Verantwortungsbewusste Verpackungen in der Globus-Eigenproduktion

Wir denken nachhaltig und verpackungsbewusst, weswegen in unserer Eigenproduktion einige Veränderungen bei unseren Verpackungen bevorstehen und auch schon umgesetzt wurden.

Papier oder Plastik? Hauptsache, recycelt!

Ein Blick in die Globus-Meisterbäckerei

Um die Umwelt zu entlasten und die Kreislaufwirtschaft zu stärken, setzt Globus auf Verpackungen aus recyceltem Kunststoff und 100 Prozent Recyclingpapier.

Recycling

Biskuitrollen der GLobus-Meisterbäckerei in ihren neuen aus Rezyklat hergestellten Verpackungen

Recycling spart Rohstoffe und den Ausstoß von CO2: Recycling ist ein guter Weg, um das Klima nachhaltig zu schützen.

Die Globus-Meisterbäckerei will mit Verpackungen aus bis zu 100 Prozent recyceltem Material ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten. Getreu der Globus-Philosophie: Wir übernehmen gern Verantwortung – für Mensch, Natur und Unternehmen!

In neuem Gewand aus Pappe und mit Sichtfenster können Sie bald Käse- und Sandkuchen sowie Berliner kaufen. Allein durch die Verpackungsumstellung bei den Berlinern erzielen wir eine Einsparung von ca. 600.000 Kunststoffverpackungen jährlich, was etwa 40 Tonnen Plastik entspricht.

Wir denken nachhaltig und verpackungsbewusst, weswegen in unserer Meisterbäckerei einige Veränderungen bevorstehen: Elfenbein statt schwarz ist die neue Devise unserer Kunststoffverpackungen.

Nach und nach werden die Restbestände der schwarzen Platten-Böden gegen elfenbeinfarbenen Böden, ausgetauscht. Diese sind recyclingfähiger, können von den Sortieranlagen besser erkannt werden und bestehen aus Rezyklat.

Unsere Eigenproduktionen werden mit viel Leidenschaft für Sie zubereitet,. Um nun auch die Verpackungen dem Stil unserer Marke "Von Hand mit Herz. Globus" anzupassen, werden unsere Papiertüten zukünftig nicht mehr orange, sondern naturbraun. Wir verwenden hier Papier aus 100 Prozent Recyclingpapier.

Die Meinung unserer Kunden ist uns sehr wichtig, deswegen haben wir uns nach vielen Rückmeldungen dazu entschlossen, zwar an Plastikverpackungen einzusparen, aber nicht komplett darauf zu verzichten. Durch ein Sichtfenster auf der gesamten Vorderseite unserer Tüten können Sie auch weiterhin unsere Produkte begutachten. Sie als verantwortungsbewusster Verbraucher werden sicherlich das Papiermaterial vom Plastikmaterial trennen, um einer Wiederverwertung und der dazu notwendigen Rückführung in den Recyclingkreislauf nicht im Wege zu stehen.

Beim Backvorgang unserer Leckereien weicht die Einweg-Alubackform einer nachhaltigen wiederverwendbaren Metallform. Das spart 750.000 Aluformen pro Jahr, was circa 19 Tonnen Müll entspricht.

Die Groß-Container, welche beispielsweise Flüssigkeiten enthalten, werden mit einem Mehrwegsystem zwischen unserer Meisterbäckerei und den Lieferanten ausgetauscht. Durch die Umstellung von Tetrapack und Eimer auf Groß-Container werden so jährlich circa 9000 Verpackungen in nur einem SB-Warenhaus gespart.

SCHON GEWUSST?

Das Material, das aus recyceltem Kunststoff gewonnen wird, heißt Rezyklat.

Aber was sind Rezyklate?

Nach der allgemeingültigen Definition ist Rezyklat das Produkt eines Recyclingprozessess und steht entsprechend für Stoffe und Gegenstände, die ganz oder zu Teilen aus recycelten Materialien bestehen. Es werden also Abfälle wiederverwertet.

Dabei geht es vor allem um die Post Consumer Abfälle, wie sie in jedem Haushalt entstehen. Bei fast allen Stoffen ist Recycling möglich, neben Rohstoffen wie Pappe, Papier, Holz oder Glas lassen sich auch Kunststoffe wiederverwenden, so wird der Begriff Rezyklat häufig in diesem Zusammenhang verwendet.

Das heißt einfach gesagt, Rezyklate entstehen durch Recycling von entsorgtem Kunststoff und werden für die Herstellung von Neuem verwendet.

Im Recyclingprozess wird der korrekt entsorgte Kunststoff sortenrein zu Granulat verkleinert und eingeschmolzen. Der (Sekundär-) Rohstoff kann anschließend für neue Gegenstände und Verpackungen verwendet werden.

Die Verwendung wiederverwerteter Kunststoffe reduziert den Einsatz von Rohstoffen und senkt gleichzeitig den Energiebedarf. Für den Ressourcenerhalt und den Klimaschutz ist ein höherer Einsatz von Rezyklat erstrebenswert.

Das Wissen auch die Behörden, weswegen seit Anfang 2019 ein Verpackungsgesetz den Anstieg der Recyclingquote für Kunststoff-Verpackungen im dualen System von den heute bestehenden 36 Prozent auf 63 Prozent bis zum Jahr 2022 vorsieht.

Kunststoff ist besser als sein Ruf

Kunststoff ist keine nachwachsende Ressource wie Papier, bringt aber einige Vorteile mit sich.

