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Pizza und Pasta neu entdeckt

Pizza und Pasta sind waschechte Klassiker der italienischen Küche, von denen wir gar nicht genug bekommen können. Kein Wunder also, dass auch ständig neue Sorten aus kreativen Zutaten entstehen. Wir verraten Ihnen, welche leckeren Trends auf Sie warten und wie Sie auch in der heimischen Küche ganz einfach eine knusprige Pizza backen.

‘O Sole Mio‘ – das sind die neusten Pizzatrends

Pizza ist ein bewährter Klassiker der italienischen Küche. Doch es müssen nicht immer nur Margherita, Funghi und Co. auf dem Teller landen. Wir stellen Ihnen die neusten Ideen der Pizzabäcker vor.

Pizza mit dunklem Boden belegt mit Rucola

Frisch und gesund

Zwar ist Pizza eigentlich nicht als schonende Kost bekannt, doch mittlerweile wird sie immer öfter auch in leichterer Form angeboten.

Bei der Salad Pizza ersetzen knackiger Salat und vitaminreiches Gemüse den sonst so herzhaften Belag. Letzteres kann natürlich auch mitgebacken werden, bevor das frische Grün zum i-Tüpfelchen wird. Ein leckerer Pizzatrend – ganz ohne schlechtes Gewissen.

Die Pizza Nera hingegen sieht nicht nur verkohlt aus – sie ist es auch!

Dem Teig wird nämlich Aktivkohle beigemischt, was für eine tiefschwarze Farbe sorgt. Doch nicht nur optisch wird die Pizza so zum Hingucker, die Kohle soll auch für eine bessere Verdauung sorgen, indem sie unliebsame Gase bindet. Auf den bewährten Geschmack hat die Extrazutat allerdings keine Auswirkungen.

Authentisch und traditionell

Eine ofenfrische Pizza – die mag vermutlich jeder. Kein Wunder, denn schließlich ist die gebackene Teigscheibe doch äußerst vielseitig. Und obwohl es die Urform der Pizza vermutlich schon seit dem 18. Jahrhundert gibt, erfindet sie sich immer wieder neu. Für kreative Beläge und Alternativen für den Teig, sorgen begeisterte Pizzabäcker auf der ganzen Welt.

Für einige Pizzerien geht es dabei zurück zu den Wurzeln.

Die Vera Pizza Napoletana soll den authentischen Geschmack des neapolitanischen Originals mit traditionellen Zubereitungsmethoden in Erinnerung rufen.

Hier gelten strenge Regeln: von der Zusammensetzung des Teigs bis hin zum Backen, das nur kurz und in Holzöfen mit extrem hoher Temperatur erfolgen darf.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen:

Serviert wird die Pizza mit dünnem Boden und einem dicken Rand, der im Ofen die charakteristischen dunklen Flecken bekommt.

Fruchtpizza

Süß und flexibel

Wussten Sie schon, dass Pizza auch als Dessert eine gute Figur macht?

Hierfür wird statt Käse, Tomatensauce und Co. einfach ein süßer Belag gewählt. Neben verschiedenen Schokoladensorten oder Marshmallows bieten sich hierfür frisches Obst oder Beeren an. Eine ungewöhnliche, aber köstliche Alternative zu Kuchen und Gebäck!

Übrigens: Wer sich bei der Speisenwahl einfach nicht zwischen Sushi und Pizza entscheiden kann, dem verschafft ein neuer Trend Abhilfe.

Die Sushi Pizza vereint nämlich das Beste aus beiden Klassikern: Nori-Blatt und Sushi-Reis werden in Form eines Pizzastücks mit frischem Fisch und Gemüse belegt. So lässt es sich einfach abbeißen und Sushi einmal ganz ohne Stäbchen genießen.

Guten Appetit!

Pizza backen wie die Profis: Tipps und Tricks für daheim

Eine richtig gute Pizza gelingt Ihnen garantiert auch selbstgemacht. Wir verraten Ihnen, wie der Boden auch im heimischen Ofen schön knusprig wird und was es bei Teig, Soße und Belag zu beachten gibt.

Pizza auf Pizzastein

Das richtige Zubehör

Bevor Sie selbst zum Pizzaiolo werden – so werden in Italien professionelle Pizzabäcker genannt – sollten Sie sich mit den notwendigen Utensilien für die optimale Zubereitung eindecken.

