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Kaffee neu entdecken

Ein Start in den Morgen ohne eine frische Tasse Kaffee? Undenkbar für die meisten von uns. Mit den Kollegen in der Küche plaudern, ein gemütlicher Sonntag im Garten – der Kaffee gehört beinahe obligatorisch dazu.

Jedes Jahr am 1. Oktober wird der Tag des Kaffees gefeiert. Ein Grund für uns, näher auf das aromatische Getränk zu schauen und Ihnen die Geschichte und Herkunft näherzubringen. Wir stellen Ihnen die verschiedenen Sorten vor und haben einige interessante Ideen für Ihren Kaffeegenuss.

Wenn Sie dann immer noch Lust auf Kaffee haben, verraten wir Ihnen alles über Fair-Trade Kaffee und wie Sie mehr aus Ihrem Heißgetränk machen.

Tag des Kaffees: Geschichte und Herkunft

Eine Tasse Kaffee und Kaffeebohnen

Seit 2016 wird der Tag des Kaffees weltweit am 1. Oktober begangen. Verschiedene Events sollen die Beliebtheit des Getränkes verbreiten. Fans des Wachmachers können sich auf Veranstaltungen über den Facettenreichtum informieren und die verschiedensten Geschmacksrichtungen gern selbst ausprobieren.

Kaffee wird mittlerweile in mehr als 50 Ländern auf der Welt angebaut. Die Kaffeebohne wird aus der Steinfrucht der Rubiaceae gewonnen. Zu den bekanntesten Sorten gehören die Arabica-Bohne und die Robusta. Die Qualität des Kaffees variiert je nach Anbaugebiet.

Was ist der teuerste Kaffee der Welt?

Wenn Sie etwas ganz Besonderes genießen möchten: Kopi Luwak ist der teuerste Kaffee der Welt. Das Kilo kostet bis zu 1200 Euro. Der Kopi Luwak, auch als Katzenkaffee bekannt, entsteht, wenn die Kaffeebohne an indonesische Nachtkatzen verfüttert wird. Die Magenenzyme spalten die Bitterstoffe auf und somit erhält der Kaffee eine spezielle Milde. Kopi Luwak wird aus den Ausscheidungen produziert.

Was sind die beliebtesten Kaffee-Sorten?

Wenn Sie zum Tag des Kaffees eine Spezialität genießen möchten, gönnen Sie sich ein Tässchen Kopi Luwak. Oder Sie bereiten sich eine der bekannteren Sorten zu.

Robusta

In Südostasien und Westafrika herrschen die besten Bedingungen für einen guten Robusta-Kaffee. Der erdige, meist bittere Geschmack wird dazu genutzt, um Espresso herzustellen. Der hohe Koffein-Gehalt bringt sie schnell auf Touren. Allerdings sollten magenempfindliche Kaffeegenießer lieber zum Arabica-Kaffee greifen. Wenn Ihnen die Crema auf Ihrem Getränk wichtig ist, ist der Robusta-Kaffee aufgrund des geringen Ölgehaltes genau der richtige Kaffee für Sie.

Arabica

Der als Javakaffee bekannte Wachmacher wird in einer Höhe über 1000 Meter angebaut. Ideale Wuchsbedingungen herrschen unterhalb des Äquators. Ursprünglich wurde die Pflanze geerntet, um Tee herzustellen, später wurden die Steinfrüchte zu Kaffeebohnen verarbeitet. Was wir als türkischen Kaffee kennen, wird mit der Arabica-Bohne zubereitet. Der milde und bekömmliche Arabica-Kaffee steht in vielen Regalen auch bei Globus.

Hawaiianischer Kona

Exklusiv und teuer darf es mit dem Kaffee aus Hawaii sein. Er ist auf Vulkanboden gewachsen und wird in Familienbetrieben handverlesen. Die Arabica-Bohne benötigt ein ausgewogenes Klima und Temperaturen um die 29 Grad. Eine ausgewogene Mischung zwischen Sonne und Regen sorgt für einen fruchtigen und gehaltvollen Geschmack. Am Tag des Kaffees können Sie sich ruhig eine Tasse erlauben, im Handel erhalten Sie den hawaiianischen Kona für 120 Euro das Kilo.

Kaffeebohnen

Wo kommt mein Kaffee her?