Beispielsweise:

  • eignet sich Plastik gut zur hygienischen Abpackung von Backwaren
  • die Verpackungen sind meist wiederverschließbar
  • sorgt so für eine längere Frische
  • gibt mehr Sicherheit das Mindesthaltbarkeitsdatum zu gewährleisten
  • Zudem gehen Gerüche anderer Lebensmittel im Kühlschrank nicht auf das Produkt über.

In der Theorie können Kunststoffe nahezu beliebig oft recycelt werden. Hierzu muss jedoch, neben anderen Faktoren, die Sauberkeit der Rohstoffe garantiert werden.

Das Ziel ist demnach, zukünftig mithilfe neuer Verfahren zu einem unendlichen Recyclingkreislauf zu gelangen.*

Konkret bedeutet das, dass Abfälle aus Kunststoff ein zweites Leben bekommen.

*Quelle: Nachrichtendienst UmweltDialog

https://www.umweltdialog.de/de/wirtschaft/circular-economy/2019/Die-Zukunft-des-Recyclings-hat-gerade-erst-begonnen.php

Die neuen Tortenverpackungen: aus 100 % recyceltem Plastik

Tortenverpackungen aus Rezykalt in der Globus-Meisterbäckerei

Dieser Recyclingprozess ist recht einfach erklärt:

Kunststoff, der vom Verbraucher korrekt entsorgt wurde, wird zu sortenreinem Granulat verarbeitet. Dieses wird daraufhin eingeschmolzen und in neuen Verpackungen oder Gebrauchsgegenständen wiederverwendet.

Die Verwendung des Rezyklats spart mehr als 50 Prozent an CO2-Emissionswerten im Vergleich zu neu produzierten Kunststoffen ein.**

** Quelle: Fraunhofer-Institut UMSICHT

https://www.umsicht.fraunhofer.de/de/presse-medien/pressemitteilungen/2019/ressourcenstudie.html

Die neuen Verpackungen für unsere Berliner

Berliner aus der Globus-Meisterbäckerei zukünftig in einer nachhaltigen Verpackung aus Pappe mit Sichtfenster

Die neuen Verpackungen für unsere beliebten Berliner bestechen durch ihr neues Gewand aus Pappe mit Sichtfenster.

So können Sie nach wie vor die Ware begutachten, aber die Umwelt dankt es uns.

Allein durch die Verpackungsumstellung bei den Berlinern erzielen wir eine Einsparung von ca. 600.000 Kunststoffverpackungen jährlich, was etwa 40 Tonnen Plastik entspricht.

Was können Sie tun?

Icon Rezyklatanteil Produkte Globus-Eigenproduktion in Bzug auf Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit

Werden Sie selbst aktiv, um den Recyclingkreislauf zu stärken!

Bei der Herstellung von Kunststoffverpackungen gibt es zwei Möglichkeiten: Verpackungen hergestellt aus neuem Plastik oder die Nutzung recycelter Rohstoffe.

Die Kunststoffverpackung, welche aus einem Recyclingkreislauf stammt, wird Rezyklat genannt. Hier ist die Grundsubstanz des Plastiks bereits gegeben und kann immer wieder frisch aufgewertet verwendet werden. Dadurch ist es möglich bei recyceltem Plastik nicht nur Kunststoffe, sondern ebenfalls Emissions-werte von bis zu 60 Prozent an CO2 einzusparen.

Jedes Produkt besitzt spezielle Verpackungsanforderungen, daher gibt es die Label "hergestellt aus 100 %"- bzw. "hergestellt aus 50 % recyceltem Plastik erneut recycelbar". Dieses Icon bietet Ihnen eine Orientierungshilfe und informiert über die Höhe des Rezyklatanteils in unseren Verpackungen.

Weil jedes Produkt spezielle Verpackungsanforderungen besitzt, gibt es nun die Label "hergestellt aus 100% bzw. 50% Recyceltem Plastik erneut recycelbar", damit Sie als Kunde trotz ihren Qualitätsansprüchen, nicht auf ein Umweltbewusstsein verzichten müssen.

Achten Sie außerdem bei Ihrem Einkauf bei Globus auf diesen Aufkleber.

Mit dem einsehbaren Faltenbeutel gehen wir auf Ihre Kundenbedürfnisse ein, indem die Backwaren trotz Verpackung sichtbar sind. Wir als Unternehmen handeln umweltbewusst, indem wir für die Faltenbeutel der Meisterbäckerei 100-prozentiges Recyclingpapier verwenden. Sie als Kunde entscheiden, ob Sie ebenfalls umweltbewusst agieren wollen.

So simpel ist es: Um den Recyclingkreislauf fortzusetzen, muss der Papieranteil in die Papiertonne und der Plastikanteil in den gelben Sack. Trennen Sie einfach das Sichtfenster Ihres Brotbeutels vom Papier und entsorgen Sie die Folie im gelben Sack bzw. der gelben Tonne und den Papierteil in der Papiertonne.

Für ein besseres Füreinander Miteinander und eine umweltbewusste Zukunft!

Das Forum Rezyklat

Gemeinsam Verantwortung übernehmen
Logo Forum Rezyklat und die Botschaft der Bedeutung von Mülltrennen vor dem Hintergrund der Kreislaufwirtschaft und des Recyclings und dem Schutz der Umwelt

Gemeinsam mit 40 weiteren Mitgliedern engagiert sich Globus im Forum Rezyklat dafür, das Bewusstsein für die Themen Mülltrennung und Kreislaufwirtschaft zu stärken.

Machen Sie mit und lassen Sie uns gemeinsam Verantwortung übernehmen!

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upgecyclete Lampen aus alten Weck-Gläsern als Deckenlampe umfunktioniert

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