Am wichtigsten ist der Pizzaschieber. Er sieht aus wie ein kurzes Paddel und lässt sich hervorragend dazu verwenden, den in Form gebrachten Pizzateig in den Ofen zu schieben und später wieder herauszuholen.

Platziert auf einem heißen Pizzastein werden die Pizzen besonders knusprig. Denn nach ausgiebigem Vorheizen gibt der Stein die Wärme direkt an den Teig ab und nimmt überschüssige Feuchtigkeit auf.

Mit einem Pizzaschneider teilen Sie die fertig gebackene Pizza ganz einfach in Stücke. Ein längliches Modell, ähnlich einem Wiegemesser, hat den Vorteil, dass Sie damit auch mühelos Teigmengen aufteilen können.

Übrigens: Besonders professionell backen Sie natürlich mit einem waschechten Pizzaofen, der sehr hohe Temperaturen erreichen kann. Doch auch im heimischen Backofen gelingt die selbstgemachte Pizza, wenn Sie folgende Tipps beachten.

Rezept: So gelingt Ihnen ein leckerer Pizzateig

Pizzaboden ausrollen

Zutaten (für 4 Pizzaböden)

  • 500 g Weizenmehl Typ 550 (oder italienisches „Tipo 00“)
  • 200 ml lauwarmes Wasser
  • ½ Würfel frische Hefe
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 TL Meersalz
  • 1 Prise Zucker

Zubereitung

Mehl sieben, in eine große Schüssel geben und in der Mitte eine Mulde formen. Hefe und Zucker im lauwarmen Wasser auflösen, 5 Minuten ruhen lassen und dann in die Mulde geben. Die Zutaten behutsam vermengen und zu einem geschmeidigen Teig kneten, dabei schrittweise Olivenöl und Salz hinzugeben.

Den Teig anschließend in 4 gleiche Teile aufteilen und daraus jeweils runde Kugeln formen. Die Teigkugeln in einer großen, mit Mehl bestäubten Schüssel an einem warmen Ort mindestens eine halbe Stunde aufgehen lassen.

Anschließend die Teigkugeln auf einer bemehlten Fläche ausrollen und mit den Handflächen einen etwas dickeren Rand formen. Jetzt können Sie die Pizzaböden nach Wunsch belegen.

Mit leckerem Belag in den Ofen

Auf die fertigen Pizzaböden verteilen Sie zunächst ein wenig selbstgemachte Tomatensoße. Dafür verwenden Sie einfach passierte oder gestückelte Tomaten und würzen diese mit Salz, Pfeffer, etwas Olivenöl und nach Vorliebe mit Kräutern, wie Oregano oder Basilikum. Das Aufkochen der Soße ist nicht nötig.

Als nächstes gehört der Käse auf die Pizza. Mozzarella eignet sich hier perfekt, weil er relativ mild schmeckt und schnell schmilzt. Aber auch würzigere Sorten wie Emmentaler, Provolone oder Gruyère verfügen über gute Schmelzeigenschaften. Halten Sie sich mit der Menge etwas zurück, kommen die anderen Zutaten besser zur Geltung.

Beim Belegen mit den restlichen Zutaten sind Ihrer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Achten Sie aber darauf, den Pizzaboden nicht zu überladen und nur wenig Gemüse mit hohem Wassergehalt zu verwenden, damit die Pizza beim Backen nicht zu weich wird. Wie wäre es ganz klassisch mit Schinken, Oliven oder Thunfisch? Auch eine schlichte Margherita, die nach dem Backen mit frischem Basilikum und Olivenöl verfeinert wird, schmeckt selbstgemacht hervorragend.

Zum Schluss geht es endlich in den Ofen. Heizen Sie Ihren Ofen auf die maximale Temperatur bei Umluft auf. Wenn Sie einen Pizzastein verwenden, benötigen Sie etwa 45 Minuten, bis dieser die Hitze aufgenommen hat und bereit ist. Alternativ können Sie einfach ein umgedrehtes Backblech benutzen. Je nach Ofen und Temperatur wird die Pizza innerhalb von 5 bis 20 Minuten schön knusprig – Buon Appetito!

