ihre gewählten Vertreter, in welche sozialen, ökologischen und ökonomischen Projekte die Fair-Trade-Prämie investiert werden soll.

Einfacher Zugang zu Finanzierung

Für viele Kleinbauernfamilien ist die Investition in moderne Produktionsstätten eine große Herausforderung. Durch die Fair-Trade-Zertifizierung erhalten sie leichter Zugang zu Krediten oder zu Mikro-Finanzierungsangeboten.

Umfassende Beratung

In den Anbauländern bietet das Fair-Trade-Produzentennetzwerk außerdem Trainings und Beratungen an. So erhalten die Produzenten Unterstützung bei der Einhaltung der Standards und beim Aufbau von neuen Strukturen. Außerdem werden Kontakte zu lokalen NGOs (nichtstaatliche Organisationen) hergestellt.



Sie möchten mehr erfahren?

Weitere Infos zu den Fair-Trade-Projekten und Kriterien finden Sie unter www.fairtrade-deutschland.de

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