Das sind die größten Kaffee-Anbaugebiete der Welt
Weltkarte gelegt aus Kaffeebohnen

Am Tag des Kaffees nehmen Sie sich ruhig einen Moment Zeit und denken über die Herkunft Ihres Lieblingsgetränkes nach. Südamerika ist eindeutig der Kaffee-Kontinent, dicht gefolgt von Asien und Afrika. Das ist die Top-Ten der Anbaugebiete:

  • Brasilien
  • Vietnam
  • Indonesien
  • Kolumbien
  • Äthiopien
  • Indien
  • Honduras
  • Mexiko
  • Peru
  • Guatemala

Kaffee aus Brasilien

Mit mehr als 300.000 Kaffeefarmen ist das südamerikanische Land mit 34 Prozent das größte Anbaugebiet der Welt. Mehr als die Hälfte des produzierten Kaffees bleiben im Inland – die Brasilianer lieben ihren Kaffee.

Kaffee aus Äthiopien

Im Ursprungsland des Kaffees werden enorme Mengen selbst getrunken. Trotzdem sind die Äthiopier immer noch auf Rang fünf der größten Kaffeeexporteure. Die Steinfrüchte können dank des Klimas zwischen Oktober und Dezember geerntet werden.

Kaffee aus Indien

Eher bekannt durch die Ernte und Herstellung von Tee, können die Indier auch Kaffee produzieren. Den besonderen, etwas muffigen Geschmack erhalten die Bohnen durch den langanhaltenden Monsunregen. Die zur Hälfte aufbereiteten Bohnen werden länger als nötig der Feuchtigkeit ausgesetzt. Dadurch haben die Arabica- oder Robusta-Bohnen weniger Säure.

Kaffee-Röstgrade: Darf es stark oder mild sein?

Kaffee wird in unterschiedlichen Röstgraden zubereitet, um verschiedene Geschmacksrichtungen zu erzeugen. Sie erkennen die Röstung im Idealfall an der Bohnenfarbe, die je nach Röstgrad variiert. In der Herstellung kommt es beim Rösten zu Cracks. Bei etwa 200 Grad ist ein erstes Ploppen zu hören, bei ungefähr 225 Grad ploppt es ein zweites Mal.

Light Roast – Heller Röstgrad

  • Zwischen 195 bis 205 Grad
  • Hellbraune Bohnenfarbe
  • Starker Säuregehalt

Medium Roast – Mittelstarker Röstgrad

  • Zwischen 210 bis 220 Grad
  • Nach dem ersten Crack entstanden, dadurch etwas dunklere Farbe
  • Süßer Geschmack mit hohem Säuregehalt

Dark Roast – Dunkler Röstgrad

  • Zwischen 225 bis 230 Grad
  • Intensives Braun und glänzende Bohnen
  • Süß und leichter Säuregehalt
  • Leichte bis ausgeprägte Röstaromen

Verschiedene Kaffeesorten

Pimp your coffee: Trends und Kreationen

Mal ehrlich: Wen beeindruckt noch ein einfacher Latte Macchiato? Der begleitet uns ja nun schon seit Jahren. Höchste Zeit also, die neuen Kaffee-Trends aufzuspüren! Wir zeigen Ihnen zum Tag des Kaffees, wie Sie Ihren Kaffee aufpeppen können.

Kardamom, Zimt, Nelken, Vanille, Pfeffer & Muskatnuss

Verschiedene Gewürze und Kaffee auf einer Schieferplatte

Arabischer Kaffee ist der beste Grund dafür, diese Gewürze auch abseits der Weihnachtsbäckerei immer in Reichweite zu haben. Das klassische arabische „Kaffeegewürz“ ist ein Mix aus allen zusammen. Sie eignen sich aber auch einzeln als Geschmackskomponente – einfach mal ausprobieren! Das Gewürzpulver wird mit dem losen Kaffee vermengt. Wer mit Pads oder Kapseln aufbrüht, kann es aber auch über den fertigen Kaffee stäuben.

