Start in die Campingsaison

Start in die Campingsaison

Camping mit GLOBUS

Ab ins Grüne!

Mit dem Frühling beginnt auch wieder die Campingsaison. Am Meer oder in den Bergen verbringen viele von uns die schönste Zeit des Jahres. Wenn der Urlaub ansteht, beginnen die Planungen frühzeitig. Schnell stehen viele vor der Frage, ob ein entspannter Hotelurlaub oder doch ein Campingabenteuer die Erholung von Arbeit und Schule bringt.

Wir zeigen Ihnen, warum Camping in den letzten Jahren an Attraktivität gewonnen hat und welche Vorbereitungen Sie treffen sollten.

Die ersten Gedanken zu einem Urlaub mit Camping sind meist an die Ausrüstung gerichtet: Tatsächlich müssen Sie wesentlich mehr Dinge mitnehmen als bei einem klassischen Hotelurlaub, schließlich wird Ihnen vor Ort selten ein Buffet oder ein Bett gestellt. Geschirr, Schlafplätze, Küchenausstattung sowie ein Kleiderschrank befinden sich alle auf wenigen Quadratmetern verstaut und sind für den Urlaub Ihr Zuhause.

Bequemer geht es hingegen zu, wenn Sie mit einem Wohnwagen oder Wohnmobil reisen. Sollte doch ein Schauer vom Himmel fallen, müssen Sie sich um Nässe und Feuchtigkeit kaum Sorgen machen, im Gegensatz zum Camping mit Zelt. Eine Alternative aus festem Urlaubsplatz und Camping ist der Bungalow. Als unabhängiger Selbstversorger haben Sie eine stationäre Unterkunft und müssen nicht die gesamte Campingausrüstung an den Urlaubsort mitnehmen.

Alle notwendigen Ausrüstungsgegenstände müssen kontrolliert und gegebenenfalls ersetzt werden. Das gilt sowohl für undichte Stellen an der Zeltwand oder auch für defekte Reißverschlüsse am Schlafsack. Das Zelt dient Ihnen in den Urlaubstagen als Überdachung, dringen durch Unachtsamkeit oder aufgrund mangelhafter Ausrüstung Nässe und Feuchtigkeit ein, kann der Urlaub schneller beendet sein, als Ihnen lieb ist.

Waren Sie eine lange Zeit nicht auf Camping-Tour, haben sich die Anforderungen an die Ausrüstung mit Sicherheit geändert. Die Materialien sind um vieles leichter geworden, Multifunktionstools eignen sich zur Anwendung in unterschiedlichen Bereichen. In einer übersichtlichen Checkliste zum Download haben wir Ihnen alles aufgelistet, was für einen Ausflug zum Camping unerlässlich ist.

Die besten Tipps rund ums Packen

In fünf Schritten zur persönlichen Packliste

1.) Denken Sie beim Packen in Kategorien: Was brauchen wir für Essen, Körperpflege und Freizeit? Was benötigen wir morgens und abends, zur Beschäftigung drinnen und draußen, bei Ausflügen?

2.) Wie wollen wir schlafen und was brauchen wir dafür? Matte, Decke, Schlafsack, Kissen, Feldbett, Luftmatratze?

3.) Was sollten wir von zu Hause mitnehmen, weil die Beschaffung unterwegs zu teuer oder aufwendig wäre? Zum Beispiel ein Lieblingsspielzeug für das Kind, Kleidung für jede Witterung, Ersatzschuhe, passende Ladekabel.

4.) Was können wir unterwegs günstig nachkaufen? Neben frischen Lebensmitteln natürlich auch zahlreiche Pflegeprodukte oder günstige Basics wie Zahnbürste oder Mülltüten.

5.) Welcher Komfort ist uns wirklich wichtig und worauf können wir verzichten? Gerade beim Reisen mit Kindern und Jugendlichen sind Kompromisse unentbehrlich.

Ein Campingausflug will gut geplant sein

Gerade für den ersten Campingurlaub sollten Sie nicht zu viel an (teurer) Ausrüstung anschaffen – vieles lässt sich auch mieten oder leihen.

Möchten Sie vor allem Stauraum sparen? Dann sind faltbare Schüsseln, ineinander stapelbares Geschirr und aufblasbare Matratzen eine gute Wahl.

Denken Sie auch an den persönlichen kleinen Luxus: Für Kaffeeliebhaber kann sich eine French Press oder ein Espressokocher lohnen.

Organisieren Sie das Gepäck so, dass nicht alles durcheinandergewürfelt wird und Sie gut drankommen. Praktisch sind Schubladentrenner, Stofftaschen und Zipbeutel.

