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Dringende Richtigstellung und Beschwerde bezüglich Berichterstattung zu Globus und dem Fall Epstein vom 27. Februar 2026

Offener Brief an die Chefredaktion

Sehr geehrte Damen und Herren der Chefredaktion, sehr geehrter Herr Herbst, sehr geehrter Herr Hausner,

wir nehmen Bezug auf Ihre Berichterstattung vom heutigen Tage, Freitag, den 27. Februar 2026, zum Thema 'Globus' im Zusammenhang mit Herrn David Stern und dem Fall Epstein (.,Globus taucht mit Russland-Geschäft in den Epstein-Files auf").

Die Berichterstattung ist faktisch grundlegend falsch. Sie stellt einen Bezug zwischen unserem Unternehmen und dem verurteilten Sexualstraftäter Epstein bzw. seinem Kontakt David Stern her, den es nicht gibt und auch nie gab. Das führt für unser Unternehmen zu einer unmittelbaren und schwerwiegenden Schädigung. Wir fordern Sie daher dringend auf, diesen Fehler umgehend zu korrigieren.

Wie Ihnen auf die ausdrückliche Anfrage Ihres Redakteurs Janek Böffel vom 24. Februar 2026 hin von uns umgehend und bereits vor der Veröffentlichung mitgeteilt wurde, bestanden und bestehen unsererseits keinerlei Kontaktaufnahmen und keinerlei Geschäftsbeziehungen zu einem Herrn David Stern oder seinem Unternehmen. Dasselbe galt und gilt für Jeffrey Epstein. Ferner haben wir Herrn Böffel bereits vor der Veröffentlichung mitgeteilt, dass wir uns die Nennung unseres Unternehmensnamens in einer E-Mail von Herrn Stern an Herrn Epstein nicht erklären können.

Durch eigene Recherchen haben wir heute die Erkenntnis gewonnen, dass in der Ukraine mindestens ein weiteres Unternehmen mit dem Firmennamen „Globus" tätig ist. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl weiterer Unternehmen mit dem Wort „Globus" im Namen, die möglicherweise in der Ukraine tätig sind. Unser Unternehmen ist und war dort nicht tätig.

Es ist aus unserer Sicht eindeutig, dass Sie bei Ihrer Berichterstattung einer offenkundigen Verwechslung seitens Herrn Sterns aufgesessen sind. Wir sind außerordentlich überrascht und zutiefst besorgt darüber, dass Ihre Redaktion, trotz unserer unverzüglichen und vorherigen Auskünfte, dass wir keinerlei Kontakt oder Geschäftsbeziehung zu einem Herrn David Stern oder zu einem Unternehmen Asia Gateway oder zu Jeffrey Epstein hatten, diesen grundlegenden Fakt nicht durch eigene, sorgfältige Recherche ermittelt hat. Die Existenz gleichnamiger Unternehmen in der fraglichen Region hätte von Ihrer Redaktion mit verhältnismäßig geringem Aufwand überprüft werden können.

Obwohl wir Ihnen die fehlenden Bezüge und unsere Unkenntnis über David Stern bzw. dessen Nennung unseres Unternehmens gegenüber Jeffrey Epstein vorab mitteilten, haben Sie sich als Redaktion dazu entschieden, Ihren Bericht, der uns unmittelbar und wahrheitswidrig mit einem verurteilten Sexualstraftäter in Bezug setzt, prominent auf Ihrer Titelseite und in großem Umfang aufzumachen und selbige in weiteren Kanälen (online, Social Media etc.) prominent zu verbreiten. Dabei haben Sie nicht einmal die Unklarheit der Situation erwähnt. Es ist offensichtlich, dass Ihre Berichterstattung unserem Unternehmen direkt Schaden zufügt. Die Untersuchung zu Jeffrey Epstein zieht weltweit enorme mediale Aufmerksamkeit auf sich. Es liegt auf der Hand, und ist für Ihrer Redaktion auch vor der Veröffentlichung offensichtlich gewesen, dass eine Nennung von uns im Kontext von Jeffrey Epstein sich unmittelbar negativ aus unser Unternehmen auswirkt. Wir sind entsetzt über diese Diffamierung unseres Unternehmens zugunsten einer sensationslüsternen Schlagzeile.

Diese Art der Berichterstattung, die auf unzureichender Recherche basiert und unser Unternehmen ohne jegliche Grundlage in den Kontext von schwerwiegenden Straftaten rückt, fügt unserem Unternehmen, unserem Ruf und unseren Mitarbeitern erheblichen und möglicherweise irreversiblen Schaden zu.

Wir fordern Sie daher eindringlich auf, umgehend eine umfassende und prominent platzierte Richtigstellung Ihrer Berichterstattung vorzunehmen, die den Sachverhalt der Verwechslung klar und unmissverständlich darlegt, dass es keinerlei auch nur entfernt belastbare Anzeichen für eine Beziehung unseres Unternehmens zu David Stern oder Jeffrey Epstein gibt. Darüber hinaus erwarten wir eine Entschuldigung für die mangelnde Sorgfalt und den entstandenen Schaden.

Wir bitten Sie zudem dringend, Ihre internen Rechercheprozesse zu überprüfen und sicherzustellen, dass derartige, ruf schädigende Fehler in Zukunft vermieden werden. Im aktuellen Fall behalten wir uns weitere rechtliche Schritte vor.