Entdecken Sie unsere Pizza-Rezepte

Entdecken Sie eine Vielzahl an Pizza-Variationen. Ob klassisch oder exotisch, hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Auch für Lebensmittelunverträglichkeiten bieten wir die passende Rezeptidee: Glutenfreie Mehle sind mehr als einfach nur eine Alternative zu Weizenmehl & Co. – sie können Backwaren und Speisen eine ganz besondere Note verleihen. Es geht aber auch ganz ohne Mehl. Haben Sie schon mal Pizzaboden aus Blumenkohl oder Thunfisch probiert? Entdecken Sie unsere Rezepte für die kreative Küche.

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Käse-Makkaroni mit Tomaten

Pasta mal anders

Auch Nudeln bestehen immer öfter aus kreativen Zutaten, die bei klassischen Gerichten für neue Geschmacksnoten sorgen. Wir verraten Ihnen, woraus die Pastasorten bestehen und wie Sie leckere Gemüsenudeln zubereiten.

Fusilli Pasta

Alternative Pastagerichte

Bei einem klassischen Pastagericht bestehen die Nudeln meist aus hellem Weizenmehl. Doch es gibt viele Gründe, sich die zahlreichen Alternativen zu herkömmlicher Pasta einmal genauer anzuschauen: Unverträglichkeiten, ein anderer Ernährungsstil oder der ungewöhnliche Geschmack.

Immer häufiger werden Nudelsorten aus sogenanntem Urkorn, also mit dem Mehl ursprünglicher Getreidearten hergestellt. Pasta aus Dinkel, Emmer, Einkorn oder Buchweizen hat oft einen urwüchsigen, kräftigen Geschmack und soll besser verdaulich sein. Sie passt besonders gut zu deftigen Gerichten.

Ganz ohne Getreide – und damit auch ohne, das für viele Menschen schwer verträgliche, Gluten – kommt Pasta aus Hülsenfrüchten daher. Die Nudeln werden aus getrockneten Kichererbsen, Roten Linsen, Erbsen oder Bohnen gefertigt. Das bringt Vielfalt auf den Teller, denn jede Nudelsorte hat einen ganz eigenen Geschmack. Pesto oder klassische Tomatensoße passen allerdings zu jeder Sorte.

Kalorienarme Gemüsenudeln können Sie übrigens ganz einfach selbst machen. Dazu benötigen Sie nur einen Spiralschneider. Mit diesem lassen sich zum Beispiel Möhren, Zucchini, Süßkartoffeln, Kürbis oder Rote Bete in dünne Nudeln verwandeln, die Sie nur kurz in Salzwasser garen müssen. Alternativ können Sie einen Sparschäler oder ein Messer benutzen, um breitere Streifen abzuschneiden, die Bandnudeln ähnlich sind. Gemüsenudeln sind besonders reichhaltig und versprechen einen leichten Genuss. Probieren Sie es mit unserem Rezept doch gleich einmal aus!

Pasta Rezept

Rezept: Süßkartoffel-Nudeln mit Gemüse und würziger Cashew-Sauce

Zutaten (für zwei Portionen)

  • 600 g Süßkartoffeln
  • 100 g Champignons
  • 1 rote Paprika
  • 1 kleine Zwiebel
  • 300 g Cocktailtomaten
  • 100 g Cashews (alternativ: 3 EL Cashewmus)
  • 100 ml Milch (Kuh- oder Pflanzenmilch)
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 TL Kurkuma
  • Salz, Pfeffer
  • ein paar Stängel Rosmarin

Zubereitung

Die Süßkartoffeln schälen und mit einem Spiralschneider oder einem Sparschäler in dünne Streifen schneiden. In kochendem Salzwasser für 3 Minuten garen. Paprika, Zwiebeln und Champignons waschen, in grobe Streifen schneiden und mit 2 EL Olivenöl in einer heißen Pfanne braten. Nach 2 Minuten die Tomaten hinzugeben. Etwa 10 Minuten garen und das Gemüse beiseitelegen.

Jetzt das restliche Olivenöl in die Pfanne geben, die Knoblauchzehe fein hacken und hinzugeben. Die Cashews mit Milch, Tomatenmark und Kurkuma in einem Mixer fein pürieren und ebenfalls in die Pfanne geben, dabei nach Belieben mit Salz und Pfeffer würzen. Sobald die Soße cremig ist, über die Süßkartoffelnudeln geben und mit Bratgemüse und frischem Rosmarin servieren.

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