Packen Sie nach dem Zwiebel-Prinzip: Wenig Kleidung, die sich dafür aber vielseitig kombinieren lässt und die Sie alle paar Tage waschen. Das spart Platz und in der Sonne trocknen die Kleidungsstücke ruckzuck.

Wenn alles gepackt ist, noch einmal kritisch drüberschauen und Mut zur Lücke bewahren. Vor allem Kleidung nimmt man meist zu viel mit – und klar: Irgendwas fehlt immer.

Was ist beim Campen unverzichtbar?

Ausweisdokumente, EC- oder Kreditkarte, Moskitoschutz, bequeme und funktionale Schuhe und Kleidung, Wäscheleine, Müllbeutel, Campinggeschirr und Besteck, Hygieneartikel (möglichst nachhaltig), Erste-Hilfe-Set und einfaches Werkzeug sind sehr sinnvoll.

Ansonsten hängt das, was Sie benötigen, auch stark von der Reiseart ab: Wer Bergsteigen will, braucht Kletterzubehör, für einen Urlaub am See dürfen Badesachen natürlich nicht fehlen. Außerdem ratsam sind Badeschlappen für öffentliche Duschen.

Autor

Sascha Kirscher

Sascha Kirschner

Camping-Tipps für Einsteiger

Ultimative Freiheit, viel Zeit an der frischen Luft und, je nach Gusto, sowohl abgeschieden als auch unter anderen Menschen möglich: Camping boomt derzeit. Ob Zelt, Wohnwagen oder Camper – man kann einfach losfahren und dort anhalten, wo es einem gefällt. Camping-Experte Sascha Kirschner erklärt, was Einsteiger beachten sollten.

Zelt, Wohnmobil, Wohnwagen: Wie wähle ich die für mich passende Unterkunft?

„Die größten Unterschiede zwischen diesen drei Reisevarianten sind zum einen der Preis und zum anderen der Komfortfaktor“, sagt Sascha Kirschner vom Reisemobil-Center Reimo. Der Preis für eine Übernachtung auf dem Campingplatz unterscheidet sich je Unterkunft zwar nur geringfügig, aber beim Zelten fällt für die Ausstattung nur ein kleiner und einmaliger Preis an. „Ein Zelt, Schlafsäcke und ein bisschen Campingausrüstung kosten nicht viel Geld. Wenn Sie etwas mehr Gepäck mitnehmen möchten, können Sie sich für Ihren Pkw einen Anhänger mieten.“ Bei der Miete eines Wohnwagens oder Wohnmobils ist der Preis schon deutlich höher und fällt für jeden Urlaub an. „Dafür ist der Komfortfaktor deutlich größer“, fasst Kirschner zusammen. „Während das Schlafen im Zelt sehr naturnah ist, haben Sie im Wohnwagen quasi jederzeit Ihr Hotelzimmer dabei – oft sogar mit einer komplett autarken Sanitäranlage.“

Lieber auf Probe campen als direkt viel Geld investieren

Gerade für Camping-Neulinge empfiehlt es sich, erstmal ein Fahrzeug zu mieten. So umgeht man teure Anschaffungs- und Unterhaltungskosten wie Steuern und Versicherung und kann als Familie ausprobieren, ob diese Art der Reiseform gefällt. „Ein wichtiger Unterschied zwischen dem Wohnwagen und dem Wohnmobil ist die Flexibilität“, sagt der Experte. „Während Sie den Wohnwagen abstellen können und mit Ihrem Pkw Tagesausflüge oder Einkäufe machen können, müssen Sie beim Wohnmobil immer alles einpacken und verstauen, bevor Sie damit irgendwo hinfahren.“ Dafür will das Fahren mit dem Wohnwagen gelernt sein: Gerade bei engen und kurvigen Straßen könne der Stressfaktor schnell sehr hoch werden. Eine andere Alternative ist das umgestaltete eigene Fahrzeug mit einer sogenannten Campingbox, empfiehlt der Reimo-Mitarbeiter. „Diese ist für verschiedene Automodelle erhältlich, enthält eine ausgestattete Küchenzeile, wahlweise WC und Kühlschrank und kann jederzeit wieder aus Ihrem Fahrzeug entfernt werden.“

Tipp

Campingwagen und Reisemobile können bei ortsansässigen Händlern oder über Buchungsplattformen im Internet angemietet werden. Wichtig ist, dass die Anbieter ein umfassendes Versicherungspaket bieten. Zudem sollten Sie checken, ob Ausstattung wie Geschirr, Bettwäsche und Co. im Preis inbegriffen ist.

Wer darf was fahren?