Café Orange

Exotisch pikanter Kaffee

Das ist etwas für Genießer, die das fruchtige, aber leicht bittere Aroma der Orangenschale zu schätzen wissen. Für einen Café Orange wird ein Teelöffel fein geriebener Orangenschale in den Kaffee gerührt. Eine Alternative ist naturbelassenes ätherisches Orangenöl in Lebensmittelqualität. Mit Orangensaft funktioniert der Mix nicht – wohl aber, wenn Alkohol dabei sein darf, mit Cointreau. Zum Süßen eignet sich Vanillesirup oder Rohrohrzucker.

Kokos-Kaffee

Sämig-süßer Kaffee

Definitiv etwas für Naschkatzen – und am Tag des Kaffees die perfekte Alternative zu einem süßen Snack: Kaffee mit Kokosmilch. Aufgeschäumt oder untergerührt? Das ist Geschmackssache. Beides geht. Durch die cremige Konsistenz der Kokosmilch und ihren leicht süßlichen Geschmack bekommt ein einfacher schwarzer Kaffee neuen Zauber. Lecker schmeckt es übrigens auch, wenn Kokos-Kaffee mit arabischem Kaffeegewürz verfeinert wird.

Ingwer-Honig-Kaffee

Feuriger Kaffeegenuss

Das vollmundige Kaffeearoma und die kräftige Schärfe von Ingwer fügen sich hier perfekt ineinander! Ingwer-Kaffee hat eine belebende Leichtigkeit und ist schnell gemacht: einige Ingwerscheiben mit kochendem Wasser bedecken und fünf bis zehn Minuten ziehen lassen. Dann den Sud unter eine Tasse Kaffee mengen. Soll der Kaffee gesüßt werden, passt Honig am besten dazu.

Kaffee mit Rosmarin

Waldig-frischer Kaffee

Wer sagt, dass der Tag des Kaffees nicht auch einmal herzhaft sein darf? Das feine Waldaroma des immergrünen Küchenkrautes bringt eine neue, ungewohnt frische Komponente in den Kaffee: einfach einen halben Teelöffel Rosmarin ins Kaffeepulver geben. Achtung: Zum Unterrühren eignet sich diese Zutat nicht, da die Rosmarinnadeln – auch, wenn sie zerkleinert wurden – recht hart sind.

Rezepte rund um Kaffee

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Käse-Makkaroni mit Tomaten

Kaffeesatz sinnvoll wiederverwenden

Haarkur aus Kaffeesatz

Für mehr Kraft und Glanz
Haarkur aus Kaffeesatz

Sie benötigen:

  • 3-4 Esslöffel Kaffeesatz
  • etwas Wasser
  • ein Gefäß

Für die Haarspülung kann frischer (noch feuchter) oder auch getrockneter Kaffeesatz verwendet werden. Etwa 3-4 Esslöffel Kaffeesatz (je nach Haarlänge und -volumen auch mehr) mit Wasser zu einer Paste verrühren. Danach kann die Paste gleich im Haar verteilt werden. Achten Sie darauf, auch die Kopfhaut damit zu massieren, damit das Koffein zu den Haarwurzeln vordringen kann. Zehn Minuten einwirken lassen und danach gründlich ausspülen.

Salbe aus Kaffeesatz

Gegen müde Augen
Salbe aus Kaffeesatz

Sie benötigen:

  • 5 EL Kaffeesatz
  • 5 EL Kokosöl
  • 2 EL Olivenöl
  • einen kleinen Topf
  • ein Tuch oder sehr feines Sieb
  • ein kleines, verschließbares Gefäß

Kaffeesatz, Olivenöl und 3 EL Kokosöl zusammen in einem kleinen Topf erwärmen (bis das Kokosöl geschmolzen ist). Ca. 30 Minuten auf kleiner Stufe ziehen lassen. Danach das Öl sieben und so den Kaffeesatz vom Öl trennen. Das restliche Kokosöl hinzugeben und verrühren. Anschließend abfüllen. Bitte achten Sie darauf, dass die Salbe nicht ins Auge gelangt - dünn auf die Haut auftragen und nicht zu lange einziehen lassen.

Peeling aus Kaffeesatz

Für eine zarte Haut
Peeling aus Kaffeesatz

Sie benötigen:

  • 1/3 TL Olivenöl
  • 1 TL Honig
  • 1,5 TL Kaffeepulver
  • ein Gefäß mit Deckel (Schraubverschluss)

Alle Zutaten gut in einer Schüssel vermischen und anschließend in ein Gefäß mit Deckel (bestenfalls mit einem Schraubverschluss) einfüllen. Mit den Fingerspitzen sanft ins Gesicht einmassieren. Anschließend mit warmem Wasser abspülen.

