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Der Laternenumzug – ein aufregender Tag für kleine Weltentdecker

„Ich geh’ mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.“ Zu Sankt Martin füllen sich die Straßen wieder mit den stimmungsvollen Laternenumzügen. Woher diese Tradition eigentlich kommt und wie Sie eine Sankt-Martins-Laterne aus Pergamentpapier selber basteln können, verraten wir Ihnen hier.

Sankt Martin

Mädchen und Mutter sammeln im Herbst gemeinsam Kastanien im Wald

Am Martinstag erinnern wir an den heiligen Sankt Martin, der an einem kalten Wintertag seinen Mantel mit einem Schwert geteilt und die eine Hälfte einem frierenden Bettler gegeben hat.

Für kleine Kinder war dieser edle und großzügige Mann auf dem hohen Ross mit Schwert schon immer eine aufregende Figur. Darüber hinaus vermittelt die Geschichte eine wichtige Botschaft der Hilfsbereitschaft. Der 11. November gilt daher auch als Tag der Nächstenliebe.

An die aufregenden Laternenumzüge in der Dunkelheit erinnern sich viele Kinder noch lange, und bestimmt kennen sogar Sie noch die klassischen Sankt-Martins-Lieder: „Ich geh’ mit meiner Laterne“ oder „Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne“. Aber woher kommt diese Tradition eigentlich?

Von Erntefeuern und ausgehöhlten Rüben

Esskastanien in einer braunen Papiertüte auf einem grauen Tisch

Die Ursprünge der heutigen Laternenumzüge liegen sehr wahrscheinlich in den Lichterprozessionen, mit denen die Christen den heiligen Martin, der später Bischof von Tours (in Frankreich) werden sollte, an seinem Gedenktag ehrten.

Außerdem zündeten die Menschen im November schon immer große Feuer auf den abgeernteten Feldern an – zum Dank für die Ernte und als symbolischen Abschied vom Erntejahr.

Da natürlich auch damals schon die Kleinsten mitmachen wollten, bastelten sich die Kinder kleine Fackeln oder sogar Laternen aus ausgehöhlten Rüben, mit denen sie dann durch die Straßen zogen. Und auch heute noch geben die singenden Kindergruppen mit den leuchtenden Laternen ein stimmungsvolles Bild ab – obwohl sich die Laternen im Lauf der Zeit natürlich verändert haben. Für Sie haben wir eine einfache Bastelanleitung zusammengestellt.

Eine Laterne selber basteln

Mit Papier basteln

Das brauchen Sie:

  • weißes oder farbiges Pergamentpapier
  • runde Käseschachtel mit Deckel, alternativ ein Laternenrohling
  • Herbstblätter (gepresst, z. B. zwischen dicken Büchern)
  • Kleber
  • Teelicht
  • Basteldraht
  • Laternenstab
  • Schere

So geht´s:

1. Nehmen Sie die Käseschachtel und schneiden Sie aus dem Deckel den runden Innenteil heraus, sodass daraus ein Ring entsteht.

2. Schneiden Sie das Pergamentpapier auf die Länge des Umfangs der Käseschachtel und lassen Sie 1–2 cm zusätzlich zum späteren Zukleben.

3. Breiten Sie das Pergamentpapier auf einem Tisch aus und bekleben Sie die spätere Innenseite der Laterne mit dem gesammelten und gepressten Herbstlaub.

4. Bestreichen Sie den Rand der einen langen Seite des Pergamentpapiers mit Klebstoff und umkleben Sie den Boden der Käseschachtel damit. Das ist die Laternenunterseite beziehungsweise der Sockel.

5. Platzieren Sie darauf mit Kleber das Teelicht.

6. Passen Sie das Oberteil (den zurechtgeschnittenen Deckelring) ein, verkleben Sie es am oberen Rand und kleben Sie auch die beiden kurzen Pergamentseiten aneinander, sodass die Laterne rundum geschlossen ist.

7. Zum Schluss aus dem Draht einen Bügel biegen, zwei Löcher in den oberen Laternenrand (die Pappe der Käseschachtel) stechen und den Bügel befestigen.

Was hat eigentlich die Gans mit Martin zu tun?

Kastanien auf einem herbstlich dekorierten Tisch

Entsprechend christlicher Überlieferung erschien Martin in der Nacht, nachdem er den Mantel geteilt hatte, der Bettler im Traum und gab sich als Jesus Christus zu erkennen.

So ließ er sich taufen und im christlichen Glauben unterrichten. Und die Menschen baten ihn, ihr Bischof zu werden.

Da der bescheidene Martin sich des Amtes nicht würdig fühlte, versteckte er sich – so die Legende – in einem Gänsestall.

Die schnatternden Vögel verrieten ihn allerdings und er wurde doch zum Bischof geweiht.

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