„Beachten Sie bitte, dass Sie mit dem normalen Klasse B Führerschein nicht jeden Wohnwagen und jedes Wohnmobil fahren dürfen“, warnt Kirschner. „Informieren Sie sich vorher, was erlaubt ist, und nehmen Sie sich gegebenenfalls die Zeit, einen Anhängerführerschein zu machen.“ Mit einem Führerschein der Klasse B, den Fahrer ab dem Jahr 1999 erhalten haben, darf man beispielsweise nur Fahrzeuge bis zu einem Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen fahren.

Ausstattung: Wann sind Dusche und WC im Camper empfehlenswert?

„Dusche und WC sind empfehlenswert, wenn Sie für einen längeren Zeitraum keinen Zugang zu einer sanitären Anlage haben. Diese ist jedoch in der Regel auf den Campingplätzen vorhanden“, erklärt Kirschner. Doch auch mit einer mobilen Campingtoilette ist das Geschäft nicht im Handumdrehen erledigt. Denn die sollte möglichst oft an einer entsprechenden Entsorgungsstelle ausgeleert werden. „Achten Sie außerdem bei Zahnpasta, Duschgel und Shampoo auf nachhaltige und abbaubare Produkte.“

Fahrübungen, einparken, Technik-Know-how: Wie mache ich mich mit einem neuen Reisemobil vertraut?

„Sie bekommen vor jeder Miete in der Regel eine ausführliche Einweisung für Ihr Fahrzeug. Außerdem gibt es Foren und YouTube-Videos, die Ihnen die Grundlagen der Nutzung erklären können“, rät der Reisemobil-Experte. Zudem sollte jedes Wohnmobil und jeder Wohnwagen mit einem Bordhandbuch und einer Checkliste ausgestattet sein. „Es ist trotzdem empfehlenswert, sich auf einem leeren Parkplatz oder freiem Gelände mit dem Fahrzeug vertraut zu machen. Zu beachten ist, dass der Schwerpunkt beim Wohnmobil deutlich höher liegt, der Bremsweg aufgrund des Gewichts länger ist und Sie bei Kurven immer etwas weiter ausholen sollten.“

Camping- oder Stellplatz: Wohin soll die Reise gehen?

Campingplätze sind meist für einen längeren Aufenthalt gedacht. „Sie befinden sich oft in einer schönen Lage, haben sanitäre Anlagen, sind vielfach eingezäunt und bewacht und oft finden Sie sogar Supermärkte oder Restaurants vor Ort. Einige bieten sogar Freizeitangebote für die ganze Familie an“, beschreibt Kirschner. Stellplätze hingegen sind eher für den kurzen Aufenthalt gedacht und verfügen über eine Basis-Infrastruktur, also Strom, Wasser und eine Entsorgungsstelle für Chemie-Toiletten und Abwasser. Oftmals sind sie in der Nähe von Sehenswürdigkeiten oder touristischen Zentren.

Was muss ich beim Wildcampen beachten?

„Wildcampen ist in Deutschland grundsätzlich verboten. Sie haben jedoch die Möglichkeit, mit vorheriger Genehmigung auf einem privaten Gelände zu übernachten.“ Auch die Übernachtung auf einer Raststätte oder einem öffentlichen Parkplatz ist für eine Nacht erlaubt, um die Fahrtüchtigkeit wiederherzustellen. Dann darf man jedoch keinen Campingtisch oder Grill vor dem Fahrzeug aufbauen. Im Ausland sollte man sich vorher informieren, ob und mit welchen Regelungen Wildcampen erlaubt ist.

Wildcampen ist in Deutschland verboten. Im Ausland sollte man sich vorher informieren, ob und mit welchen Regelungen Wildcampen erlaubt ist.

Was sind die typischen Anfängerfehler, die es zu vermeiden gilt?

„Achten Sie auf die richtige Ladung und Sicherung Ihrer Campingausstattung im Fahrzeug. Das Gewicht sollte gleichmäßig verteilt sein, schwere Sachen gehören in Bodennähe“, erklärt der Reimo-Mitarbeiter. „Gerade für Campingneulinge ist es vielleicht verlockend, möglichst viel einzupacken: Aber überladen Sie Ihr Fahrzeug nicht und packen Sie so, dass Sie an wichtige Dinge schnell herankommen!“ Wer Haustiere mitnimmt, sollte sie in Transportsystemen unterbringen. Weitere Tipps vom Experten: „Suchen Sie sich schattige Stellplätze; entleeren Sie regelmäßig Ihr Abwasser an geeigneten Entsorgungsstellen, denn es gibt nichts Schlimmeres, als während der Fahrt einen zu vollen Abwassertank zum Überlaufen zu bringen. Halten Sie Ihre Routenplanung flexibel, denn eine zu strikte Urlaubsplanung sorgt eher für Stress.“