Kaffeesatz als Dünger

Nährstoffe für die Pflanzen
Kaffeesatz als Dünger verwenden

Kaffeesatz besitzt viele Nährstoffe und kann daher gut als Dünger für viele Pflanzen eingesetzt werden. Der Satz muss gründlich trocknen. Einmal pro Woche eine kleine Menge lose auf die Erde der Pflanzen streuen (bei Zimmerpflanzen mit etwas Erde vermischen).

Die Nährstoffe im Kaffeesatz sind auch für den Kompost gut. Zudem lockt er Regenwürmer an, welche das Kompostieren beschleunigen.

Kaffeesatz gegen Gerüche

Geruchsneutralisation mit Kaffeesatz
Kaffeesatz in einem Aschenbecher

Nach dem Hantieren mit Zwiebeln, Knoblauch oder Porree einfach die Hände mit etwas Kaffeesatz einreiben, abwaschen un der Geruch ist verschwunden.

Auch gegen unangenehme Gerüche in Schuhen hilft Kaffeesatz. Den trockenen Satz in die Schuhe streuen und über Nacht einwirken lassen.

Im Aschenbecher bindet der Kaffeesatz den Geruch der ausgedrückten Zigaretten.

Kaffeesatz bei Tieren

Wirkt bei Insekten, Schnecken und Katzen
Kaffeesatz

Ein wenig Kaffeesatz im Gemüsebeet vertreibt Schnecken und reduziert auch das Vorkommen von Ameisen.

Auch Wespen mögen den Geruch von Kaffeesatz nicht: Einfach etwas trockenen Kaffeesatz in eine brandfeste Schale geben und anzünden.

Wenn Sie die Nachbarskatze aus Ihrem Blumenbeet fern halten möchten, streuen Sie das Beet mit Kaffeesatz aus.

Kaffeesatz im Haushalt

Ein kleiner Helfer im Alltag
Kaffeesatz

Kaffeesatz wirkt wie ein natürliches Scheuermittel und hilft bei hartnäckigen Verschmutzungen in Pfannen und Töpfen. Auch Ablagerungen in Blumenvasen lassen sich damit beseitigen.

Auch kleine Kratzer lassen sich bei dunklen Holzmöbeln damit ausbessern. Den Satz leicht anfeuchten und sanft auf dem Holz auftragen. Das enthaltene Öl verschließt den Riss.

Kaffee & Fairtrade

Verschiedene Sorten von Cafe Intencion

Kaffee wird in Handarbeit und meist von Kleinbauern angepflanzt und geerntet. Ihnen gilt am Tag des Kaffees unser Dank für die schwere Arbeit, die sie verrichten. Die Kaffeebauern stehen neben den klimatischen Herausforderungen zusätzlich auch vor wirtschaftlichen Sorgen. Sie sind leider nicht in der Position über Weltmarktpreise zu verhandeln. Meist sind Kaffeeplantagen nur kleine Anbaugebiete, von denen das Überleben der Bauern abhängt.

Fairtrade-Kaffee bietet Anbaufamilien ernsthafte Alternativen. Mehrere Kleinbauern schließen sich zu einem Verbund zusammen und stärken damit die eigene Verhandlungsposition. Ihnen wird damit ein regelmäßiges und gerechtes Einkommen garantiert. Zudem erhalten die Bauern Subventionen, um in neue Erntetechniken zu investieren. Fairtrade-Kaffee wird in Gemeinschaften angebaut, die nach ökonomischen, ökologischen und sozialen Standards handeln und behandelt werden.

Auch der Klimawandel stellt die Kaffee-Bauern vor neue Probleme. In einem Verbund profitieren alle von einem nachhaltigen Anbau. Dieser kann nur mit der nötigen Unterstützung gewährleistet werden. Darüber hinaus ist Fairtrade-Kaffee etwas teurer. Aber seien Sie sich gerade am Tag des Kaffees bewusst, dass Sie damit das Überleben vieler Familien sichern, wenn Sie sich für fair gehandelten Kaffee entscheiden.

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