Camping heißt auch Grillzeit

Den passenden Grill zum Camping finden

Grillen und Camping – das gehört einfach zusammen. Häufig wird am Urlaubsort schnell ein klappriges Exemplar besorgt und bei der Abreise den Zeltnachbarn überlassen. Grillkohle und Grillanzünder finden Sie mit Sicherheit in jedem Supermarkt in Zeltplatznähe oder natürlich im Vorfeld in Ihrer GLOBUS Markthalle. Wenn Sie jedoch auf der Suche nach einer dauerhaften Lösung sind, dann bieten wir Ihnen bei GLOBUS eine passende Auswahl:

Holzkohlegrill

Holzkohlegrill

Vor allem aufgrund der Mobilität und Flexibilität entscheiden sich viele beim Camping für einen Holzkohlegrill. Diese gibt es zum Beispiel als Klappvariante zum Mitnehmen – perfekt für den Strand oder das nächste Festival. Ein kleiner Kugelgrill besitzt beim Camping auch seine Vorteile – er ist meist schnell in seine Einzelteile zerlegt und bietet eine bessere Stabilität.

Gasgrill

Gasgrill

Für einen Campingurlaub ist ein großer Gasgrill häufig nur dann geeignet, wenn Sie mit einem Wohnmobil unterwegs sind und bereits Gas in Ihrer Urlaubsküche nutzen. Alternativ gibt es auch kleine Gasgrills für Reise und Camping. Diese nehmen nur wenig Platz weg und schnell einsatzbereit.

Elektrogrill

Elektrogrill

Völlig wetterunabhängig und nahezu überall einsatzbereit sind Elektrogrills beim Camping. Angefangen beim Tischgrill bis hin zu großen Standmodelle können Sie sogar Schaschlik- oder Dönergrills strombetrieben kaufen. In der Regel wird die Wärme mit 2000 bis 2500 Watt erzeugt, die Hitze kann noch eingestellt werden.

Tischgrill

Tischgrill

Kleine Tischgrills bieten die Möglichkeit auch in der Wohnung oder auf dem Balkon zu grillen – Achtung, im Mietvertrag können Sie nachlesen, ob Ihr Vermieter das Grillen überhaupt gestattet – größere Stand-Elektrogrills bieten sich auch für eine größere Personenzahl an. Grillfans schätzen an dieser Variante vor allem, dass das Fleisch von allen Seiten gleichmäßig gebraten wird und trotzdem wunderbar saftig bleibt.

Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Grillmodelle

GrillVorteileNachteile
Holzkohlegrill

  • mobil und flexibel einsetzbar
  • geringes Packmaß
  • schnelle Reinigung
  • unvergleichliches Aroma beim Grillgut
  • große Modellvielfalt vom Einweggrill bis zum Smoker
  • nur wenige Modelle für indirektes Grillen geeignet
  • bei Waldbrandgefahr nicht nutzbar
  • Vorschriftsmaßnahmen gegen Brandverletzungen müssen getroffen werden
  • hohe Rauchentwicklung beim Anzünden
  • Gasgrill

  • unterschiedliche Hitzegrade einstellbar
  • geringe Verletzungsgefahr
  • kaum Rauchbelästigung
  • unterschiedliche Zubereitungsmöglichkeiten
  • beseitigen der Asche entfällt
  • einfaches Grillen, auch für Anfänger
  • Brennmaterial muss immer ausreichend vorhanden sein, aufwändige Beschaffung
  • schwierige Reinigung der integrierten Lavasteine
  • kein typisch rauchiges Aroma
  • störanfällig
  • Teuer in der Anschaffung
  • Elektrogrill

  • sofort betriebsbereit, da keine Vorbereitungszeit notwendig ist
  • keine Rauchentwicklung
  • Sehr gute Fleischqualität nach dem Grillen, da nach dem Angrillen auf das schonendere Garen zurückgegriffen werden kann
  • Grillen ist unabhängig vom Wetter drinnen und draußen möglich
  • keine zusätzlichen Brennstoffe nötig
  • große Grillfläche, geräteabhängig auch als Grillplatte zu nutzen
  • Reinigung vieler kleinerer Bestandteile
  • beim Grillen in Räumen starke Geruchsentwicklung
  • GLOBUS Grillratgeber

    Rezepte, Tipps und Tricks rund ums Grillen

    Rezepte für einen saftigen Fleischgenuss, für köstliche Salate und alles Wissenswerte rund um die verschiedenen Fleischsorten haben wir Ihnen in unserem Ratgeber zum Thema Grillen zusammengestellt. Erfahren Sie informative Fakten und Tipps, wie Sie Ihren Grill richtig in Gang bringen und welche Garzeiten ideal sind.

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